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 :: WEF: Polizeikommandant aus Graubünden kommt nach Bern ::
 Themen | WEF 18-11-2004 16:39
AutorIn : falbala
Markus Reinhardt, Oberst Dr. Kommandant Polizeikommando Graubünden wurde für den 7. Dezember 2004 an die Uni Tobler in Bern eingeladen.
Liebe Interessenten,

So langsam hat sich die kalte Jahreszeit wieder bei uns eingeschlichen.
Leider rieselt in dieser Jahreszeit nicht nur der Schnee fröhlich über uns herein, sondern es gibt auch einige "Touristen", die sich in diesem tummeln wollen.
Eine Schar prominenter "Gäste" findet sich jeden Winter in Davos ein. Diese Ansammlung nennt sich World Economic Forum. Diese "Institution" ist heftigst
umstritten und eigentlich gibt es kaum noch jemanden der dem WEF nicht wenigstens mit Vorbehalten gegenübersteht.
Trotzdem hat sich das Historische Institut der Universität Bern dazu entschlossen, einfach diesen Vortrag ins Vorlesungsverzeichnis zu setzen:

Markus Reinhardt, Oberst Dr. Kommandant Polizeikommando Graubünden Das World Economic Forum in Davos aus polizeilicher Sicht 7. Dezember 2004
14.15 – 15.00 Uhr
Ort: UniTobler, Lerchenweg 36, Hörsaal: F-122
 http://www.lfc-leadership.com/aktuelles.html


Markus Reinhardt ist in beträchtlichem Masse verantwortlich für die regelmässige Eskalation der WEF-Proteste sowie für die "Abriegelung" von Davos.

Welche Meinung Markus Reinhardt am 7. Dezember vertreten wird, ist klar:

«Warum wird der Polizei mit dem Antirassismusgesetz gedroht, wenn sie kommuniziert, dass über die Hälfte aller Kriminaltaten von Ausländern begangen werden? Warum wird der Polizei diejenige Munition vorenthalten, die sie selbst und die Bürgerinnen und Bürger besser schützen kann? Warum ist es einfacher, den Datenaustausch über die Landesgrenzen hinweg zu tätigen als innerhalb der Schweiz?»
Markus Reinhardt In: Brigadezeitschrift «Kristall» (Januar 2002).

Da dies eine Frechheit ist und dieses unkritische und undifferenzierte Verhalten des Historischen Instituts zu verurteilen ist, seid ihr aufgerufen, so zahlreich wie möglich zu diesem Vortrag zu erscheinen und
eure Meinung kund zu tun.

Diese Propagandaaktion darf nicht wie geplant stattfinden.
 :: 23 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
18.11.2004 17:04  
die eigene meinung soll also alles andere übertönend hinausgeplärrt werden, andersdenkende hingegen sollen damit gleichzeitig übertönt, zum schweigen gebracht und damit mundtot gemacht werden. man muss mit dem typen ja politisch nicht übereinstimmen, aber was ist so schlimm daran, wenn dieser öffentlich sprechen darf? gilt meinungs- und redefreiheit nur für jene politische ansichten, die einem gerade genehm sind? ist das nicht letztlich faschistoider meinungsterror und damit schlimmer als das, was man den politischen gegnern immer vorwirft?


AutorIn: aha
  Tubel!
18.11.2004 17:49  
Einer der über 1000 Personen in einen Polizeikessel zusammentreiben lässt und mit Gummischrot, Schockgranaten und Tränengas reinschiesst hat eine aufrechte Antwort verdient.


AutorIn: xxy
  kämpft mit worten statt torten
18.11.2004 20:25  
je höflicher je besser.
alles andere bestärkt ihn nur, dass er mit seinem kurs auf dem richtigen weg ist...

think!


AutorIn: no war
  Aufruf berechtigt
18.11.2004 21:08  
Der Hinweis auf die Veranstaltung ist nicht nur berechtigt, sondern auch kulturfördernd. Stellt Euch vor, der WEF-Muni spricht und niemand hört zu! So kommen auch scheinbar weniger akademische Gegenpositionen zu Wort. Die freie Meinungsäusserung ist dadurch überhaupt erst gewährleistet. Davos ohne WEF ist wie eine Schweiz ohne Hohn!


