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 :: Griechenland: 45.000 auf Studentendemos.Militante Proteste. ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung 15-03-2007 17:49
AutorIn : Aris O. : http://
Seit ca. 3 Monaten befinden sich mehr als die Hälfte aller griechischen Universitäten im Streik und sind besetzt. Auch Schulen haben sich dem Aufstand angeschlossen. Verhindert werden soll die Privatisierung des Bildungssystems. Am 8. 3. beschloss das griech. Parlament das Privatiserungsgesetz. In Athen gingen 40.000 Studenten, Schüler, Lehrer, Professoren auf die Straße. In Thessaloniki 5.000. Die Repression nimmt unglaubliche Ausmaße an.



Der Staat verliert die Nerven. Die Polizei griff den gewaltigen Strom an protestierenden Menschen, der 6 Stunden lang durch Athen zog brutal an:

Tränengas-Granaten wurden in die Menge geschossen, auch Asphyxiating Gas wurde benutzt. Pfefferspray und massive körperliche Gewalt wurde gegen die Demonstranten eingesetzt. Zum erstenmal setzte die Polizei auch Brandbomben ein. (siehe Fotos, Polizist mit Pfeil kenntlich gemacht)

Anlass für diese Gewaltorgie waren angebliche Gruppen bewaffneter Demonstranten - wahrscheinlich Agents Provocateurs der Polizei. Einige dieser verdeckten Polizeispitzel wurden bereits mittels Fotos identifiziert.

Die Regierung unterstützt die rigide Vorgehensweise der Polizei gegen die "Anarchisten". Festgenommene Studenten werden nun mittels Terrorismusparagraphen, Relikte der faschistischen Militärdiktatur in den 60er und 70er Jahren, vor Gericht gezerrt.

Die Bewegung wächst jedoch täglich, und will die Machtprobe mit dem Staat. Viele bezeichnen die griechischen Proteste als das Pendant zur erfolgreichen Anti-CPE Bewegung in Frankreich.


Mehr Infos:

Fotoreport:
 http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=669011
 http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=669106
 http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=669071

Videos:
 http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=670289
 http://athens.indymedia.org/front.php3?lang=el&article_id=671381

e-mail:  sasgamw@hotmail.com
 :: 17 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Griechenland: Polizeibrutalität vor dem Gerichtsgebäude
15.03.2007 18:13  


AutorIn: x
  Das 2. Video - der Sturm aufs Parlament
15.03.2007 18:17  
Das 2. Video zeigt den Versuch das Parlament zu stürmen


AutorIn: x
  Vor kurzem: Riots in Athen
15.03.2007 18:43  


AutorIn: x
  griechenland: uni-proteste eskalieren
15.03.2007 23:37  


AutorIn: x
  smash capitalism
15.03.2007 23:42  
schon interessant zu sehen, wie die leute beginnen aufzustehn - überall in europa...

eben noch die bilder aus dänemark im kopf, oder, der aufstand der ghettos in frankreich, dann der widerstand gegen das CPE in frankreich, die erstürmung des radiosenders in budapest...

die ereignisse häufen sich in immer kürzeren abständen... mal sehn wie langs noch dauert bis der laden wirklich wankt...

allzu lang nimmer. wir erlebens vielleicht noch


AutorIn: ich
  Fotoserie: Polizist kickt Gefangenem gegen den Kopf
15.03.2007 23:58  
.


AutorIn: x
  viele aktuelle infos auf:
15.03.2007 23:59  


AutorIn: marie
  richtigstellung
16.03.2007 00:05  
dem kommentar sind leider beinahe nur fehler enthalten...
die brandbomben waren keine neue polizeiliche taktik, sondern molotov cocktails der anarchistInnen.
ausserdem war es eine grosse gruppe von anarchistInnen (500-800) welche der polizei die stirn bot, das spezielle war, dass diesmal ausserordentlich viele studentInnen ebenfalls die steine in die hand nahmen, um sich gegen die repression zu wehren.
es benoetigte jedoch keine agents provocateurs dafuer, diese sind in griechenland sowiese ziemlich unbekannt, ob jemals so eine taktik eingesetzt worden war mag ich zu bezweifeln. (die anarchistInnen haben vorhergesagt dass dieser tag fuer die bullen kein zuckerschlecken werden wuerde)
die festgenommenen studenten kamen am naechsten wenn nicht schon in der gleichen nacht wieder frei (wenngleich sie sich bei ihrer verhaftung wohl auf eine tracht pruegel einstellen mussten) und auch die meisten anarchistInnen wurden bald wieder freigelassen. nur ein anarchist wird wohl bis zu seinem prozess in haft bleiben, d.h. max. 18 monate, und dies wissen die bullen zu nutzen.
die terrorgesetze sind neu und nicht aus der militaerdiktatur, genauso wie die terrorgesetze in westeuropa neu sind.
auch bin ich bzgl. dieser studentInnen bewegung nicht so zuversichtlich wie hier rumgetoent wird. die studis gehen auf die strasse, weil die unis zum teil privatisiert werden sollen und das asyl geschmaelert wird. es geht also vielen um ihre karriere und um ihre finanzen. wird der entschluss endlich gefasst ob die aenderungen in kraft treten oder nicht, werden die studentInnen bald nur noch die sich anstauenden examen im kopf haben fuer einige monate. soviel zum thema. aber letzteres ist natuerlich nur meine meinung und keine richtigstellung mehr.


