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Berlin (aus dem Polizeibericht)
Fünf Autos angezündet Mitte
Unbekannte Täter haben heute früh in Tiergarten fünf Autos angezündet.
Gegen 0 Uhr 45 meldete ein Anwohner, dass in der Quitzowstraße ein Pkw „VW Polo“ in Flammen steht. Gegen 1 Uhr 40 musste die Feuerwehr zur Straße Alt-Moabit fahren, weil dort ein „Renault Megane“ brannte. Am Helgoländer Ufer traf es gegen 2 Uhr 55 einen „Opel Corsa“ und in der Lessing- Ecke Altonaer Straße gegen 3 Uhr 15 einen „Mazda“. Zuletzt wurde gegen 3 Uhr 25 ein brennender „Peugeot“ am Wikingerufer gemeldet. Verletzt wurde niemand. Drei Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, zwei (der Polo und der Peugeot) völlig zerstört. Die Polizei geht davon aus, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden. Hinweise auf die Täter liegen nicht vor. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich um Nachahmungstaten im Zusammenhang mit den Ereignissen in Frankreich handelt, wird die Berliner Polizei ihre Präsenz verstärken. Der Polizeiliche Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen.
Brennender Müllcontainer Mitte
Vorgestern gegen 16 Uhr brannte in der Iranischen Straße in Gesundbrunnen im Keller einer Wohnanlage ein mit Textilien gefüllter Container. Ein 76-jähriger Anwohner bemerkte Qualm, der aus einem Müllschacht des Hauses kam und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehr löschte den Brand. Menschenleben waren nicht in Gefahr.
Hohen Sachschaden richteten unbekannte Brandstifter bereits letzte Woche auf einem privaten Sicherstellungsgelände in der Schwechtenstraße in Marienfelde an.
Sie zündeten einen Wohnwagen an, der bis auf das Fahrgestell nieder brannte und brachten eine daneben liegende Gasflasche zur Explosion. Zudem beschädigten sie zahlreiche abgestellte Fahrzeuge. Ein Firmenmitarbeiter vom Nachbargrundstück hatte das Feuer gegen 19 Uhr 30 bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert, als er die Explosion der Gasflasche hörte. Die Beamten entdeckten noch weitere Gasflaschen unterschiedlicher Größe mit bereits geöffneten Ventilen, die ebenfalls zu explodieren drohten und sperrten den Brandort weiträumig ab. Während der Löscharbeiten ereigneten sich mehrere Verpuffungen durch austretendes Gas. Weitere Explosionen, durch die auch Schäden an den umliegenden Gebäuden möglich gewesen wären, konnten jedoch verhindert werden. An weiteren 52 Fahrzeuge stellten die Polizisten erhebliche Beschädigungen fest. Die Täter zerstörten zahlreiche Scheiben, sprangen auf Motorhauben herum, rissen Türen heraus und beschmierten einige Autos mit Farbe.
Homepage:: http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/32175/index.html
8.11.: Soli Mahnwache in München casseur 07.11.2005 15:33
Morgen, am Dienstag, den 8.11. findet eine Mahnwache zu den Aufständen in Frankreich statt. Ort: Schwanthaler Höhe (Heimeranstr. 31, frz. Generalkonsulat) Zeit : 18 - 21 Uhr
Dietzenbach 23.07.2005
Randale in Dietzenbachs sozialem Pulverfass:
Nach nächtlichen Ausschreitungen gegen Polizisten und in einem Fall auch der Feuerwehr an zwei aufeinander folgenden Tagen fährt die Polizei verstärkt Streife in dem Viertel und setzt auch schon mal einen Hubschrauber ein. Als deswegen die Feuerwehr anrückte, flogen in der Nach zum Mittwoch Steine und Flaschen. Die Verstärkung durch die Polizei machte die Menge nur noch wütender: Auch die Ordnungshüter und ihre Fahrzeuge blieben nicht ungeschoren.
Ganzer Artikel: http://ww.fnp.de/sixcms/detail.php/2400389
Pariser Verhältnisse auch in Deutschland?
Autos in Bremen in Brand gesetzt:
In Bremen, wo bereits in der Nacht zum Sonntag Brandanschläge auf drei Autos verübt worden waren, ging ein Wohnmobil in Flammen auf. Zudem wurden mehrere Müllcontainer angezündet. http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4930410_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html Steht auch was zu Berlin drin
Kleinere Brandstiftungen auch in lüneburg
Hier ein Artikel aus der Landeszeitung (LZ) im Polizeibericht.
rast Lüneburg. Zwei Lauben und ein Unterstand wurden am Sonnabend gegen 5.40 Uhr in der Kleingartenkolonie Brauerteich zerstört. Höhepunkt einer Brandserie. Zuvor stand auf dem Hof der Christiani-Schule ein Pkw-Anhänger in Flammen. Gegen 6.20 Uhr setzten Brandstifter zwei Altpapiercontainer auf dem Neukauf-Parkplatz in Brand. Und in der Gartenkolonie Krähensaal zerstörten Unbekannte Pflanzen, warfen Scheiben ein und stahlen aus einer Laube Bundeswehrorden, eine Deko-Pistole und Urkunden.
