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 :: Strafverfahren verjährt, da zu viele Ordner ::
22-03-2008 17:48
AutorIn : Benno Abderhalden
Die Zuger Justiz liess ein Strafverfahren in einem grossen Betrugsfall versickern, da ihr ein angemessenes ordentliches Verfahren zu aufwändig erschien. Es ging um die Abzock- und Betrugs-Firma NicStic. Speziell für diese "Geschäfte"reisten deutsche Staatsbürger in die Zentralschweiz ein, um danach von Luzern und von Zug aus zu operieren. Nachdem die Herren ca. 150 Mio. SFr. bei gutgläubigen SchweizerInnen ertrogen hatten, liessen die Zuger Strafbehörden sie ungeschoren wieder die Grenze passieren. Die Zuger Justiz vermittelt so den Anschein, Betrüger aus Deutschland seien bei uns ausdrücklich genehm.
NicStic steht für ein schon fast geläufiges Betrugssystem: Zuerst wird eine grossartige Neuheit, sozusagen ein "technisches Wunder" vorgetäuscht. Danach werden dumme Leute gesucht, die vom "revolutionär Neuen" bzw. vom "spitzenmässigen Verkaufsrenner" überzeugt, und zuletzt bereit sind, Aktien einer Gesellschaft zu kaufen, die das Zeugs mit "riesigen Margen" angeblich vertreibt.
So "erfand" NicStic die "rauchfreie Zigarette". Damit sollten, laut Prospekt, weltweit sowohl Raucher wie Nichtraucher vor unnötigem Qualm geschützt werden. Viele Arbeitnehmer u. Selbständige, vor allem Gewerbler und kleine KMUs mit wenig freiem Kapital, fielen darauf herein. Insgesamt wurden zuletzt während rund 5 Jahren für insgesamt Fr. 150 Mio. NicStic-Aktien verkauft, bzw Anteile angeblicher Vertriebsgesellschaften rund um die vorgetäuschte Nic-Stic-Errungenschaft herum an Gutgläubige aufgeschwatzt (Hochdeutsch ist nicht rundherum automatisch verdächtig).
Dumm ist nur: alle zuständigen Aufsichtsbehörden, die Polizei sowie die Justiz der Kantone Luzern und Zug spielten über die ganze Zeitspanne hinweg zu 100% mit. Obwohl schon 2002 erste Anzeigen von Geprellten eingingen, reagierten die Behörden nicht. Es kam auch nie zu einer Verhaftung. Zuletzt wurde eine angebliche Untersuchung einfach eingestellt. Auch die Eidg. Bankenkommission EBK (Frau Dr. Heidi Pfister-Ineichen, Tel. 041 210 21 22 oder EBK Frau Dr. Simona Bustini Grob, Tel. 031 322 84 42) stellte lediglich "unerlaubten Aktienhandel" ohne Straffolgen fest, nicht mal Verweise gegen die deutschen Kriminal-Touristen sprachen die auffallend nachsichtigen Damen aus.
Für die Nicht-Untersuchung in Zug zeichnete Frau Dr.iur. Regula Schlauri. Inzwischen gibt sie gerne Auskunft unter 041 728 50 00. Doch noch vor zwei Jahren liess sie verlauten:
"Mittwoch, 10. Mai 2006, Kanton Zug: Hausdurchsuchungen bei verschiedenen Firmen / Im Zusammenhang mit mehreren Strafanzeigen gegen Verantwortliche der Firmen NicStic AG, Hünenberg, Elvestus Marketing & Vertrieb AG und TopCap Marketing AG in Rotkreuz wurden am 5. Mai 06 verschiedene Hausdurchsuchungen durch die Zuger Polizei und das Untersuchungsrichteramt des Kantons Zug durchgeführt und Aktenmaterial sichergestellt. Verhaftungen wurden keine vorgenommen.
Über den weiteren Verlauf der Untersuchung kann mit Rücksicht auf das laufende Verfahren keine Auskunft erteilt werden.
ZUGER POLIZEI, Chef Kriminalpolizei Hptm Peter Odermatt
UNTERSUCHUNGSRICHTERAMT DES KANTONS ZUG, Untersuchungsrichterin Dr. iur. Regula Schlauri"

