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 :: Stop Murder Music Bern gegen Homohass in Reggae/Dancehall ::
 Themen | Antifaschismus | Feminismus/Gender/Queer 21-04-2008 15:28
AutorIn : Stop Murder Music Bern : http://www.stopmurdermusic.ch
Gegen Battyman-Tunes an Konzerten, an Soundsystem-Parties + sonstwo! Reggae-/Dancehall-Veranstalter und -Fans aus dem Umfeld der Reitschule Bern versuchen mit dem Projekt "Stop Murder Music Bern", Homophobie und Gewalt gegen Schwule und Lesben zu bekämpfen. (Nicht nur) im Reggae-/Dancehall-Bereich ist ja da bekanntlich immer wieder mal Haarsträubendes am Abgehn.

Das Projekt will erreichen, dass MusikerInnen und Soundsystems, die nicht auf "Battyman"-Tunes verzichten wollen und/oder Homohass aus kommerziellen Gründen ersatzweise jenseits der kritischen Öffentlichkeit predigen, nirgendwo auftreten können.

Es gibt viel zu tun: nachdem Homohasser Bounty Killer in Fribourg (Frison) und Zürich (Alte Kaserne) seine Aufwartung machte, soll jetzt "Battyman"-Killer Sizzla am 24.5.08 in der Roten Fabrik (ZH) auftreten...
Das Info-Doku als PDF.
Das Info-Doku als PDF.
Gegen Battyman-Tunes an Konzerten, an Soundsystem-Parties + sonstwo!
Gegen Battyman-Tunes an Konzerten, an Soundsystem-Parties + sonstwo!
MEDIENINFO-DOKU STOP MURDER MUSIC BERN

Stop Murder Music Bern: Selbstdarstellung und öffentlicher Aufruf

Bern, April 2008

Liebe Medienschaffende, liebe Kulturschaffende, liebe Politschaffende

Seit April 2008 gibt es in der Reitschule Bern ein neues Projekt: "Stop Murder Music Bern" richtet sich gegen homophobe Tendenzen v.a. (aber nicht nur) in Reggae/Dancehall.

In der Welt des Reggae/Dancehall gibt es ein Phänomen: sogenannte "Battyman-Tunes", schwulen- und lesbenfeindliche Songs, in denen u.a. zur Gewalt an und Ermordung (Erschiessen, Verbrennen) von Schwulen und Lesben aufgefordert wird oder zumindest damit gedroht wird. Nicht nur in Jamaica hat das oft tödlich Folgen.
Ein paar Song-Beispiele sind auf  http://www.soulrebels.org/dancehall/e_songs.htm zu finden.

Auslöser für die Gründung von Stop Murder Music Bern war ein Vorfall an der Dancehall Unity Vol. III am 14.3.08, einer von dem Kollektiv Culture Factory (CF) - einer der drei in der Reitschule aktiven Reggae-Dancehalle-Plattformen - organisierten Party im i-fluss der Reitschule Bern: Als der MC des Zürcher Soundsystems "Dubversive Soundsystem" per Mikrofon lautstark ein "Battyman"-Tune mitsang, stellten ihn die CF-Leute zur Rede und schmissen schliesslich das ganze Soundsystem hochkant raus. Seitens einer kleinen Minderheit der Gäste folgten daraufhin homophobe und haarsträubende Kommentare und anderes.
Innerhalb von Culture Factory und in Diskussionen mit FreundInnen führte dieser Vorfall zu der Einsicht, dass es in Sache "Murder Music" wohl noch einiges zu tun gibt. Daraus entstand "Stop Murder Music Bern".