AutorIn: Hans Imoberdorf
18.11.2004 21:51  
ich glaub übrigens nicht, dass er mit diesen themen aufkreuzen wird:

"Welche Meinung Markus Reinhardt am 7. Dezember vertreten wird, ist klar:

«Warum wird der Polizei mit dem Antirassismusgesetz gedroht, wenn sie kommuniziert, dass über die Hälfte aller Kriminaltaten von Ausländern begangen werden? Warum wird der Polizei diejenige Munition vorenthalten, die sie selbst und die Bürgerinnen und Bürger besser schützen kann? Warum ist es einfacher, den Datenaustausch über die Landesgrenzen hinweg zu tätigen als innerhalb der Schweiz?»
Markus Reinhardt In: Brigadezeitschrift «Kristall» (Januar 2002). "

denn da hat ja nicht alles einen bezug zum wef.
hoffentlich hat er sich seit 2002 noch ein bisschen 'entwickelt' :-)


AutorIn: no war
  lasst ihn, er ist paranoid genug:D
18.11.2004 23:25  
....seit er in berlin nen ziegelstein in die fresse bekam, scheint er vor paranoia zu schäumen, wenns um schwarzvermummte geht. als ich ihm mal einen guten abend wünschte (anlässlich des bundesgerichtsentscheids zur polizeiverordnung graubünden, denn ich bin kein schlechter verlierer) griff er zum handy und erzählte seinem kumpel (k.a. wer dran war)voller unglauben, dass ein 'linker' ihm einen guten abend gewünscht habe.... ich glaub der ganze bahnhof chur hats gehört, so laut war seine aussage.
raini, wenns lisisch, es kunnt immer druff ah was ussalohsch und wer/wiaviel drunter liida muass/müand, ob ma di hasst oder als aina gseht wo nu sin job macht. tenng drüber noh..... mfg

p.s. rassistische hetze gegen kriminelle ausländer bringt nix, solange ihr extra vor jeder svp abstimmung die dunkelhäutigen kokifrösche machen lässt was sie wollen.


AutorIn: oberst löli
  Dumm gelaufen
19.11.2004 09:34  
Ja, das mit dem Pflasterstein In Berlin ist dumm gelaufen. War er doch am 1.5.1998 von den Deutschen eingeladen als Chef der CH-Polizeikommandanten um mal Live vor Ort zu sein, wenns so richtig abgeht und um zu lernen wie man mit den Chaoten auf deutsche Art fertig wird. Damit er das dann einige Wochen später in Genf, wo die Ministerkonferenz der WTO stattfand, umsetzen kann (damals durften ja noch keine deutschen Bullen mithelfen). Nun der Bergler hatte im wilden Berlin seine Nase wohl zu weit vorgewagt und bekam einen Pflasterstein in die Fresse und landete mit einem Kieferbruch im Spital und verpasste seinen Einsatz in Genf.


AutorIn: Rainer Markhardt
  keine uniplattform für faschos
19.11.2004 10:14  
schade,... auf indy zu einer solchen aktion aufzurufen, ist nicht sehr intelligent. jetzt wird es dort sicher von bullen nur so wimmeln.


  wissenschaft, nicht politik
19.11.2004 14:42  
eines sollte nicht vergessen werden: bei dieser veranstaltung geht es nicht um politik, sondern um wissenschaft, und das bedeutet konkret, dass alle positionen/ meinungen gehört werden müssen.
ich finde diesen auftritt auch scheisse und werde sicher nicht hingehen. ich habe aber durchaus verständnis dafür, dass sich auch solche leute äussern dürfen, und es wird ja schliesslich keineR gezwungen, sich diesen bruch anzuhören!


AutorIn: fight the power
19.11.2004 16:41  
smah wef..s einzige wod da chasch säge..


AutorIn: ant iwef
  Die Wissenschaft
19.11.2004 17:44  
Ja, das mit dem Landquarter Kessel war wohl auch ein wissenschaftliches Experiment. Und nun sind die Polizeistrategen und -psychoologen damit beschäftigt die Ergebnisse auszuwerten. Da kann ja niemand was dagegen haben, oder?


AutorIn: xxy
  Quatsch
21.11.2004 12:29  
Wenn ich Quatsch lesen will schaue ich mir Indymedia an obwohl das Niveau mittlerweilen am Rande des Schwachsinns befindet.


AutorIn: tom
  aber aber falbala
21.11.2004 13:06  
hör mal:
1. du bist nicht die erste person, die dies bemerkt hat!
2. habe ich dies bewusst nicht auf indy publiziert, weil wir die blauen männchen ja nicht immer separat via indy einladen wollen, oder?
3. get some grips und überleg mal ne runde wer das hier alles liest!!!!
4. blödmensch!


