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 :: Pressecommuniqué zu WoW-Demonstration ::
30-01-2003 14:54
AutorIn :
Die WTO-Koordination Basel meldet sich zu Wort Pressecommuniqué zu WoW-Demonstration (Wipe out WEF) 25. Januar 2003

(Anti-WTO-Koordination Basel)



Die Ereignisse rund um die Wipe out WEF-Demonstration vom 25. Januar 2003 in Davos schlagen wie erwartet im Nachhinein (medial) grosse Wellen.

Die WTO-Koordination Basel meldet sich zu Wort
Die WTO-Koordination Basel meldet sich zu Wort
Dabei wird dem Oltener Bündnis und einzelnen seiner Exponenten sowie auch den anderen, die Mobilisierungen tragenden Gruppen und Organisationen (Anti-WTO-Koordination, GBI....) eine kompromisslose und militante Haltung vorgeworfen. Dies, weil der Dialog mit dem WEF vollumfänglich und die Polizeikontrollen in Fideris abgelehnt worden sind.
Das freut uns.

Wir als Basler Anti-WTO-Koordination tragen die Positionen und das Verhalten des Oltener Bündnisses und den weiteren mobilisierenden Gruppen und Organisationen mit. Es ist nach wie vor richtig, das gesamte Sicherheitskonzept, u.a. die vorgesehene Polizeikontrollstelle in Fideris, abzulehnen.Da sie nur eine Funktion haben: dass die Herrschenden abgeschottet und ungestört die Welt verschachern können.
„Die Herrschenden beschliessen den Frieden; kleiner Mann, schreib‘ dein Testament.„ (B.Brecht)
Die Stimmungsmache gegen das Oltener Bündnis beweist die Richtigkeit unserer Position.

Wir sind den „linken“ Organisationen und ExponentInnen wie der SP und beispielsweise Daguet vom SMUV dankbar für ihren klaren Positionsbezug. Somit sind die Fronten geklärt. Für uns gibt es keinen Dialog mit den Herrschenden. SP und SMUV können sich gerne mit der Politprominenz bei Champagner und Kaviar über die Belange der Trikont-Länder unterhalten und sich für einen Ablasssozialismus stark machen. Real haben sie nichts mit der sogenannten Antiglobalisierungsbewegung zu tun und sollen deshalb schweigen.

Wir halten selbstkritisch fest, dass der Glaube an die mit der Polizei in Fideris getroffene Vereinbarung ein Fehler war. Wir haben damit zuwenig konsequent an unseren eigenen Grundsätzen und Abmachungen festgehalten. Es hat uns einmal mehr gelehrt, dass den Versprechen der Vertreter der Macht nicht geglaubt werden kann. Die Polizei und die SP haben mit ihrem Verhalten und ihrer Taktik den möglichen starken Ausdruck der Ablehnung des WEFs und des damit verbundenen Politik- und Gesellschaftsverständnis durch die angereisten ca. 6000 Personen erfolgreich verhindert. Sie können zufrieden sein.

Wir drücken unser Bedauern aus, dass der als Vermittler fungierende Hans-Peter Michel durch den Wortbruch der Polizei als unglaubwürdig in die Geschichte eingegangen ist.


Die Auseinandersetzung ist nicht beendet. Wir werden uns auch bei den anstehenden Mobilisierungen anlässlich des G8-Treffens in Evian im Juni und eines allfälligen nächsten WEF im 2004 beteiligen.


Anti-WTO-Koordination Basel
27.1.2003
 :: 10 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  und was aht der fcb damit zu tun?
30.01.2003 16:13  
schön, dass kommunike der anti-wto-koordination basel zu lesen. aber auf das föteli mit fcb-fussballer könnte frau gut verzichten. fussball als plattform für männer-bündelei... und übrigens haben die verdammten fcb-hooligans im herbst vor einem jahr die reitschule in bern angegriffen, deshalb hat der fcb auf indy nix verloren!

zerschlagen wir die männerbünde!