Der Name bezieht sich auf die international geführte "Stop Murder Music"-Kampagne, die sich gegen die Konzerte von Reggae-/Dancehall-Homohass-Tunes-Musikern wie Bounty Killer, Beenie Man, Sizzla, Buju Banton, Capleton und vielen anderen richtete. Der politische und kommerzielle Druck der Kampagne wurde dermassen gross, dass sich ein paar der wichtigeren Reggae-/Dancehall-Musiker (Sizzla, Beenie Man, Capleton, Buju Banton) gezwungen sahen, den "Reggae Compassionate Act" zu unterzeichnen, in dem sie sich u.a. verpflichten, während ihren Konzerten keine Battyman-Tunes zu spielen. Dies ermöglichte es vielen VeranstalterInnen weiterhin die kommerziell interessanten Konzerte mit den unterzeichnenden "Künstlern" zu veranstalten - es war ja jetzt "politisch korrekt".

Auch in der Schweiz finden und fanden solche Konzerte statt: 2006 kam Buju Banton nach Bern (sein Konzert wurde nach Protesten von der Grossen Halle der Reitschule ins National verschoben), im April 2008 spielte Bounty Killer im Frison (FR) und in der Alten Kaserne ZH, am 24. Mai kommt Sizzla in die Rote Fabrik.
Zwar distanzieren sich die jeweiligen VeranstalterInnen unter dem öffentlichen Druck jeweils grossmundig von Homophobie und Aufrufen zu Gewalt gegen Schwulen und Lesben, aber es bleibt jeweils mehr als ein ungutes Gefühl dabei. Denn: Mit der Logik der VeranstalterInnen und des "Acts" könnten sich auch Nazibands temporär für europaweite Konzerttourneen entnazifizieren. Und eigentlich wär’s ja ganz "nett", wenn die Battyman-Tunes-Fraktion auch ausserhalb von Konzerttourneen auf Homohass verzichten würden... Im Gegensatz zu den VeranstalterInnen und einigen reformistischen schwullesbischen NGOs sehen wir in Boykott und Isolation von Homohass-Predigern die bessere Strategie.

Unsere Kampagne richtet sich nicht nur gegen MusikerInnen, sondern auch - aus lediger Erfahrung - gegen Soundsystems, deren DJ(ane)s und MCs nicht auf Battyman-Tunes verzichten wollen. Wir haben deshalb u.a. ein Grundsatz-Manifest formuliert (siehe Anhang).

Wir wollen mit unserem Projekt erreichen:
- dass es schwulen- und lesbenfeindliche MusikerInnen in Bern und der Schweiz schwer haben, Auftrittsmöglichkeiten zu finden.
- dass Soundsystems, deren DJ(ane)s und MCs "Battyman"-Tunes solcher MusikerInnen auflegen und/oder mitschreien, es ebenso schwer haben.
- dass möglichst viele Veranstaltungsorte, Soundsystems, DJ(ane)s, MCs und Interessierte unser Manifest unterstützen und unterschreiben.
- dass die Inhalte unseres Manifests samt allfälliger Sanktionen Teil der Vertragsbedingungen (nicht nur) für Reggae-/Dancehall-MusikerInnen und -Soundsystems werden, .
- dass Informationen über homophobe Tendenzen (nicht nur) in der Reggae-/Dancehall-Community einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
- dass der Widerstand gegen homophobe Tendenzen und gegen Gewalt an Schwulen und Lesben genauso engagiert und kämpferisch angegangen wird, wie derjenige gegen Rassismus, Faschismus und Sexismus und das Thema nicht weiter verharmlost wird.
- dass (nicht nur) die Reggae-/Dancehall-Community wieder vermehrt gegen Unterdrückung kämpft und nicht weiter Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung mit Hasspropaganda und Gewalt unterdrückt.

Wir lassen in unserer Projekt unsere eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen verschiedener sozialer Bewegungen (Anti-Globalisierung, Antifa, Männergruppen, Hausbesetzungen, SansPapiers, etc.) einfliessen, und orientieren uns aber vor allem an der Vorarbeit, die verschiedene schwullesbische Gruppen und engagierte Reggae-/Dancehall-Fans in aller Welt (z. B. mit der Stop Murder Music-Kampagne) geleistet haben.