AutorIn: nicht jeden kack auf indy
  @ nicht jeden scheiss auf indy....
22.11.2004 07:00  
... wenn sie's nach der veranstaltung gebracht hätten , wärs gescheiter, aber nur ne kleine, an der uni eingeschriebene clique hätte ihren faulen, von den eltern verwöhnten arsch (schreiberling dieses komments nicht ausgeschlossen ;)... ) vor dem fernseher/ computer / bierflasche / joint, aufgehoben und gedacht, laufen wir mal unauffällig vorbei und schauen was geht?`! es ist nicht viel, was indy auf die strasse bringt, dafür steigt die qualität umso mehr (schreiberling des komments ausgeschlossen, denn ich hab meine 'karriere hinter mir')
mfg der stockbesoffene und desillusionierte sozialfall


AutorIn: oberst löli
  Alle plemplem?
22.11.2004 14:54  
a propos schreiberling: hast ja keine ahnung wer da am anderen pc gesessen ist. und sogar unter den studis gibts solche, die alles andere als faul sind, was politische arbeit angeht. du wiederholst hier auch nur allzu oft gehörte billige urteile, wie sie die gegenseite allzu oft macht. mir scheint es gehts da so richtig proletariatsromantik, die arbeiter als "revoltuionäres subjekt", dass ich nicht lache! bei ihnen (uns, euch) gibt es genauso korrumpierte, desillusionierte wie es beispielsweise unter den betriebswirtschaftsstudis gibt.
also: 1. wie wärs mit überlegten kommentaren (sonst ist indy sowieso dem
untergang geweiht)
2. ist so vielleicht eine kreative aktion verhindert worden, die ohne
bullenaufgebot möglich gewesen wäre. jedenfalls ist jetzt garantiert
mit unverhältnismässiger polizei- oder privatsheriffspräsenz zu
rechnen.



AutorIn: der da
  sorry, ich war wirklich hacke als ich das...
23.11.2004 00:26  


23.11.2004 00:32  
...geschrieben habe. geht nur darum, dass sich, ausgenommen von ferienjobs, die studis nich vorstellen können, was am unteren ende der gesellschaft für ein elbogenfight herrscht, und wie man sich fühlt wenn mal 2 jahre zulange arbeitslos ist (-ausgesteuert wird). und was danach kommt nennt sich meistens 'prost', denn irgendwie muss man seinen komplex wieder loswerden, welcher einem von links und rechts eingeredet wird.... mfg und nix für ungut


AutorIn: oberst löli
  easy
23.11.2004 15:57  
easy, war eigentlich nicht so gemeint, wies daherkommt.
ja, sowas ist ziemlich übel, was du da erzählst. in der situation sind wohl wenige leute, die sich leidgeprüft nennen würden. ..
auch nix für ungut...


AutorIn: der da
  @falbala
27.11.2004 13:25  
dank indy und falbala wurde die veranstaltung abgesagt. soll jeder selber wissen, ob das jetzt gut ist oder nicht. auf jedenfall hat reinhardt schiss.
siehe  http://www.lfc-leadership.com/aktuelles.html



AutorIn: l. f. carrel
  stimmt so nicht
02.12.2004 03:35  
wie der dozent der veranstaltung klar gemacht hat, wollte er die polizeilichen schutzmassnahmen, welche ihr durch eure schwachsinnige deppenaktion provoziert habt nicht verantworten und hat darum den gast, der immer noch bereit gewesen wäre aufzutreten, wieder ausgeladen. gut gemacht. idioten.


AutorIn: stefan
  @ stefan
03.12.2004 20:28  
wer jemanden einlädt, der über dieses thema an einer UNI und erst noch an einem nachmittag referieren will, muss wohl schon mit einem total anderen publikum rechnen als in zürich vor einem militaristen-club im hause SBG.
und dann grad so hypernervös reagieren finde ich ein bisschen gar simpel.


AutorIn: hey
  @hey
05.12.2004 05:17  
es handelte sich hier nicht um einen politischen vortrag sondern um ein referat zum thema krisenmanagement, zu welchem herr reinhardt definitiv interessantes zu sagen hätte, egal ob man nun mit seiner vorgehensweise einverstanden ist oder nicht. das aussprechen von drohungen gegen die person markus reinhardts ist sicherlich kein brauchbarer weg, zumal somit jeglicher diskurs mit der durchaus kritischen studentenschaft verhindert wird. es ging also nicht um "die sache" an sich, bezüglich derer der auftritt vollkommen irrelevant ist, sondern lediglich darum, dem "gegner" auf kosten der studierenden eins auszuwischen.


AutorIn: stefan
  @ stefan
06.12.2004 00:52  
denkst du wirklich, dass herr reinhart diesen vortrag vor einem etwas kritischeren publikum genau gleich hätte halten können wie in zürich?
spätestens bei seiner aussage "Wenn man sieht, was die sogenannt friedliebenden Demonstranten so mitbringen....." wäre er wohl unweigerlich unterbrochen worden.
darum finde ich die reaktion der uni und/oder von herrn reinhart etwas komisch, wenn nicht naiv.
ich anerkenne durchaus, dass herr reinhart einen auftrag hat und diesen möglichst gut erfüllen will. aber im gegenzug verlange ich von ihm und auch vom wef-ausschuss, dass sie nicht alle demonstrierenden als chaoten darstellen ... und behandeln.


AutorIn: hey
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