AutorIn: egal
  Kleine Frage:
16.03.2007 11:04  
Ich habe eine dumme Frage: Was bedeutet das N im Kreis? (Pfeilähnlich)
Danke...


AutorIn: ?
  @egal: blödsinn
16.03.2007 18:07  
schau dich auf indy-athen um, da sind fotos von bullenspitzeln die entarnt wurden. also behaupte hier nicht "du wagst zu bezweifeln, dass agenst provocateurs eingestzt wurden.."

einfach mal klappe halten, wenn man wenig ahnung hat.



AutorIn: echt, he
  @egal: noch mehr blödsinn
16.03.2007 18:10  
du schreibst

"die terrorgesetze sind neu und nicht aus der militaerdiktatur, genauso wie die terrorgesetze in westeuropa neu sind."

du redest nur müll. null plan echt. es handelt sich hier um terrorgesetze die speziell gegen "anarchistischen terror" in der griechischen militärdiktatur entworfen worden sind.

was sollen deine diffamierungen udn falschen behauptungen? was bzweckst du damit? die proteste schlecht zu reden... den artikel in ein schiefes licht rücken wollen...?

gehts noch?


AutorIn: echt, he
  @ ?: das N im Kreis
16.03.2007 18:11  
ist ein squat-symbol


AutorIn: x
  Worum es in den neuen Gesetzen geht
16.03.2007 20:09  


1. die Lehrmittelfreiheit an Unis wird abgeschafft, Literatur soll mehr Geld kosten

2. Studiengebuehren eingefuehrt

3. es darf nicht mehr beliebig lange studiert werden, sondern nach einer bestimmten Zeit erfolgt der Rauswurf, ab dem 4.Studienjahr 50% Aufschlag für Studiengebühren

4. das Asyl auf dem Unigelaende wird abgeschafft, die Polizei darf die Unis betreten.


zu 1. bis 3.: das kennt man natürlich auch anderen EU-Ländern, bis 2010 soll laut Agenda 2010 das Bildungswesen EU-weit privatisiert sein. In Griechenland haben die Leute teilweise weniger Geld, als hierzulande, weswegen Studiengebühren etc. für die meisten unbezahlbar werden

Zu 4.: nach den Massakern an Studenten während der Diktaturzeit*) gibt es seit Einführung der "Demokratie" Hochschulatonomie, die Polizei darf nicht ohne weiteres Unigelände betreten. Das ist ein sehr wichtiges, sehr symbolisches Gesetz, an dem der Unterschied zwischen alten Obristen-Diktatur und jetzigen eher demokratischen Zeiten festgemacht wird. Das Signal das von den neuen Gesetzen ausgeht, kann vielleicht mit der Einführung der Notstandsgesetze in der jungen BRD nur 20 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur verglichen werden. Dieses neue Gesetz wird als einen Schritt zurück in Richtung Diktatur verstanden. Als die Polizei vor einigen Jahren das erste mal seit Diktaturende auf ein Unigelände eindrang, ging ein Aufschrei durchs Land. Für die Regierung ist das Gesetz notwendig, damit sie die Punkte 1 bis 3 durchsetzen kann, da zur Zeit fast alle Fakultäten besetzt sind

Links:
 http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22957/1.html



*) Bekanntestes Ereignis: Die Polytechneion Universität wurde am 17. November 1973 während der griechischen Militärjunta (1967-1974) Schauplatz eines blutigen Massakers, als die Panzer der Diktatur einen Aufstand von Studierenden niederwalzten.
 http://en.wikipedia.org/wiki/Athens_Polytechnic_uprising


AutorIn: kommunist
  VIDEO: Molotow-Attacke gegen Polizisten
16.03.2007 20:20  

Das Eindringen einer Polizeieinheit auf das Gelände einer besetzten Universität wird mit einer Molotow-Attacke verhindert :

 http://www.youtube.com/watch?v=jMKtP6QfDb0&mode=related&search=


AutorIn: xena
  neuartige granaten - keine molotows
17.03.2007 17:28  

die bullen haben KEINE molotov koktails in die demonstration geworfen. es handelt sich um neu im einsatz "licht-krach granaten" oder so ähnlich. die dinger sind riesenböller die in erster linie panik erzeugen sollen aber garantiert nicht ungefährlich für augen und ohren sind. ob man davon auch feuer fangen kann ist anscheinend zumindest noch nicht klar.


AutorIn: zorro
  zur N- frage
17.03.2007 19:00  
(unvollstaendig)
das n ist ein zeichen aus einer alten geheimschrift (sogenannte zinken) von 'zigeunern'. das zeichen stand dort für einen ort, an dem man 'gut eine nacht bleiben kann'.
das n oder der blitz tauchte vorwiegend wieder auf im zusammenhang mit der haeuserbewegung (holland). diese benutzten das n fuer 'neemt', also genommen oder uebernommen- besetzt.
das zeichen entwickelt sich insofern, als es mehr und mehr mit einem querstrich am unteren ende des n benutzt wird. dies soll den anspruch der 'gleichheit' der geschlechter (gender/sex-equality) unterstreichen, da in der spitze des pfeils das mars-zeichen gesehen werden kann.
das zeichen wird auch in seltenen faellen auch umgedreht gezeichnet (pfeil nach unten) -so gesehen habe ich dies vor allem in greichenland..

quellen: wiki-/ anarchopedia (glaubich..)


AutorIn: blitzli
  indymedia feature zu den protesten in griechenland:
25.03.2007 23:50  


AutorIn: links
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