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 :: 8. März: Frauen, die kämpfen, sind Frauen, die leben! ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Feminismus/Gender/Queer 02-03-2008 17:45
AutorIn : ((i))
fit machen! Der 8. März feiert sein fast 100-jähriges Bestehen. Der 8. März erinnert an einen Streik von Textilarbeiterinnen 1908 in New York, bei dem 129 vom Fabrikleiter eingeschlossene Arbeiterinnen bei einem Brand ums Leben kamen. In den ersten Jahren stand das Frauenwahlrecht und eine klare Positionierung gegen Krieg im Mittelpunkt der Proteste.

In Zürich wurde für den 8. März zu einer Demonstration | aufgerufen [ 2 ] | Mobilisierungsvideo und zu einer Queer Party in der Kalkbreite. Im Kino der Reitschule wurden Filme gezeigt und am 21.3 fand eine FAU-Bar zum Thema Anarchafeminismus mit Vortrag und Diskussion statt.
fit machen!
fit machen!
Auch heute gibt es nachwievor gute Gründe für Frauenrechte und Emanzipation auf die Strasse zu gehen. Oder wie die Veranstalterinnen in ihrem Aufruf zur Demonstration in Zürich schreiben: "Wir haben die Schnauze voll von miesen Teilzeitjobs; den kleinen Renten; vom Hin- und Her-Rennen zwischen Kindern und Erwerbsarbeit, um dann als „Rabenmutter“ betitelt zu werden; den zu teuren Kinderkrippen; „flexibler Lebensgestaltung“, die uns Stress und den Bossen Profit bringen. Und dann sollen wir auch noch Tag und Nacht schön, sexy, fit und gut drauf sein? Schluss damit!"

Deshalb alle Frauen auf an eine Frauendemos am 8. März in Zürich oder sonstwo!

Zürich: 8. März 13.30 Uhr Hechtplatz | Aufruf [ 2 ] | Mobilisierungsvideo || Queer Party 21 Uhr Kalkbreite

Vom 17.bis 20. April findet zudem in Bern das Ladyfest 08 statt, welches "die männliche dominanz in musik und kultur bricht, indem ein öffentlicher raum für queere, transgender und feministische kultur geschaffen wird. gleichzeitig soll mit dem diy-ansatz (do it yourself) die hierarchisierung in kulturschaffende und kulturkonsumierende in frage gestellt werden" [ladyfestbern].

Themenseite auf Indymedia zu Feminismus/Gender/Queer.

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  Mehr Info zum Frauentag
06.03.2008 15:28  
Zetkin und Lenin

Zur Erklärung des Datums werden je nach Quelle verschiedene Ereignisse herangezogen. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Einige Monate später wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich und der Schweiz der erste Frauentag gefeiert. Mit der Wahl des Datums wurde der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte auch die Pariser Commune 1871 im März begonnen.

Am 8. März 1917 – nach russischem (julianischem) Kalender der 23. Februar – streikten in Sankt Petersburg die Arbeiter- und Soldatenfrauen des armen Stadtviertels Wyborg und lösten damit die Februarrevolution aus. Zur Ehre der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt. Nach anderer Darstellung war es nach Aufforderung von Alexandra Kollontaj und anderen Vorkämpferinnen Lenin, der in diesem Jahr, 1921, den 8. März zum „Internationalen Frauentag“ erklärte.

Streik der Textilarbeiterinnen

Im Zuge des Kalten Krieges wurden sozialistische bzw. kommunistische Tradierungen des 8. März in Westeuropa und Nordamerika teilweise unpopulär. So entstand allmählich eine alternative Herleitung des Frauentages. Im Mittelpunkt des neuen Ursprungsmythos steht ein spontaner Streik von Textilarbeiterinnen, der sich am 8. März 1857 in New York ereignet haben soll. Die Polizei habe diese Demonstration gegen niedrige Löhne und unzumutbare Arbeitsverhältnisse blutig niedergeschlagen, zahlreiche Frauen seien bei diesem Einsatz ums Leben gekommen. Genau fünfzig Jahre nach diesem Vorfall wurde am 8. März 1907 an diese Vorfälle erstmals erinnert.

Historikerinnen wie Liliane Kandel, Françoise Picq und Temma Kaplan[2] haben seit den 1980er Jahren jedoch darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Aufstand von 1857 um eine „Legende“ handelt, die 1955 mit dem Ziel konstruiert worden sei, den Frauentag von seiner sowjetischen Vorgeschichte abzulösen und mit einer Tradition zu versehen, die über den Bolschewismus hinausreicht. Die mythischen Ereignisse von 1857 und 1907 wurden dabei teilweise mit einer tatsächlich stattgefundenen Veranstaltung vermischt, die die New Yorker Social Democratic Women's Society am 8. März 1908 in New York unter anderem zur Propagierung des Frauenwahlrechts durchführte. Selbst die Feuerkatastrophe in einer New Yorker Bekleidungsfabrik, die am 25. März 1911 vermutlich 146 Näherinnen das Leben kostete, wird in diesem Zusammenhang gelegentlich irrtümlicherweise erwähnt.

Weiter auf:
 http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag


AutorIn: Informat
  Feminismus heute - Internationaler Frauentag
07.03.2008 21:45  
Internationaler Frauentag, 40 Jahre neuer Feminismus, 25 Jahre an.schläge. Ein Interview mit Lea Susemichel
Am 8. März ist Internationaler Frauentag, vor 40 Jahren entstand weltweit eine Neue Frauenbewegung und heute feiern die an.schläge ihren 25. Geburtstag. Genug Gründe für ein Interview mit Lea Susemichel (* 1976), Redakteurin von an.schläge - das feministische Magazin und an.schläge TV.

Ein Interview mit Lea Susemichel:

Teil 1
 http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=21388

Teil 2
 http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=21389


AutorIn: Stadtradio Münster
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