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 :: Medienmitteilung von Augenauf Bern zum 19.1.08 ::
 Themen | Repression/Knast | WEF 20-01-2008 17:14
AutorIn : Raufbeamer
Gute Recherche von Augenauf!
Medienmitteilung von augenauf Bern zum Polizeieinsatz an der Anti-
WEF-Demonstration vom 19.01.2008 in Bern

Die Menschenrechtsgruppe augenauf Bern kritisiert das Vorgehen von Behörden und Polizei bezüglich der Anti-WEF-Demonstration vom 19.01.2008 aufs Schärfste. Mit dem Entzug der Bewilligung gerade mal zwei Tage vor der Demonstration kriminalisierte der Gemeinderat praktisch über Nacht die Menschen, die hier von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen wollten. Gestern setzte ein martialisches Grossaufgebot der Polizei diese Kriminalisierung schliesslich mit absurder Konsequenz durch.

Bereits ab 11.00 Uhr kam es zu zahlreichen präventiven Festnahmen am Bahnhof und in der ganzen Innenstadt. Darunter befanden sich auch auffallend viele minderjährige Personen. Die Festnahmen erfolgten meist ohne Angabe eines Grundes und erscheinen völlig willkürlich.
Zeitweise war es Personen, die bestimmte äusserliche Merkmale wie eine auffallende Frisur aufwiesen, in der Innenstadt praktisch unmöglich, einer Festnahme zu entgehen. Dabei wurden auch zahlreiche Personen festgenommen, die nie die Absicht hatten, an der Demonstration teilzunehmen. Die meisten Festnahmen basierten einzig auf der Unterstellung, die betroffene Person könnte vielleicht an einer Demonstration teilnehmen, die bis vor zwei Tagen noch bewilligt
war. Mit diesem Vorgehen wird einmal mehr die Unschuldsvermutung im Vorfeld von Demonstrationen faktisch aufgehoben.

Gemäss zahlreichen Augenzeugenberichten ging die Polizei in vielen Fällen unverhältnismässig brutal vor. augenauf Bern wurden mehrere Personen gemeldet, die bei ihrer Festnahme verletzt wurden.

Ein Grossteil der Betroffenen wurde in Aussenzellen der Polizeihauptwache am Waisenhausplatz festgehalten. Dabei wurden bis zu 60 Personen in einer Zelle zusammengesperrt. Die Betroffenen mussten bis zu 10 Stunden ohne Angabe eines Grundes in der Kälte ausharren. Mehrere Insassen wurden zudem von Polizeikräften aus dem Gebäude heraus mit Wasser begossen. Grundlegende Bedürfnisse wurden nur sehr beschränkt respektiert. Toilettengang und Zugang zu Wasser waren lediglich in der kurzen Zeit möglich, als die Regierungsstadthalterin Regula Mader anwesend war. Sobald Frau Mader die Wache wieder verlassen hatte, wurden selbst medizinische Notfälle ignoriert. So reagierte die Polizei auf einen verletzten Bluter erst nach massiven Protesten von Mitgefangenen.

Ungefähr 40 Personen wurden nach ihrer Festnahme mit einem Bus von Bern Mobil in eine Zivilschutzanlage an der Laubeggstrasse verfrachtet und dort ebenfalls mehrere Stunden festgehalten.

Dieses Vorgehen der Polizei reiht sich in eine zunehmend repressive Tendenz gegen DemonstrationsteilnehmerInnen ein, wie sie beispielsweise auch am 1. Dezember anlässlich einer Freiraumkundgebung in Luzern zu beobachten war. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um Einschüchterungsversuche handelt, um
gerade junge Menschen von der Teilnahme an Kundgebungen abzuhalten.

Nicht zuletzt war der vergangene Samstag wohl ein willkommener Anlass, die Einsatzfähigkeit der neu formierten Police Bern für die Euro 08 am lebenden Objekt zu testen.

augenauf Bern wird in den kommenden Tagen die Situation detailliert auswerten und gemeinsam mit den Betroffenen - den Verletzten und Festgenommenen vom letzten Samstag - das weitere Vorgehen besprechen.


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  fuck the cops
20.01.2008 19:15  
voilà mon témoignage de la journée anti-WEF à bern, le samedi 19 janvier 2008!

13h30 à peine arrivé vers le point de rendez vous, que mon ami et moi, nous avons été contrôlé, embarqué, menotté,fiché, insulté, humilié, fouillage à poile! quand je suis arrivé au poste, déjà plus d'une centaines de personnes étaient déjà arrêtée sans aucun motif valable. certain sont restés plus de 10h00 ,oui, plus de 10h00 dans le poste !!!!!!!!!! la police nous a foutu dans une sorte de grand enclos mi dehors-mi dedans!!!! on était plus de 50 dans chaque enclos.

il y avait de tout, jeunes, vieux, filles, garcons!!!!!!! ils nous ont balancés de la crimo pour nous calmer parait il? de l'eau quand il fesait 0 degré !!!!!!

aucune nourriture, juste de l'eau de merde!!!!!!!! et encore!!!!!



les dernieres personnes on du sortir je pense vers 2h00 ou 1h00 du mat, mon ami et moi, nous sommes sortis vers 22h00!!!!! plusieurs romand ont été aussi arrêtés!!!!!!

je suis trés dégouté de cette histoire, et j'ai de la peine à continuer à écrire, car tout le monde à été humilié comme du bétail mis en cage!!!!!!!!!

j'accuse l'Etat Suisse d'âvoir baffouillée les Droits de l'Homme et cette histoire est très grave !!!!! LA FACTURE VA ETRE TRES CHERE A LA SUISSE!!!!!!!!!!!!!!!

ALLEZ TOUS VOUS FAIRE FOUTRE BANDE DE PORCS, VANGEANCE ET JUSTICE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


AutorIn: raz le bol
  Regionaljournal Bern
20.01.2008 19:37  


AutorIn: -'
  die presse
20.01.2008 20:46  
macht ihrer rolle als vierte gewalt wieder einmal alle ehre. die kundgebung hätte sich gegen die globalisierung (das wef)gerichtet und interviewt wurde diverse polizeikommandanten.
nicht nur zitiert die presse als inhalte der demonstranten fast ihre eigene ideologie vom kontrollverlust des nationalstaats, sie hängt sich auch durch und durch an die lippen gerade der übelsten exponenten der politischen gewalt, nämlich deren ausführenden planungsbeamten. man sollte sich tschäppät, den "linken" stadtpräsidenten, merken: wenn es darum geht, das eigentum zu schützen (und alle anderen rechtsgüter), dann ist der preis letzendlich egal, sagt der ohne mit der wimper zu zucken. da ist es wieder einmal schwarz auf weiss: für den zweck des staates muss notfalls die ganze bevölkerung den kopf hinhalten, denn ohne den staat sind die menschen nichts wert. das ist die brutale ideologie die noch jeder herrschende mit der muttermilch aufgesogen hat, der sich zum schutz des volkes zuständig weiss.


AutorIn: anarchist
  @raz le bol
20.01.2008 23:23  
essaye de rapporter ton histoire à amnesty internationale suisse où si t`a le fric tu rend ammende aux flics.


AutorIn: autognom
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