AutorIn: eine mafalda
  fussball und gewalt!
30.01.2003 16:39  
na und was ist dann mit dem frauenfussball? auch zerschlagen, das dreckspack? und dann halt keine unterhaltung mehr, keinen sport, nix? nur noch stalinisten-propaganda, tagein, tagaus, oder was? na wenn dir danach beliebt dann sperr dich doch einfach selber in einer dunklen kammer ein und belästige nicht die leute damit, die noch etwas spass am leben haben.
im übrigen: ich fand die randale letzten samstag ja so weit ganz witzig, aber wo bitte ist der unterschied, ob ein kleiner pc-laden zu brei geschlagen wird oder die übersubventionierte, ach so kulturelle-tolerante, in wahrheit aber höchst elitäre und ausgrenzende reithalle? die ist ja im prinzip auch staatseigentum, wieso darf man also nicht einfach mal die wut an der ein wenig rauslassen? und wieso wird dann in diesem momenten plötzlich hysterisch nach eben jener polizei gerufen, die sonst immer abgrundtief böse ist und scheinbar nur aus blutgierigen mördern besteht..?


AutorIn: fussball-troll
  fussball mach blöde!
30.01.2003 17:26  
zu viel fussball geguckt?


AutorIn: xyxx
  fussball macht doof!
30.01.2003 17:30  
he, fussball-troll, was trollst du dich auf indy, wenn du genauso argumentierst wie irgendein dumpfbackiger hooligan? die reithalle ist trotzallem eine linke struktur, die von linken, antifaschistischen kräften geschützt werden muss, auch wenn die gebäudehülle der stadt gehört...

faschos raus aus indy!


AutorIn: sport-hasser
30.01.2003 17:37  
na, selbst wenn? darf sich ein dumpfbackiger hooligan etwa nicht hier aufhalten? ist das eine hooligan-freie zone? also quasi eine sozialistisch befreite zone? wo sich nur noch irgendwelche kommunistischen träumer und stalinistischen spinner mitsamt ihren wirren gutmenschen-phantasien rumtreiben dürfen? alle nur noch gleichgeschaltet im drögen einheitsdenken? kritik, andere meinungen, querdenken, differenziertes denken, alles nicht mehr erlaubt? und was, wenn man dagegen verstösst? ab in den gulag? sieht so eure utopie aus? na dann gute nacht..
ps: "linke struktur"..süss, aber was will das schon sagen? zum einen können linke strukturen genau so faschistoid, bedenklich, lächerlich oder was auch immer sein wie rechte strukturen, zum anderen ergibt sich daraus noch lange nicht ein unterstützungszwang für alle, die nicht als nazis gelten wollen. immerhin, der berner gemeinderat ist im prinzip ja auch eine linke struktur. soll man ihn deswegen gut finden..?


AutorIn: hopp iiiiii-beeee
30.01.2003 21:55  
checkschs ja genau gliich wenig, we diä wo degäge bisch! mir sind ja alles schtalinischtä...
und bim schpass ha frögsch du ja sicher au nöd wer d'"chöschtä" für das träge muess. und überhaupt isch schpass extrem relatif...
ps: bisch und bliibsch halt doch än fascho irgendwodure


