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 :: Reflektionen zum “Widerstand” gegen das WEF 2006 ::
 Themen | WEF 22-01-2006 19:03
AutorIn : Klaus Schwab : http://
Noch hat das WEF nicht einmal angefangen und der „Widerstand“ dagegen ist bereits fast am Ende.
Reflektionen zum “Widerstand” gegen das WEF 2006

Noch hat das WEF nicht einmal angefangen und der „Widerstand“ dagegen ist bereits fast am Ende. Zumindest gibt es nur noch eine öffentliche Mobilisierung, die sich gegen das WEF richtet, die Demo in Basel am 28.1.2006. Wenigstens dort wird versucht, einen breit abgestützten gemeinsamen Ausdruck der Unzufriedenheit zu erreichen. Doch einen Bruch mit den herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen bringt auch diese Demo trotz antikapitalistischer Stossrichtung nicht wirklich zum Ausdruck. Zu triste sind die Rahmenbedingungen.

„Vielfältig, bunt und kreativ“ waren die Schlagworte der meisten Aktionen gegen das WEF 2006, die bis jetzt über die Bühne gegangen sind. Dabei bleiben die Ziele dieser Aktionen meist diffuse im Hintergrund. Finden diese Aktionen zum puren Selbstzweck statt? Oder geht es wirklich nur noch darum, Kritik an den herrschenden Verhältnissen zu äussern? Das ist ja schön und gut und im Rahmen einer demokratischen Gesellschaft auch erwünscht, solange mensch sich an die Spielregeln hält. Und die Spielregeln wurden bis jetzt fast durchgehend eingehalten.

Dies mag zwar Ausdruck sein von Unzufriedenheit und Dissens mit den herrschenden Verhältnissen, hat mit Widerstand jedoch nichts zu tun. Widerstand bedeutet, dass wir uns wehren gegen die Repression, gegen die Ungerechtigkeit und gegen die Politik des WEF. Widerstand bedeutet wenigstens den Versuch, wirklich Einfluss auf die Geschehnisse zu nehmen, z.B. in Form von Blockaden oder direkten Aktionen. Widerstand bedeutet, das WEF politisch anzugreifen und nicht nur zu kritisieren. Widerstand bedeutet, das WEF direkt zu stören und zu behindern, mit welchen Mitteln das auch immer geschehen kann. Dabei ist die Militanz und die Radikalität im politischen Ausdruck wichtig, nicht in der Form der politischen Aktion. Militante Politik kann duchaus friedlich in der Ausführung sein.

In den letzten Jahren wurde diese Radikalität wenigstens im Ansatz zum Ausdruck gebracht, indem die Bewegung eine Demo in Davos mit dem Slogan „Wipe out WEF“ durchsetzen wollte oder dann die Herrschenden auf ihrem Weg nach Davos zu blockieren versuchte. Dieses Jahr muss es schon als Erfolg gewertet werden, dass in Zureich eine Blitzdemo mit ca. 100 Teilnehmerinnen unbewilligt durchgeführt werden konnte. (Dazu noch eine Frage am Rande: Wieso müssen in den Berichten die Zahlen der Teilnehmerinnen immer so massiv nach oben korrigiert werden? Macht uns das nicht in erster Linie unglaubwürdig?)

Weiter bleibt zu bemerken, dass wir auf das Arbenzkonzept keine gemeinsame Antwort gefunden haben. Trotz breit abgestützter Bündnisse kann dieses Szenario als umgesetzt betrachtet werden (oder gibt es da gegenteilige Einschätzungen?) Dieses Jahr halten sich (mit Ausnahme von Zureich) sogar die „Radikalas“ an die Spielregeln von Bullen und Staat, die Bewegung gegen das WEF hat sich selbst befriedet.
Der Rest setzt auf Akzeptanz der Gesellschaft durch einen friedlichen und kreativen Ausdruck, was zur Eingliederung in unsere „demokratische Gesellschaft“ führt oder schon geführt hat.
Was jedoch nicht mehr erreicht wird, ist ein positiver Bezug der verschiedenen Exponenten des „Widerstandes“ auf die Vielfältigkeit der politischen Motivationen und Aktionsformen.

