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Medienmitteilung zu der Blockade von der Gruppe “SchülerInnen aktiv gegen das WEF”
Die Gruppe SchülerInnen aktiv gegen das WEF, ist eine Organisation, die sich in den Monaten vor dem Beginn des WEF's 2004 gebildet hat. Wir sind ein Kollektiv an die 50 Leute, vor allem SchülerInnen aus den verschiedenen Mittelschulen Berns.
Unser Kollektiv hat sich den Grundsätzen des Blockadenetzes Mafalda angeschlossen und somit war und ist auch unser Ziel unter anderem die vollständige Verhinderung des Treffes der selbsternannten “Global Leaders”. Wir sind nicht damit einverstanden, dass die weltgrössten Konzerne über unsere Zukunft bestimmen, denn wir können und wollen unsere Leben selber gestalten.
Heute Mittag um 12.25 Uhr formierten sich rund 80 AktivistInnen im Flughafen Zürich Kloten vor dem Unique Infomationsschalter, der während des WEF's als Empfangsschalter der Teilnehmer fungiert, zu einer Blockadeaktion. Wir blockierten von der Polizei umringt den WEF Schalter durch eine Sitzblockade rund eine halbe Stunde lang. Gemeinsam sangen wir und riefen Parolen um gute Stimmung zu machen. Nach einer halben Stunde begaben wir uns unter Polizeigeleit Richtung SBB-Bahnhof Zürich Flughafen, wo wir dann mit dem Zug nach Zürich HB weiterfuhren. Spontan haben wir im Kollektiv entschlossen nicht aufzugeben und fuhren mit einer Wanderblockade von WEF Teilnehmer zu WEF Teilnehmer in der Innenstadt fort. Teilnehmer wie Mc Donalds, die UBS oder die Credit Suisse Group blockierten wir rund jeweils eine viertel Stunde lang. Unterwegs organisierten wir ein Sackhüpfen unter dem Motto “World Sackhüpf Forum” (WSF). Ein Forum in dem mensch kein Mindestumsatz von 1 Mrd. US$ bestitzen muss, ein Forum bei dem jede/r mitmachen kann und dabei seine/ ihre Meinung kundtun kann ohne Machtinteressen verteidigen zu müssen. Als wir dann am Paradeplatz die UBS am blockieren waren, haben wir die Information erhalten, dass die grosse Blockade des Netzwerkes Mafalda zum Zürcher HB unterwegs ist. Daraufhin entschlossen wir uns, die Blockadeteilnehmer willkommen zu heissen. Gemeinsam lösten wir dann unsere Aktionen am Bahnhof Zürich offiziel auf und eine weitere gemeinsame Demonstration ist im Moment im Gange.
Der heutige Tag zeigte uns eimal mehr, dass mit zivilem Ungehorsam viel zu erreichen ist. Durch das immense Aufgebot von Polizei und Militär wurde ein weiterer Versuch der Kriminalisierung der globalisierungskritischen Bewegung unternommen, welchen wir aber durch unsere heutige gewaltfreie, bunte und lautstarke Aktion wirkungsvoll unterbunden haben.
Gemeinsam für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung Gegen das Teffen der selbsternannten ”Global leaders” Für eine selbstbestimmte Zukunft Wipe out WEF
SchülerInnen aktiv gegen das WEF
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