Wir fordern Veranstaltungsorte, Soundsystems, deren DJ(anes)/MCs und alle Reggae-/Dancehall-Fans auf:
1. das Manifest zu unterstützen und zu unterschreiben.
2. die Inhalte des Manifests in die Verträge mit MusikerInnen, Soundsystems und DJ(ane)s einfliessen zu lassen
3. aktiv bei homophoben Vorfällen einzugreifen.
4. die Rote Fabrik dazu aufrufen, das Sizzla-Konzert vom 24.5.08 abzusagen.
5. andere Veranstaltungsorte (wie z.B. Frison, Alte Kaserne ZH) im Sinne des Manifestes zu beeinflussen.

Im Anhang finden Sie unser Manifest, die Stellungsnahme der Roten Fabrik zum Sizzla-Konzert vom 24.5.08 und den Wortlaut des "Reggae Compassionate Act". Auf unserer Homepage (im Aufbau...) sind weitere Infos zu finden.

Am 1. Mai 08 findet im ifluss der Reitschule Bern eine Informationsveranstaltung statt mit anschliessendem Auftritt eines Reggae-Soundsystems.

Mit freundlichen Grüssen

www.stopmurdermusic.ch
 stopmurdermusic@gmx.ch

Anhang:
- Manifest Stop Murder Music
- Stellungsnahme Rote Fabrik vom 24.5.08
- Reggae Compassionate Act

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Berner Reggae-Manifest April 2008

Stop Murder Music - Respekt statt Hasspropaganda

Wir verurteilen Homohass und Gewalt gegen Schwule und Lesben als genauso schlimm wie Rassismus und Sexismus.

Wir haben keinen Bock auf Battyman-Tunes an unseren Parties und Konzerten.

Wir haben keinen Bock auf Soundsystems, DJ(ane)s, MCs und Bands, die mit ihrer Musik zu Gewalt oder zur Ermordung unserer schwulen und lesbischen FreundInnen, MitbewohnerInnen und ArbeitskollegInnen aufrufen.

Wir haben keinen Bock, Soundsystems, DJ(ane)s, MCs und Bands, die Gewalt gegen Schwule und Lesben verherrlichen, unsere Räume und Plätze zur Verfügung zu stellen.

Wir unterstützen den Widerstand gegen Gewalt an Schwulen und Lesben genauso, wie wir den Widerstand gegen Rassismus und Sexismus unterstützen.

Wir wollen in unseren Räumen und an unseren Parties eine respektvolle Atmosphäre für alle. Für Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe oder des Geschlechts gibt es bei uns keinen Platz.

Wir fordern von uns selbst und von unseren Mitmenschen Respekt für alle, die auch uns respektvoll begegnen.

Wir schreiten aktiv ein, wenn unsere FreundInnen wegen ihrer sexuellen Orientierung, der Hautfarbe oder wegen ihrem Geschlecht angegriffen werden.



Wer das Manifest als Organisation oder Einzelperson unterzeichen möchte, maile bitte dies an stopmurdermusic at gmx.ch oder schicke es an Stop Murder Music Bern, c/o IKuR, Postfach 5053, 3001 Bern.

Das Manifest und dessen UnterstützerInnen werden auf  http://www.stopmurdermusic.ch publiziert.



Ich/wir unterstütze/n das Manifest:

Organisation/Name: __________________
Ort, Datum: __________________
Unterschrift: __________________

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Stellungsnahme Rote Fabrik
 http://www.rotefabrik.ch/de/musikbuero/eventdetail.php?id=2228

24.5.08, Rote Fabrik, Aktionshalle, 21.00 Uhr, 35 CHF

Musikbüro, Sa, 24. Mai 2008 - SIZZLA

Aktuelles Album: "Children Of Jah"
Sizzla Kalonji ist der bedeutendste Reggaekünstler seit Bob Marley.
Seine unerschöpfliche Kreativität, die auf über 30 Alben und zahllosen Singles dokumentiert ist, sowie die beispiellose Intensität mit der er ein unbegrenztes Spektrum an Emotionen wiedergibt, lassen auf ein musikalisches Talent schliessen, wie es bislang nur der "King" und vielleicht einige wenige wie der "Crown Prince" Dennis Brown oder Garnett Silk gehabt haben.