Das WEF jedenfalls sitzt dieses Jahr wieder so fest im Sattel wie schon lange nicht mehr und die Herrschenden treffen sich in aller Seelenruhe in den bündner Bergen. Ihre Image-Kampagne hat gewirkt und die Akzeptanz für ihre Politik in breiten Schichten der Gesellschaft hat Früchte getragen. Deshalb stellen sich für mich folgende Fragen:
Woher kommt die Stärke einer Bewegung? Wie können wir diese wieder herstellen? Ist Breite ein politisches Ziel? Warum schliessen wir welche Bündnisse? Wie können wir das WEF wieder wirklich angreifen? Wie können wir wieder konkrete radikale Ziele zum Ausdruck bringen? Wollen wir wiklich „die Revolution“?
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  späte einsicht?
22.01.2006 19:30  
vielleicht setzt sich ja langsam die erkenntnis durch, dass der protest gegen ein wirtschaftssystem, das die kindersterblichkeit weltweit gesenkt hat, das weltweite brutto sozial produkt hat steigen lassen und das der mehrzahl der menschen eine PERSPEKTIVE bietet, halt doch nichts schlechtes ist. und: dass die reaktionäre, die dagegen ihren "widerstand" artikulieren (also die priviligiertesten der reichsten ländern der welt) halt doch nur in ihrer mehrzahl apolitische hohlköpfe sind, die nichts aber auch gar nichts besseres anzubieten haben.

für das wef. für reichtum für alle. gegen totalitarismus und reaktion.


AutorIn: ich
  bla bla
23.01.2006 01:50  
die frage nach der revolution ist müssig. die revolution ist ein historischer moment einerseits und andererseits eine utopie, welche unsere herzen wärmt und mich am laufen hält. das leben ist ein kompromiss an sich, deshalb kann es kein paradies auf erden geben, also auch keine perfekte revolution. Eine ernsthaft radikale Einstellung, die jeder mensch hätte, würde er wissen und wissen wollen, muss keine revolutionäre sein.

der widerstand gegen das wef ist zu brav. es fehlt aber nicht an argumenten sondern es gibt deren zu viele. desweiteren leben wir in einer perfiden zeit, in einem reichen land, dass sich die radikale linke als luxusclown hält, ein land das solange liberal ist, bis es gewissen leuten mit viel macht weh tut. solange den menschen nicht klar ist, dass uns dieser unnachhaltige materialismus schadet, das wir komplexere bedürfnisse haben, als das wir sie durch konsum befriedigen könnten, solang wirst du nicht viele leute moblilisieren können.

Dass der Neoliberalismus (was für ein scheinheilliges wort, genau wie globalisierungsgegner) die einzige Perspektive ist, wird uns tagtäglich eingehaucht, gegen diese Propaganda anzukämpfen ist sauschwer.

macht ist wissen. kapitalismus eine organisationsfrage.