Dem Haupttäter, Gerhard Fischer, aufgewachsen in der ehem. DDR, stellte die Pensionskasse der Stadt Luzern während seines Wirkens solidarisch eine 6 1/2-Z-Wohnung zur Verfügung. Die Raiffeisenbank, Filiale Küssnacht am Rigi, war die Hausbank des Chefbetrügers. Ein Polizist der Luzerner KaPo namens Kurt Zemp warnte Fischer und seine Hausnutte, damit er noch vor seiner Ausschreibung im CH-Polizeiregister die Schweiz verlassen und die Grenze nach Norden passieren konnte. Die AHV trieb die Lohnnebenkosten bei der NicStic AG in Hünenberg nicht ein.
Bei soviel Welcome soll sich niemand wundern, dass es in Switerzland very easy ist, mit krummen Touren zu much money zu kommen. Nachträglich aufgetauchte Ordner aus den Büros der NicStic interessierten Frau Dr. Regula Schlauri nicht. Sie wollte die 30 Ordner, die so still und leise bei ihr verstaubten, nicht nochmals bemüssigen.
Vielleicht hat ihr aber auch einfach nur ein Handtuch fürs Abwischen gefehlt.
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Edgar Scagliola, Verwaltungsratspräsident
22.03.2008 18:37  
Gerhard Fischer? Bei der Zuger Kantonalbank führte er das Konto 77-048.481-06; die auf seinen Namen lautende NicStic-Aktien verkaufende Firma Venturexx AG, Hünenberg, leaste mehrere teure Mercedes bei Garage Ottiger Sursee und Auto Iten Sihlbrugg; herumgefahren wurde mit den Kennzeichen ZG 23650 / ZG 51933 / ZG 25204 / ZG 29316 / VD 518331 / ZG 43128 / LU 91220/U;
Fischer beliebte Leute, die auf die "rauchfreie Zigarette und die riesigen Marktchancen" anbissen, in noble Hotels zu bitten, speiste und trank mit ihnen den Abend lang durch und kriegte sie dadurch weich, einen 50ger- oder 100ter-Tausender zu investieren. Vom 19.-22.6.06 z.B. residierte Gerhard Fischer zu diesem Zweck im "Schloss-Hotel Swiss-Chalet" in Merlischachen, in der Golden Gate-Loge. Die Rechnung für 4 Tage betrug Fr. 824.80; der Zuger Edgar Scagliola amtete als Vewaltungsratspräsident, um die Identität der ausschliesslich deutschen Betrüger (wie Gerhard Fischer) zu verschleiern; Fischer führte auch einen Mercedes CLK 320 Cabrio nach Luzern ein, obwohl dieser bei der A-Lease in Wiesbaden eben nur geleast war. Aber eben: die Zuger Justiz interessiert sich dafür nicht. Es scheint geboten, sich einen Gerhard Fischer zum Vorbild zu nehmen, denn diese Art von Gelderwerb wird offensichtlich toleriert.


AutorIn: Ivo
  :: Strafverfahren verjährt, da zu viele Ordner ::
08.06.2008 07:39  
NicStic ist ein geniales Beispiel für das (Nicht!)Funktionieren der Schweizer Justiz

Tatsächlich hatte die Schweizer Justiz (Frau Regula Schlauri, URA Zug) seit den Hausdurchsuchungen im Mai 2006 zahlreiche Kenntnisse von den Machenschaften der vorwiegend Deutschen Wirtschaftsbetrüger Heinz Piroth, Luzern / Michael Lothar Berresheim, Kreuzlingen / Bottighofen / Gerhard Fischer, Luzern / Alwin Tschackert, Küssnacht / Beate Müller, Rechtsanwältin, Konstanz.
Offensichtlich sah/sieht die Justiz vor dem Hintergrund der vielen beschlagnahmten Unterlagen nicht mehr durch. Man lagert die Akten ein und wartet auf die Verjährung. Für was werden denn eigentlich noch Verfahren eröffnet?