AutorIn: @ hoppiibee aka Troll
30.01.2003 22:22  
na na, lieber erstmal richtig Deutsch lernen bevor das Mundwerk allzu weit aufgerissen wird, das Kauderwelsch versteht ja kein Mensch. Und ich habe nie gesagt, dass alle Stalinisten wären, aber unzweifelhaft treiben sich auf Indymedia einige rum, hier aufgrund der sowieso scheinbar ziemlich geringen Frequentierung wohl schon weniger, bei Indy Germany ist das Problem aber durchaus massiv.
Und: Wenn hier gewisse Leute scheinbar vorhaben, Dinge wie andere Meinungen, Fussball, etc. schlichtweg zu verbieten weil es ihnen nicht in den Kram passt dann ist das faschistoid, Punkt. Im Gegensatz zu mir, oder erklär mir bitte mal, wieso ich ein "Fascho", also ein Faschist sprich ein Anhänger der faschistischen Ideologie sein soll, also einer Ideologie, die explizit eine rechtsradikale, nationalistische, antidemokratische, diktatorische und autokratische Herrschaftsform anstrebt, wenn ich hier für Pluralismus, Meinungsvielfalt und Toleranz anderen Meinungen gegenüber plädiere. Hallo Widerspruch! Ebenso wenig sagte ich, dass ich Zerstörungen von kleingewerblichen Geschäften oder gar deren Plünderung uneingeschränkt befürworte, ich kann lediglich nachvollziehen, wie es zu dieser Eskalation kam und ebenso, dass ein derartiger Fight mit den Bullen für die Beteiligten durchaus einen Unterhaltungswert hat. Und, es gibt letztendlich wohl wesentlich schlimmeres, die Schäden werdens schliesslich grösstenteils von den Versicherungen gedeckt. Genau so wie bei der Reithalle bzw. wenn da was nicht gedeckt war halt von der Stadt. Von der selben ach so bösen Stadt. Und beim nächsten FCB-Spiel wurde sie auch von der Polizei geschützt. Von da der ach so bösen Polizei..
also, nochmal, etwas weniger schwarz-weiss würde hier vielen doch ganz gut tun, differenziertes Denken wäre also angesagt. Ihr wollt doch so kritisch sein, nur gehört zur Kritik halt auch Selbstkritik! Will heissen, gewisse Leute sollten sich hier mal an der eigenen Nase geben, denn es ist schlichtweg heuchlerisch, hier gegen irgendwelche Autoritäten, Kleingeister und Faschisten anzureden, wenn man genau genommen selber faschistoid, kleinkariert und intolerant ist..


AutorIn: hopp iiii-beee
  das heisst natürlich:
30.01.2003 22:26  
an der nase nehmen, nicht geben..


AutorIn: hopp iiiiii-beee
  Pervers
31.01.2003 09:32  
Den Text kann ich so zur hälfte akzeptieren, nur sieht man anhand dieses Beispiels, dass es schwierig ist, konsequent zu sein. Zu diesem Bild wäre es niemals gekommen, wenn nicht kapitalistische Kräfte (Oehri hat ihren Stutz von Roche so viel ich weiss, kann mich aber irren) den Lotterbetrieb FCB wieder in Schuss gebracht hätte.
Ganz nach dem Motto: Was ich mag ist gut und hinterfrage ich nicht, was ich nicht mag (SP par exemple) ist böse und wird als faschistoid betitelt. Mehr Konsequenz meine Herren, und vielleicht auch etwas mehr Mut, nicht immer auf dem jeweiligen Trend-Zug aufzuspringen.
Nicht das ihr mich falsch versteht, der FCB hat mir mit sehr schönem Fussball viel Freude bereitet, nur ein linkes Anliegen mit einem Foto des Fussballclubs zu untermauern, welcher am meisten (vielleicht zusammen mit GC) vom Grosskapitalismus und der Globalisierung (CL-League) profitiert, scheint mir ironisch.
Nächstes mal präsentiere ich ein Bild von ManUtd oder von Bayern München, vielleicht seht ihr dann den Widerspruch auch.

Zu Mafalda: Recht hast Du, zerschlagt die Männerbündel, nur Gigi Oehri, welche die tatsächliche Macht in diesem Verein darstellt, ist eine Frau.

Ich freue mich bereits auf die krasse Kritik. Nochmals: Konsequenz mes amis.



AutorIn: Zeke
  ERgänzung
31.01.2003 09:57  
Mir sind bei einer Zigi noch ein paar Fragen eingefallen:

Kann man als Mailänder Anti-WEF organisation seinen Standpunkt mit einem Bild vom AC Mailand bekräftigen, wenn man weiss, dass dieser Verein Mon Segniore Berlusconi gehört? Kann man trotz schönem Spiel der Mannschaft ein Team unterstützen, welches direkt zur leider enormen Popularität eines rechten Diktators beiträgt? Finden wir das gut?

ich nicht, und ich wäre als Spieler nie im Leben bereit mich instrumentalisiern zu lassen. Im Fall Basel ist das vielleicht nicht ganz so ausgeprägt wie in Mailand, gewisse Tendenzen dürfen aber auch hier nicht verleugnet werden.

Die Gefahren lauern überall, Vorsicht ist angebracht


AutorIn: Zeke
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