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 :: Anti-WEF-Demonstrant zu drei Monaten Gefängni ::
05-03-2003 21:52
AutorIn : freiheit für politische gefangene
MALANS - In Graubünden ist erstmals ein Teilnehmer einer Demonstration gegen das Davoser World Economic Forum (WEF) verurteilt worden. Das Bezirksgericht Landquart schickte einen 41-Jährigen aus dem Kanton Bern für drei Monate ins Gefängnis.
Das Gericht, das in Malans tagte, erhob den Antrag der Anklage zum Urteil und sprach den Teilnehmer der unbewilligten Anti-WEF-Demonstration vom 27. Januar 2001 zur Hauptsache der Störung des öffentlichen Verkehrs und der Nötigung schuldig.

Dem Mann wurde auf Grund von Aufnahmen einer privaten Fernsehstation vorgeworfen, er habe Leib und Leben in Gefahr gebracht, indem er an der Blockade der A13 bei Landquart eine führende Rolle gespielt habe. Er sei auf herannahende Autos zugerannt und habe die Lenker aufgefordert, den Motor abzustellen.

Dadurch sei der Verkehr auf der Autobahn während rund zwei Stunden zum Erliegen gekommen. Der Angeklagte habe danach die Kundgebungsteilnehmer aufgefordert, die Strasse wieder freizugeben und nach Zürich zu reisen, wo es zu gewalttätigen Ausschreitungen mit der Polizei kam.

Der Berner Anti-WEF-Aktivist bestritt diese Darstellung und erklärte, kein Rädelsführer gewesen zu sein und keine Befehlsgewalt gehabt zu haben. Der Verteidiger verlangte Freispruch. Mit seinem Verhalten habe sein Mandant die Situation gerettet und Schlimmeres verhütet. Der Angeklagte habe höchstens sein eigenes Leben gefährdet und Unfälle vermeiden wollen, sagte der Rechtsbeistand.

Das Urteil des Bezirksgerichts Landquart ist noch nicht rechtskräftig. Es kann mit einer Beschwerde beim Kantonsgericht Graubünden angefochten werden. Ob der Berner das Urteil weiterziehen wird, ist noch offen, wie er nach dem Prozess gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.
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  SHIT
05.03.2003 22:23  
Also das eine Autobahn zwei Stunden blockiert war ist mir fremd. Ich war selber dort und es war kein Schwein auf der Autobahn. Des weiteren hat es in Zürich keine Ausschreitungen gegeben. Fall sich das aber auf das WEF vor 2 Jahren bezieht könnte es sein, aber nicht vom WEF 03! LASST DENN MANN FREI UND SPERRT DIE MÖRDER (GLOBAL PLAYERS) EIN!!!


AutorIn: Chaot
  @ chaot
05.03.2003 22:52  
"unbewilligten Anti-WEF-Demonstration vom 27. Januar 2001"


2003 - 2 = 2001


AutorIn: sandmann
  communiqué anti-wto koordination
05.03.2003 23:34  
Drei Monate unbedingt für Anti-WEF Demonstranten

Heute wurde der FAUCH-Aktivist Giovanni Schumacher vom Bezirksgericht Landquart zu drei Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt. Die Anti-WTO Koordination protestiert gegen dieses politische Urteil gegen einen Anti-WEF Demonstranten wegen angeblicher Nötigung und Störung des öffentlichen Verkehrs, begangen während der Demonstration vom 27. Januar 2001. Mit dem harten Urteil soll eine ganze Bewegung kriminalisiert und eingeschüchtert werden.

Tausende von WEF-KritikerInnen wurden am 27. Januar 2001 von einem riesigen Polizeiaufgebot in Landquart blockiert und das ganze Prättigau in ein militärisches Sperrgebiet verwandelt, um die Herren des WEF vor unerwünschter Kritik zu bewahren. Als Antwort darauf blockierten die DemonstrantInnen die Autobahn und den Schienenverkehr bei Landquart. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Über tausend Leute, die in Bussen angereist waren – darunter auch einige ParlamentarierInnen – hielten die Autobahn während Stunden besetzt.

Dass es zur Anklage wegen der Autobahnblockade gegen einen einzelnen Demonstranten gekommen ist, ist auf die Anzeige eines Berner Faschisten zurückzuführen, der den Fall ins Rollen gebracht hat, nachdem er Giovanni auf Fernsehbildern erkannt hatte. Aufgrund dieser Fernsehberichte rund um das WEF 2001 verfasste danach der Staatsanwalt Corsin Capaul seine Anklageschrift, obwohl jene Privatklage schon lange zurückgezogen wurde.

Die Bewegung gegen das WEF lässt sich nicht einschüchtern – weder von diesem Schauprozess, noch von Spaltungsversuchen wie in Fideris während dem diesjährigen WEF, und wird weiterhin für eine weltweite Umverteilung des Reichtums und gegen illegitime Machtstrukturen wie WEF oder G8 kämpfen.

Anti-WTO Koordination Bern, 5. März 2003


AutorIn: anti-wto
  Ein alter Bekannter
06.03.2003 00:14  
Der Faschist war übrigens David Mulas (Präsident NPS + bernweit bekannter Psychopat).


AutorIn: Antifa Agglo III Abteilung Mulas
  FFE?
06.03.2003 00:39  
Stimmt das Gerücht, dass Mulas einen FFE kassiert hat?


AutorIn: paranoia
  nicht nur hier hat Mulas gewirkt
06.03.2003 08:47  
nicht nur hier hat Mulas den Stein ins Rollen gebracht! So auch bei anderen z.T. bereits abgeschlossenen Verfahren und auch bei noch hängigen Verfahren! Faschisten arbeiten hier also ganz konkret mit dem Staat zusammen. So gab es auch einmal Blickberichte, in denen davon berichtet wurde, dass Mulas mit dem Staatsschutz zusammenarbeite und Geld für Infos aus der braunen Szene kassiere!

Wobei in letzter Zeit ist es ruhig um die NPS und Mulas geworden! So ist deren Homepage offline und es scheinen sich auch einige Mitglieder lieber der NO zugewannt habe!


AutorIn: xy
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