Im Jahre 2007 hat sich dann die Bankenkommission EBK der Sache angenommen und durchgegriffen. Mit Verfügung vom 30. August 2007 hat sie neben der NicStic AG auch die folgenden Firmen in Konkurs/Liquidation gebracht: Quiver United AG, Elvestus Marketing + Vertrieb AG, Vencon AG, Herma AG, Tacitus Media AG, Hematec Holding AG, Bel Air Management AG, alpha swiss capital ag. Zudem hat die EBK gegen folgende Personen Verfügungen erlassen, die allerdings noch nicht alle in Rechtskraft sind:
Heinz Piroth, Sylvia Ingrid Piroth, Michael Lothar Berresheim, Alwin Christian Tschakert, Pius Boog, Alexandra Barakov-Vogl, Stefan Oberholzer, Guido Colombo, Marcel Walter Gamma.

Gegen Teile dieser Verfügung wurden Rechtsmittel ergriffen. Die Verfahren sind noch hängig. Allerdings haben Heinz Piroth, Michael Lothar Berresheim und Rechtsanwältin Beate Müller die IG der NicStic-Aktionäre. Diese IG sammelt bei den NicStic-Aktionären Gelder ein (€ 1000 bis € 10000) um einen Prozess gegen die Schweiz zu finanzieren. In einer Staatshaftungsklage soll die Schweiz auf bis zu 800 Mio. verklagt werden, weil die EBK die NicStic zu Unrecht platt gemacht hat.
Solchen Plänen geben die Untersuchungsbehörden insofern Auftrieb, als dass die "Sturmspitzen" behaupten, dass sie sich strafrechtlich nichts zuschulden haben kommen lassen.
Die Untätigkeit der Untersuchungsbehörden hat demzufolge auch mit die Auswirkung, dass andere Behörden unnötigerweise mit Arbeit belastet werden.

Also der Tipp: Wenn schon betrügen, dann mit einem riesigen extra dafür aufgebauten Firmenkonstrukt. So, dass die Staatsanwaltschaft nicht mehr durchblickt. Sie hat lieber Fälle, die nicht kompliziert und verwickelt sind. So zum Beispiel einen klarer Autodiebstahl mit nur einem Täter, der am besten noch bei der ersten Einvernahme geständig ist. Alles andere ist kompliziert. Zu kompliziert???

Schweizer Justiz quo vadis???

Rauchfrei


AutorIn: Rauchfrei
  James Denverson - die neue NicStic
24.10.2008 07:34  
www.denverson.com
James Denverson Corp.
Ist die neue NicStic. Der Betrug mit der rauchlosen Zigarette geht jetzt in Deutschland weiter. Genau wie bei NicStic. Ohne vorhandenes Produkt. Ohne Produkteentwicklung. Das Ganze basiert nur auf dem Verkauf von Aktien.
Die alter Betrüger Heinz Piroth, Lothar Michael Berresheim, Rechtsanwältin Beate Christine Müller, Dirk Lappessen, Sylvie Ben Messaoud, Alfred Lud sind immer noch mit an Bord.
Dazu kommen ein paar neue Naivlinge, die noch nicht wirklich realisiert haben, welches Spiel gespielt wird:
Rechtsanwalt Wolfgang Bohnen, Nierstein
Günther Röllinghoff, Wuppertal (www.porschen.de)
Michael Kieslich, Plettenberg
und viele weitere mehr.

Dank der Schweizer Justiz können die Initianten ziemlich unbehelligt ihren weiteren betrügerischen Geschäften nachgehen. Und Investorengelder einsammeln.

PS: Die gleiche Masche läuft mit www.aeternus-energy.com von Heinz Piroth.
Ebenfalls dubios die Aktivitäten von Lothar Michael Berresheim:
www.wallstreet-online.de/diskussion/1145231-1-10/swan-group-of-companies-inc

Wie heisst der schöne Grundsatz:
Verbrechen dürfen sich nicht lohnen!

Rauchlos hinterlässt offensichtlich keine Spuren!

Auch die Deutsche Justiz und die Deutsche Finanzaufsicht bleiben untätig.



AutorIn: Frank Auderset
  DDR-Leute wie Ulf Brosowski gehören dazu
01.03.2011 15:25  
Aus verlässlichen Quellen habe ich erfahren, dass H. Piroth ein enger Bekannter von Ulf Brosowski, Vermögensverwalter in Freiburg (Schweiz) ist.

Hoffe mal, dass diese Spiele dort nicht weiterbetrieben werden. Auch Brosowski soll bereits vorbestraft (Quelle Gomopa) sein.


AutorIn: Konrad Guntler
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