Auch München wehrt sich gegen die Polizei
Kontrollen in München - Diesmal Polizei vs. Punks
"Die Münchner Polizei ist dafür bekannt, daß sie Punkkonzerten des öfteren einen unangemeldeten Besuch abstattet, wie erst letztens auf dem Bauwagenplatz in Schwabing um das Konzert abzubrechen oder dem Koschinas, als das USK einrockte und den ganzen Laden erst mal komplett räumte. Doch nicht nur Punkkonzerte sind von diesn Vorkommnissen alleinig betroffen [wie die Auseinandersetzung am Luisengymnasium in der Nacht zum 25. Juni 05. exemplarisch zeigt, Anm. d. Red.]. Jugendliche haben sich in letzter Zeit des öfteren dagegen zur Wehr gesetzt. Manchmal auch mit Gewalt.
Bei einem Punkkonzert kam es dann gestern Nacht wieder zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, als diese in Zivil versuchte eine Festnahme durchzuführen, Steine und Flaschen zwangen die Polizisten erst mal zu flüchten."
Ganzer Artikel: http://www.indynews.net/inn/news/aktuell/article/1859/1013/b42801708d/
Randale 2 http://www.indynews.net/inn/news/aktuell/article/1641/1013/b307271115/
Randale 3 http://www.indynews.net/inn/news/aktuell/article/1687/1013/201b995f80/
Homepage:: http://www.indynews.net
Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Potsdam
Für Informationen zur Aufklärung des Brandschadens vom 09. Oktober 05 in den Autohäusern Havelland Rathenow und Genthin, die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung des oder der Täter führen, wird von dem verantwortlichen Geschäftsführer des Autohauses Genthin und der Versicherung eine Belohnung von insgesamt 150.000 Euro (einhundertfünfzigtausend) ausgesetzt.
Bei den Bränden (s. auch unsere Pressemeldungen vom 10.10.05 und 14.10.05) waren Millionenschäden entstanden. In Rathenow wurden das Gebäude des Autohauses Havelland mit 22 Neuwagen und einem Kundenfahrzeug zerstört. Am Brandort stellten die Beamten mehrere 60-Liter-Plastekanister mit Resten von Brandbeschleuniger sicher.
Ausgebrannte Fahrzeuge in Herne und Wanne M 07.11.2005 20:17
POL-BO: Herne / Mehrere Baustellenfahrzeuge beschädigt - 150.000 Euro Sachschaden
07.11.2005
Herne (ots) - Zur Zeit entsteht zwischen der Holsterhauser- und Südstraße in Herne ein neues Industriegebiet. Auf dem dortigen Gelände haben noch unbekannte Täter in den frühen Morgenstunden des gestrigen 6. November mehrere Baustellenfahrzeuge beschädigt. Dabei schlugen die Kriminellen u.a. die Scheiben der Fahrzeuge ein und legten in einem Radlader und einem Kettenbagger ein Feuer. Gegen 02.00 Uhr meldeten zwei Zeugen der Herner Feuerwehr, dass ca. drei Meter hohe Flammen aus dem Bagger schlugen. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 150.000,- Euro. Aus noch ungeklärter Ursache geriet am 4. November, gegen 22.00 Uhr, in Wanne-Eickel ein abgemeldeter Pkw in Brand. Das Fahrzeug, das auf einem an der Harkortstraße gelegenen Hinterhof stand, brannte nahezu komplett aus. Durch das Feuer wurde das Dach einer angrenzenden Garage in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden liegt hier bei ca. 5.000,- Euro. In beiden Fällen suchen die Ermittler im Bochumer Brandkommissariat dringend nach Zeugen.
Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=11530
Aufruf der RASH Berlin-Brandenburg: www.red-skins.de/wrash
http://germany.indymedia.org/2005/11/131839.shtml |
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Das sind natürlich beunruhigende Fakten, so notiert LA DERNIERE HEURE, zumal in den sensiblen Ausländervierteln der Hauptstadt nach Polizeiangaben eine deutliche Spannung zu spüren ist. Dennoch urteilt die Zeitung, dass die Situation in Brüssel mit dem Ausmaß der französischen Krawalle nicht zu vergleichen ist.
Auch HET LAATSTE NIEUWS geht davon aus, dass Belgien von Unruhen, wie sie zur Zeit in Frankreich herrschen, verschont bleiben wird. Das hat schon mit der Größenordnung zu tun. Um ungestraft zuschlagen zu können, braucht man ein sehr großes Gebiet, wo man über lange Zeit frei schalten und walten kann. In unseren Städten gibt es solche Viertel praktisch nicht.