AutorIn: say klein
  hallo klaus schwab, ich verstehe deine kritik.
23.01.2006 20:09  
doch ich muss sagen, mir hat der letzte samstag eigentlich ganz gut gefallen, und ich denke, es war in der momentanen situation wohl das allerbeste (allerdings ist es tatsächlich nicht gerade ideal, dass nahezu alle aktionen schon zu ende sind, bevor das wef selbst überhaupt angefangen hat.)
was ich mit der momentanen stimmung meine:
das grundproblem ist meineserachtens, dass einer politischen tradition mit der zeit die luft ausgeht. politische traditionen sind hier ereignisse, aktionen, demos usw. die regelmässig am selben ort stattfinden, bei denen kein austausch von aussen, sondern nur der nachwuchs von "innen" für neue ideen sorgt.
und der widerstand gegen das wef gehört ganz sicher dazu. das liegt nicht zuletzt an der massiven repression über lange zeit. ich hab auch keine lust irgendwohin zu gehen, von wo ich weiss dass ich mit sicherheit sofort in einem kessel lande, dort stundenlang in der kälte zu stehen und dann am schluss 1000.- busse dafür zu bezahlen, dass ich nicht einmal eine chance gehabt habe irgend etwas zu machen.
diese repression hat nun zwei folgen gezeigt: erstens waren immer weniger menschen bereit, in irgendeiner form am widerstand gegen das wef teilzunehmen und zweitens hat bei den verbliebenen innhaltlich der widerstand gegen die repression den widerstand gegen das wef abgelöst. kaum jemand setzt sich noch innhaltlich mit dem wef auseinander, der widerstand wird reiner selbstzweck.
diese krise meine ich mit "der momentanen situation".
was hat die diesjähre aktionsform nun für vorteile, was macht sie meiner meinung nach zu einer guten antwort auf diese kriese?
-da der militante widerstand momentan scheinbar eine verschnaufpause braucht übernehmen andere gruppen mit anderen ideen das ganze. dass neue menschen dazukommen ist immer etwas gutes.
-dass überhaupt ein widerstand weiterlebt und es nicht ein kümmerliches dahinvegetieren ist, ist wohl auch positiv.
-es wurde immer mehr nur die "gewalt" gesehen. wenn nur irgendwo ein einziger stein fliegt, wird nur dieser stein gesehen, alles andere geht in vergessenheit. das wäre egal, wenn ich damit nur die medien und die bürgerliche mehrheit in unserer umgebung meinen würde, denen sowieso nicht mehr zu helfen ist. aber dieser reflex hat auch menschen ergriffen, die früher auch mal politisch aktiv waren, und durchaus ähnliche ideen haben.
und so ist es an der zeit, dass sich alles etwas beruhigt. aus dieser weniger militanten phase heraus kann es möglich sein, dass wieder vermehrt auf die innhalte eingegangen wird und sich daraus wieder ein widerstand entwickeln kann, der überhaupt eine chance hat etwas zu bewirken. und zwar einererseits dadurch, dass wieder mehr menschen bereit sind etwas zu riskieren und auch dadurch, dass sich die äusseren umstände wieder so verbessern, dass ein solcher widerstand möglich wird.
aber weitere ideen und diskussionen über die zukunft gehören wohl nicht auf indy.


AutorIn: ara
  wir sollen ein wef sein
23.01.2006 20:34  

Herr Schwab

Freudig nehme ich die anregung der disskusion zur kenntniss!
Meiner ansicht nach stehen dem von ihnen angetönten protest etliche steine im weg.

Wichtigster blocker ist die grenze des schweizerischen nationalstaates. Wir haben es nicht geschafft, haben nicht danach gestrebt, den widerstand gegen das wef zu internationalisieren. Wie soll globalisierung im sinnen der wefler national bekämpft werden?

Wir haben schwere mühe die globalisierungskritik über die zwei wef-wochen hinaus auf die strasse zu bringen. Die wefler allerdings arbeiten jeden tag 24h es beginnt in tokyo und endet in ny die arbeit die sie leisten wandert mit der zeit, sie arbeiten so viel, dass sie an infakten sterben und wir versuchen mit zwei wochenenden dagegen anzukommen.

Die wirtschaft hat und hält die demokratie fest in ihren händen (ich bin kein antidemokrat im gegenteil) aber der versuch die demokratie mit demokratischen mitteln aus diesen händen zu berfeien...ich glaube nicht (mehr) daran. Der zivile ungehorsam ist sehr wichtig und kann sehr effektiv sein, das nodemo konzept hat letztes jahr in bern bestens funktioniert aber dieses jahr nicht. Warum? Ich glaube die massiven repressiven auftritte seitens des „staates“ letztes jahr haben eine so groteske situation geschaffen die wir bestens genuzt haben.