Das Musikbüro der Roten Fabrik beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Homophobie in Reggae und Dancehall, deshalb arbeiten wir für unsere Reggae Veranstaltungen vorwiegend mit der britischen Tournee-Agentur Pride Music von Eddie Brown zusammen, die sich mit der Schwulenorganisation OutRage! massgeblich am Zustandekommen des sogenannten "The Reggae Compassionate Act" beteiligt hat und diesen vorantreibt.

Wir stehen für den Dialog von Kulturen, Toleranz und Verantwortung. Wir lehnen grundlegend jegliche Diskriminierung ab. Wir legen in unseren Absprachen und Verträgen mit Reggae Künstlern fest, dass Diskriminierung in Text und Aufführung nicht akzeptiert wird. Deshalb engagieren wir keine der "murder music artists", die den Reggae Compassionate Act nicht unterschrieben haben.

Durch den Dialog über den "Reggae Compassionate Act" und die harte Vertragslage wurde gerade bei berühmteren jamaikanischen Künstlern eine stetige Auseinandersetzung mit dem Thema erreicht, was hoffentlich in näherer Zukunft ein Umdenken zur Folge haben wird. Wir glauben fest daran, dass Verbote allein dies nicht geschafft hätten.

Wir sind uns bewusst, dass der "Reggae Compassionate Act" keine Ideallösung ist. Dennoch bedeutet er mehr als ein Lippenbekenntnis. Die Vereinbarung ist ein Teilerfolg. Sie trägt der Einsicht Rechnung, dass die öffentliche Äusserung meschenverachtender Inhalte der zentrale Punkt ist, der unterbunden werden muss. Werthaltungen und Stereotypen sind nicht einfach gegeben, sondern sie entstehen durch ihr Formulieren, Aufnehmen und Weitertragen. Die Aushandelung eines solchen Rahmens der Äusserungsmöglichkeiten, für den der "Reggae Compassionate Act" ein Beispiel darstellt, geschieht auf verschiedenen Ebenen: in den Verhandlungen zwischen Künstlern und VeranstalterInnen, aber auch in der medialen Auseinandersetzung - wozu auch die hier vorliegende Kontroverse gehört - ; und nicht zuletzt spielt die Öffentlichkeit selbst, nämlich das Konzertpublikum, eine entscheidende Rolle. Es ist uns klar, dass diese Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Aber es sind gerade diese mühsamen Schritte, die einen grossen Teil des Kulturbegriffs ausmachen, dem sich die Rote Fabrik verpflichtet sieht. Wie es das Leitbild der Roten Fabrik festhält, bedeutet in der Roten Fabrik "Kultur alles, was dem Individuum erlaubt, sich gegenüber der Welt, der Gesellschaft (...) zurechtzufinden; alles, was dazu führt, dass der Mensch seine Lage besser begreift, um sie unter Umständen verändern zu können. Das kann zu Auseinandersetzungen führen, doch muss der Respekt vor einer Pluralität von Lebensäusserungen die verschiedensten kulturellen und gesellschaftlichen Auffassungen nebeneinander gelten lassen."

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 http://www.soulrebels.org/dancehall/w_compassionate_001.htm

The Reggae Compassionate Act

We, the artists of the Reggae community, hereby present this letter as a symbol of our dedication to the guiding principles of Reggae's enduring foundation ONE LOVE. Throughout time, Reggae has been recognized as a healing remedy and an agent of positive social change.
We will continue this proud and righteous tradition.

Reggae Artists and their music have fought against injustices, inequalities, poverty and violence even while enduring some of those same circumstances themselves. Over the years, reggae music has become popularized and enjoyed by an unprecedented audience all over the world. Artists of the Reggae Community respect and uphold the rights of all individuals to live without fear of hatred and violence due to their religion, sexual orientation, race, ethnicity or gender.

