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Beim Besuch funktionierten z.B. die elektronischen Besucherkarten nicht immer korrekt – was aber für unsere Gruppenbegleiterin Alltag zu sein schien, da sie uns anwies, die Drehtür zu zweit zu passieren.
Mich erstaunte, dass nicht einmal im nuklearen Teil der Anlage alles reibungslos vonstatten ging. Trotz Voranmeldung waren nicht genügend Besucherdosimeter vorhanden! Deshalb bekamen wir die Dosimeter, die eigentlich für den Notfallstab reserviert waren. Damit wir zügig ins Reaktorgebäude gehen konnten, gingen wir nicht wie vorgesehen durch die vorhandenen Drehkreuze – wo jedes Dosimeter zurückgesetzt und aktiviert werden sollte. Wir gingen stattdessen neben den Drehkreuzen durch und bekamen die Anweisung, unsere Dosimeter selber einzuschalten. Beim gemeinsamen Hinausgehen mussten wir lediglich bestätigen, dass das Dosimeter null anzeigte, geprüft wurde dies nicht.
Hoffentlich haben die Betreiber Steuerung und Regelung des Reaktors besser im Griff und beachten dort vorhandene Vorschriften und Kontrollmechanismen genauer.
Marius Fetz, Bern
Leserbrief im Bund vom 10.05.2008 |
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