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 :: Aktionen gegen das WEF ::
 Themen | WEF | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 10-01-2004 23:00
AutorIn : Anonym
Plakat für die Blockaden

[breakingnews vom sa. 24.1. | breakingnews von den blockaden und aktionen am mi. 21.1. | zusammenstellung: aktionen und veranstaltungen vergangener tage]

gegen das weltwirtschaftsforum (kurz wef), welches vom 21.-24. januar in davos stattfindet, wird zu verschiedenen aktionen aufgerufen. dezentral; sowohl zeitlich wie örtlich verteilt, was u.a. verschiedene aktionsformen erlaubt, wobei sich die aktionen aufeinander beziehen können.
am wef selbst sollen neben der unmenge an polizei auch 6'500(!) soldaten zum einsatz kommen, welches einen erneuten einsatz der armee gegen innen darstellt. im übrigen findet wenig später (6./7. februar) die nato sicherheitskonferenz in münchen statt.

[Antirep WEF 2004 | Rote Hilfe | Antirep-Telefone]

:: zusammenstellung von aufrufen zu verschiedenen aktionen und veranstaltungen ::
nachbereitungen: 3.2. in bern, 8.2. in bern, 14./28. 2. in zürich || marco camenisch: Gegen das WEF 2004: Gemeinsam Radikal Ausschwärmen und Hungerstreikerklärung u.a. gegen WEF, 1.1.03
>> siehe auch event-kalender des blockadenetzes mafalda <<



:: kritische meinungen zur anti-wef moblisierung, anti-globalisierungs-bewegungen und mehr ::
Rechts-Links – Gefährlicher Flirt (De Fabel / Anti-Gobalisierung) | Freiwirte verpisst euch (Kritik an Gesell und inwo) | Kritik an unterstützenden Grupppen (s. Kommentare) | Ein Sheriffstern mit sechs Zacken | Der große Perspektiven-Schwindel | Strategiefragen - Text für Perspektivdiskussionen | Die Tücken des Finanzkapitals | Global Resistance Broschüre und Kritik dazu | gegen Antisemitismus und verkürzte Kapitalismuskritik | Give up activism | Was ist die Bewegung?

[mehr gegens wef auch unter der themenseite auf indy.ch | letztjähriges feature, berichte und kleine chronologie wider das WEF | feature it und fr | schon gelaufene aktionen und veranstaltungen]

[links: radio lora wef 2004 | anti-wto koordination | revolutionäres bündnis | revolutionärer aufbau | dadavos | knackt das WEF – no-wef | blockadenetz mafalda | alternativ-revolutionäre kräfte | ZugUmZug || WEF in Warschau und Gegengipfel | englische zusammenstellung | frühere wef-treffen]

Plakat für die Blockaden
Plakat für die Blockaden

:: aufrufe und berichte zu schon gelaufenen aktionen und veranstaltungen ::

 :: 6 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  internet vorfeld actionen
11.12.2003 17:43  
bitte bitte schreibt nicht in folgenden
Gästebuch des Tourismusvereins Davos (www.davos.ch)

 http://www.davos.ch/index.taf?id=001dav_011811〈=de

was alles in den Tagen dort los sein wird, ansonsten verunsichert ihr den ganzen Tourismus.

Bitte, bitte macht das auch nicht in den privaten Gästebüchern sämtlicher Davoser Hotels.

Sonst könnte das nämlich schwerwiegende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Legetimität des WEF haben.

nachbarliche unterstützung ;-))


AutorIn: ungehorsamen austria
  Spaziergang gegen WEF und Kapitalismus
11.12.2003 17:54  
Ein Termin wäre noch hinzuzufügen:

Bereits vor dem Beginn des WEF findet am 10. Januar um 14:30 Uhr in Winterthur eine antikapitalistische Demo statt. Treffpunkt ist beim Stadttor (Bahnhofplatz). Weitere Infos (Aufruf, Fahrpläne etc.) unter www.ark.ch.vu.


AutorIn: ARK | Web:: http://www.ark.ch.vu
  kräftiger widerstand!
11.12.2003 18:24  
auf nach winterthur! auf nach davos!

supergirl


  bezüglich winterthur
13.12.2003 17:52  
in winterthur findet kein abendspaziergang sondern eine demonstration um 14:30 statt! bitte ändern indy...

geeint nach winterthur! zusammen sind wir stark!

übrigens alle infos von schlafplätzen über alle zugfahrpläne bis hin zu flyern usw. auf www.ark.ch.vu


  Kritik zur "Global Resistance Broschüre"
10.01.2004 12:54  
Auf S.24 (S.13 im acroread) im Artikel "Give me convinience or give me death" der antifa Berlin wird Maria Mies kritisiert.

Gegen Schluss auf S.28/29 wird behandelt, wie Mies den "Heimat"-Begriff auch positiv zu fassen sucht:

"Denn mit dem Wunsch nach Heimat verbindet sich nach Schmieder auch 'das Bedürfnis nach einer nicht in erzwungener Mobilität zerstückelten Biographie', nach einer Identität, eben auch verstanden als Widerstand des Individuums gegen die gesellschaftliche Zurichtung zur Momentpersönlichkeit."