While we recognize that our artistic community comprises many different individuals who express themselves in different ways and hold a myriad of beliefs, we believe firmly that the way forward lies in tolerance. Everyone can keep his own conviction and we must receive respect for our freedom of speech as far as we respect the law, but it must be clear there’s no space in the music community for hatred and prejudice, including no place for racism, violence, sexism or homophobia.

We do not encourage nor minister to HATE but rather uphold a philosophy of LOVE, RESPECT and UNDERSTANDING towards all human beings as the cornerstone of reggae music.

This Compassionate Act is hereby calling on a return to the following principles as the guiding vision for the future of a healthy Reggae music community:

• Positive Vibrations
• Consciousness raising
• Social and Civic Engagement
• Democracy and Freedom
• Peace and Non-Violence
• Mother Nature
• Equal Rights and Justice
• One Love
• Individual Rights
• Humanity
• Tolerance and Understanding


We, as artists, are committed to a holistic and healthy existence in the world, and to respect to the utmost the human and natural world. We pledge that our music will continue to contribute positively to the world dialogue on peace, respect and justice for all.

To this end, we agree to not make statements or perform songs that incite hatred or violence against anyone from any community.

ONE LOVE

Signed: Beenie Man, Capleton, Sizzla & Buju Banton

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(Auf  http://www.soulrebels.org/dancehall.htm sind übrigens viele weitere spannende Infos zu finden...)

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Veranstaltungshinweis

Do 1. Mai, 20h, ifluss Reitschule Bern

Stop Murder Music Bern

Infoveranstaltung
& Videos zum Widerstandsprojekt gegen Homophobie in Reggae & Dancehall,
danach Reggae-Soundsystem Vibes Shacker Sound (BE, Freedom Warriors)

 http://www.stopmurdermusic.ch

 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Noch was:
21.04.2008 16:17  
Et voilà


AutorIn: Lotta continua
  Rote Fabrik
21.04.2008 17:20  
Es ist einfach unglaublich, wie verlogen die Rote Fabrik in ihrem Comunique was von "Dialog" und "man muss allen eine Chance zum sich weiterentwickeln geben" schreibt. Im Iran werden immer noch Menschen wegen ihrer Homosexualität erhängt und ihr organisiert so einen Anlass?!

Die Rote Fabrik begibt sich hier zum Steigbügelhalter von faschistischen Tendenzen.
Hab ihr eigentlich vergessen, dass ihr mal ein besetztes, linkes Projekt wart?
Die vielen Subventionen und gut bezahlten Jobs sind Euch wohl komplett in den kommerziell denkenden Kopf gestiegen.

Die Kulturbrauerei in Berlin stand vor dem gleichen Problem. Die haben sich aber durchringen können das KOnzert abzusagen. Nehmt Euch mal ein Beispiel! Oder dürfen bald Nazi-Bänds zur ihrer geistigen Weiterentwicklung auch in der Roten Fabrik spielen?



AutorIn: No Homophobia
  Trau nie einem Prediger
22.04.2008 12:05  
Gefunden auf www.queer.de:

"In Jamaika hat Sizzla, laut glaubwürdigen Aussagen von örtlichen Menschenrechtsverteidigern, gegenüber den Medien immer geleugnet, jemals den sog. Reggae Compassionate Act (RCA) unterzeichnet zu haben, also jene Vereinbarung mit den Aktivisten der britischen Stop Murder Music Campaign, keine Gewaltaufrufe gegen Schwule auf die Bühne zu bringen. Die von ihm im April 2007 unterzeichnete Vereinbarung hat Sizzla seither wiederholt gebrochen."


AutorIn: religious vomit | Web:: http://www.queer.de/news_detail.php?article_id=8519
  Radiobeitrag
24.04.2008 11:13  
Unter diesem Link findet ihr eine Sendung von Conchez Radio (Kanal K, Aarau), in der ein Interview mit dem Geschäftsleiter vin Pink Cross geführt wird

 http://conchez-connection.ch/downloads/conchez-radio/20080422_-_conchez_radio_-_kanal-k.mp3


AutorIn: conchez connection | Web:: www.conchez-connection.ch
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