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 :: RADIOBALLETT GEGEN DAS WEF ::
 Themen | WEF 22-01-2004 00:54
AutorIn : ballerinas
RADIOBALLETT GEGEN DAS WORLD ECONOMIC FORUM
IN DER ZÜRCHER BAHNHOFSTRASSE

21.Januar 2004, 18.00 – 19.00 Uhr
Heute Abend hat in der Zürcher Bahnhofstrasse das Radioballett stattgefunden. Zwischen Pestalozzianlage und dem St.Annahof haben 500 Personen ihre Kritik am Kapitalismus und dem WEF anhand synchroner Bewegungen manifestiert, an einem der Kristallisationspunkte kapitalistischer Globalisierungen, wo öffentliche Kritik nur selten möglich ist.
Die über Radio LoRa angeleitete kollektive Choreografie griff von den Global Players beeinflusste Alltagsrealitäten auf. So wurde beispielsweise mit der Geste des Bettelns Armut, mit massenhaften imaginären Personenkontrollen die Überwachung des öffentlichen Raums, oder mittels „blindem Gehorsam“ die zunehmende Akzeptanz militärischer Einsätze im Innern sichtbar gemacht.
PassantInnen zugeflüsterte „Wipe out Wef“'s, lautstarkes Denunzieren Schweizerischer WEF-Mitglieder (von ABB – ZKB) sowie ein „Happy Birthday“ an den inhaftierten Marco Camenisch, brachten die Verhältnisse mindestens symbolisch zum Tanzen.
Bei einer anschliessenden Spontandemonstration durch die Bahnhofstrasse, über Paradeplatz, Bellevue und Central übernahm die Zürcher Stadtpolizei mangels vorgängiger Beschäftigung ihren gewohnten Part und kontrollierte abschliessend die in einem Kessel Festgehaltenen.
Wer sich dem noch knapp entziehen konnte sah sich den hinter dem Polzeicordon aufgestellten Faschos gegenüber.

Das Radioballett dient zur Rückgewinnung des politischen und öffentlichen Raums. Mit Taschenradio und Kopfhörern ausgerüstet, werden die Anleitungen des Radios empfangen.
Das Radioballett reiht sich in die verschiedenartigsten Widerstandsaktionen gegen das World Economic Forum in Davos ein - von der Auftaktdemonstration in Winterthur über die zahlreichen Blockadeaktionen bis hin zu den Demonstrationen vom Samstag, 24. Januar, in Davos und Chur.

Diesen Mittwoch, 21. Januar 2004, hat in Davos einmal mehr das WEF angefangen, dieser private Austauschzirkel der weltweit reichsten Firmen sowie einer Politik, welche sich in Profitmaximierung mittels Verschärfung der weltweiten Ausbeutungsverhältnisse äussert.
Das WEF existiert nicht nur während der diversen Treffen, unter anderem eben in Davos, sondern macht sich in Rentenabbau, Bildungsklau, dem Öffnen der Schere zwischen Arm und Reich, der zunehmenden Militarisierung und dem Vorantreiben von Kriegen, der Privatisierung und Kapitalisierung des öffentlichen Raums und der Service Public, der Verschärfung des Nord- Süd- Gefälles, regelmässig bemerkbar.

Das WEF ist überall und jederzeit - Wipe out WEF
 :: 10 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Jetzt übertreibst Du aber schon stark
22.01.2004 01:17  
Lassen wir es mal bei den 50 Leuten, die es tatsächlich waren. Ich war ebenfalls eine davon und fand den Anlass sehr amüstant. Bis ein andermal.


AutorIn: Fränzi
  !!!
22.01.2004 01:20  
500 leute???!
wenn dies stimmt...Nicht schlecht!


AutorIn: ?!?!
  Fränzi ist ein Bulle
22.01.2004 04:14  
Der arme Trottel denket, daß seine Fake-Kommentare irgendwas an der Handlungsbereitschaft der Aktivisten ändern würden! Statt dessen bedeuten sie nur, daß er täglich 10 Stunden am Computer sitzt und sein Leben ver-loost!


AutorIn: ...
  400 waren es gut und gern
22.01.2004 10:24  
Ob Fränzi ein Bulle ist oder nicht,
400 Leute waren gut und gern am Radiobalett.


AutorIn: soischäs
  vor dem St. Annenhof stehen ja immer ca. 200
22.01.2004 11:03  
Leute, egal ob ihr dort seit oder nicht. Somit kommt man schnell auf 500 Leute, aber die Frage ist wer bei euch mitgemacht hat.

Leute mit Einkaufstaschen müsst ihr nicht dazurechnen.


22.01.2004 11:23  
hahaha, 500 leute - so eine dreiste lüge! natürlich - rund um den st.annahof waren de facto TAUSENDE - nur am esoterischen pseudopolitritual haben niemals mehr als ein paar dutzend (verstörte) teilgenommen! es ist schon äusserst krass, sich selber (oder wem eigentlich?) so etwas vorzulügen!
warum eigentlich soll in dieser gegend "kritik" nicht normalität sein? bloss weil da eingekauft wird? was habt ihr für ein seltsames bild von der mannigfaltigkeit von leben und kritik in euren köpfen?
mein tipp: lasst das mit dem "politisch sein wollen" bleiben und gebt euch ganz eurer spirituellen kapitalismuskritik hin. am besten in einem kloster.


  war besser als jede demo
22.01.2004 15:30  
Das ballett war genial. habe noch nie soooo verwirrte passantInnen gesehen. Die haben dann sogar das flugblatt gelesen.

Wir brauchen mehr solche aktionen, nächstes mal könnte man daraus auch eine blockade machen!


  noch immer hörbar
22.01.2004 16:55  
das Radioballet ist übrigens im Archiv vom lora-webradio noch immer zu hören, d.h. www.lora.ch, archiv mittwoch 21.1.04, unter infolora, 18 bis 19uhr.
da wird auch gesagt, dass sich schätzungsweise ca. 200 menschen oder noch mehr daran beteiligt hätten. das fränzi ein fake ist, beweist ja auch die anschliessende spontan nachdemo, an der sich immer noch ca. 100 leute beteiligt hatten. und das Radioballet, zugegeben eine ziemlich experimentelle akionsform, als esoterisch-spirituell zu bezeichnen zeugt auch bloss von einer ziemlich verkorksten vorstellung von politik. Hätte der marx bloss Radio hören können als er seine bücher schrieb...
kommunismus ist tot!


AutorIn: ugauga
22.01.2004 17:13  
was genau hat es mit marxismus zu tun wenn man dieses lächerliche chaschperlitheater kritisiert?


AutorIn: bella luna
  zu dumm
22.01.2004 23:00  
also unsere spontane mini-demo war super: friedliche, fast schon familiäre stimmung und keinerelei sachbeschädigung! (ausser das stüssihofschild, das ist umgeflogen) nur leider halt nicht wirklich durchdacht, daran ist's dann ja auch gescheitert... zu dumm, aber die bullen hatten wenigstens ihren spass (wo waren die medien???). es grüessli bis am samschtig irgendwo in GB!! ("wuff weff weff WEF knurrr..")


AutorIn: nina
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