Darauf antworten sie:

"Das alte Leiden der linken Nationalisten, dass man den Rechten den Chauvinismus überlässt, schlägt hier durch.
Während der Antiimperialismus noch den Unterschied zwischen dem guten und dem bösen Nationalismus kannte, wird hier dieser Unterschied beiseite geräumt. Die Volksgemeinschaft aber, die miefige Kuschelecke der vom Kapitalismus losgelassenen Subjekte, ist ein Projekt, dass man den Nazis beruhigt überlassen kann."

So isoliert kann ich die Replik auf Mies akzeptieren, aber mit dem ganzen Artikel hab ich echt ein Problem, siehe unten.

------------

Die Polemik gegen Maria Mies hat wie üblich hohen theoretischen und radikalen Anspruch. Sie liest sich zum Teil nicht schlecht als Kritik an der Attac- Ideologie, z.B. "dass Mies das bürgerliche Gesetz gegen den Kapitalismus anklagt" und verkennt, "dass das Gesetzt selbst auf das Kapital verwiesen ist und dessen Verwertung sichert". (S.26)

Aber der Text zeigt auch exemplarisch die gemeinsamen Punkte, die mich an vielen Anti-Querfront-Veröffentlichungen so anwidern:

Auf Mies' Vorwurf, Privatisierungen seinen allgemein "Raub", antworten sie mit Bezug auf die 3. Welt (S.25), die Leute würden nicht Verhungern, weil sie beraubt würden, sondern weil sie "für die Verwertung des Kapitals uninteressant sind und eben nicht ausgebeutet werden." Mehr Kapitalismus für die 3. Welt wird damit zur positiven Utopie zur Beseitigung von Hunger.
Das ist exakt die Argumentation des WEF.

Es wird auf S.26 zugegeben, dass "Geschäfte erzwungen werden, Arbeiter in Fabriken mit Gewalt niedergekämpft werden, und die reichen Industrienationen, indem sie die ökonomischen Rahmenbedingungen bestimmen, Dritte Welt Länder in den Ruin treiben." Aber das ist nur ein vernachlässigbares Randphänomen, denn "es ist fraglich, ob diese Umstände für kapitalistische Verwertung unabdingbar sind". Das schreiben auch die Ideologen von WEF und IWF.

Wenn Mies' schreibt, die Globalisierung führe zu einem "Ende der Demokratie", es gebe eine "Zerstörung der Demokratie durch die globale und totalitäre Herrschaft der Multis", antworten sie darauf, dass es "Interessant wäre, zu wissen, wann und wo dieses Goldene Zeitalter der Demokratie stattgefunden haben soll.", dass "nicht vergessen werden (soll), wie mit demokratischen und gesetzlichen Mitteln der erste Weltkrieg angezettelt, die Novemberrevolution zusammengeschossen wurde, Hitler die Macht übertragen wurde, ...". Demokratie als positive Utopie, als Selbstbestimmung, wird damit pauschal verworfen, ohne eine Alternative zu benennen. Implizit sehe ich höchstens die verbreitete positive Utopie der Herrschaft sogenannt aufgeklärter Akademiker über das immer schon dumme Fussvolk.

Auf Mies' Forderung nach einer "Förderung des Bewusstseine einer wirklichen Bedürfnisbefriedigung, statt Abhängigkeit vom Staat und/oder den Grosskonzernen" antworten sie damit, dass es gar keine natürlichen Bedürfnisse gebe. In Bezug auf die vorher genannte 3. Welt sehe ich in diesem Abschnitt nur noch die unerträgliche Arroganz einer wohlgenärten, gut geheizten, öffentlich gebildeten Welt-Oberschicht, die ihre selbstverständlich und kontinuierlich befriedigten Bedürfnisse gar nicht mehr als solche wahrnimmt.

Eine radikale Kapitalismuskritik bleibt eher Floskel, wird bestenfalls implizit vorausgesetzt, aber niemandem erklärt. Entweder man ist wissend und gebildet und gehört zum Club, oder man ist es nicht und soll jede Kapitalismuskritik gefälligst sein lassen. Eine Erneuerung als radikale Wertkritik, wie Robert Kurz sie versucht, (neuestes Pamhplet: "Die Antideutsche Ideologie"), unterbleibt. Mies wird vorgeworfen, sie versuche den Kapitalismus "vor seinen eigenen Fehlern zu bewahren".

Was die Antifa Berlin mit diesem Text wirklich erreichen will, bleibt mir aber unklar. "Was als Kapitalismuskritik begann mündet so in einer Bewegung, welche sich den Kopf des Kapitals zerbricht," kann, wie oben gezeigt, genauso auf den besprochenen Text selbst bezogen werden.


AutorIn: Anonym
  noch etwas interessantes:
15.01.2004 10:19  
WEF: Österreicher helfen den Schweizern

Die Schweizer Luftwaffe wird bei der Luftraumüberwachung während des Davoser World Economic Forums (WEF) durch das österreichische Bundesheer mit rund 200 Soldaten unterstützt. Entgegen ursprünglichen Ankündigungen wird der Luftraum über dem WEF nun doch nicht vom neuen militärischen Überwachungssystem Florako überwacht. Ein Software-Fehler macht entsprechende Pläne zunichte. sda


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