Die medienresonanz ist niederschmetternd unsere konsequente abneigung gegenüber den bürgerlichen bis konventionellen medien hat uns persönlich vielleicht befriedigt wir mussten nicht über den eigenen schatten springen. Doch ist dies meiner meinung nach falsch wir müssen uns überlegen wie wir die medien besser für unsere anderen ideen nutzen können.

Herr Schwab stellt fragen wie: wie können wir das wef wieder wirklich angreifen? Oder wollen wir wirklich die revolution? Wichtige fragen die wir uns stellen müssen. Das internet ist aber der falsche ort zu gross ist der raum für missverständisse und zu anonym die kommunikation. Wir müssen uns sammeln neu orientiern. Wir müssen zusammenkommen an einem forum mit workshops zu einzelnen punkten. Ein forum an dem alle teilnehem sollen welche den kapitalismuss bändigen, überwinden oder abschaffen wollen. Nach dem forum sollen die wege sich wider scheiden um sich später wider zu treffen.

Übrigens als wefler bezeichne ich die profiteure welche genau bescheid wissen was ihr tun anrichted und doch skrupellos weitermachen


An die späte einsicht

dieses wirtschaftssystem oder vielleicht besser diese wirtschaftsdoktrin ist offensichtlich nicht willens den abertausenden opfern die an unterernährung, fehlender med. versorgung, kurz an EXTREMER armut dahinscheiden eine perspektive zu bieten, die träger dieses wirtschaftssystem (die multinationalen grosskonzerne und ihre söldner) sehen sich auch gar nicht dazu verpflichted. (sie sind es auch nicht der markt lösst das problem) Denn wäre es anderst (oder eben so) so würden binnen wenigen jahren die opferzahlen rapide zurücklaufen und die totalitären und menschenverachtenden staatsführer (welche mind. zur hälfte mitschuldig sind zb. mobutu) arg bedrängt werden. Die wirtschaftliche elite hätte die mittel dazu!
Ein kleiens beispiel: Die forschung an einem wirksamen aids medikament wird von den pharmamulties stark vernachlässigt. warum? Weil der öffentliche druck so hoch ist diese medikamente zum selbstkostenpreis oder nur geringfügig darüber der grössten nachfrage sozusagen abzugeben. Dies wird nie reichlich gewinn einspielen und eine firma die solchem druck nachgibt deren aktienwerte fällt.
Kommt dazu, dass die bisherigen positiven entwicklungen welche du aufgezählt hast meist durch druck von kritischen bewegungen oder ngos, also durch uns, herbei geführt wurde. Nicht, dass wir aktiv die kindersterblichkeit gesenkt hätten dies ist tatsächlich eine folge von WIRTSCHAFTLICHER entwicklung aber der druck kam von uns.
Anzumerken sei noch, dass die mehrzahl der schweizer dieses system noch lange verteidigen werden weil wir ja tatsächlich die nutznieser dieser grauenhaften mit der sklaverei vergleichbaren situation sind.
GEISTIGEN REICHTUM FÜR ALLE – MATERIELLES GRUNDBEDÜRFNISS FÜR ALLE wär ja schon mall was


AutorIn: piffpaff
  zu form & inhalt
24.01.2006 12:36  
der inhalt bezeichnet das anliegen, die sache um die es geht, also den zweck, sprich die theorie, die thesen.
die form bezeichnet die mittel, die dazu gewählt wären, also die praktische aktion, sprich farbbeutel oder flugblatt.

eine "einheit" von form und inhalt oder sowas ist einfach n stück unlogik ;)


AutorIn: fliegendes argument
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. erpholg — kaleborroka
  2. es lebe das bruttosozialprodukt — ein bürger feiert seine anpassung
  3. @ich — wef bleibt!
  4. @Wef bleibt — blabla
  5. Oh leck! — armin
  6. richtich!!! — anarcho
  7. hä? — ich
  8. ? — fragender
  9. verstehe den satz nicht: — frage
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