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 :: Gemeinsam die Räumung der Villa Rosenau verhindern! ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | Wohnungsnot/Squat 06-06-2008 15:35
AutorIn : Villa Bleibt! : www.villarosenau.ch.vu
Die Villa Rosenau soll am 30. Juni geräumt werden. Wir wollen das um jeden Preis verhindern. Dafür brauchen wir Euch. Es ist wichtig, dass am Wochenende vom 27.6. bis 30.6 und besonders am 1. Juli und darüber hinaus möglichst viele Leute um die Villa herum präsent sind und sich für den Erhalt des Autonomen Zentrums einsetzen.
Vom Freitag, 27.6. bis am 30.6. wird es in der Nähe der Villa ein Supportcamp geben (Pennplätze sind auch danach verfügbar).
Selbstorganisierte Camps sind kein Pauschalurlaub. Das Camp funktioniert nur wenn alle beim Aufbau und der Durchführung mithelfen. Ab dem 23.6. sind alle eingeladen, sich am Aufbau der Infrastruktur zu beteiligen.
Für Freitag und Samstag ist schon einiges geplant: Es gibt Konzerte, ein Squatter-Fussbalturnier, eine Demo und vieles mehr...

Während des Camps soll es auch DIY-Workshops geben. Es hängt also alles davon ab, was ihr macht und vorbereitet, darum meldet euch zahlreich mit Dingen, die ihr machen wollt. die Vielfalt des Camps entsteht erst, wenn diejenigen, die zu Hause sowieso zu irgend einem Thema praktisch oder theoretisch arbeiten, einen Workshop vorbereiten und anbieten.
Es liegt an allen, die Villa zum Camp zu machen.

Ab dem 1. Juli gilt unsere ganze Aufmerksamkeit der aktiven Verteidigung der Villa Rosenau!

Während der ganzen Zeit wird es an der Markgräflerstrasse 25, Basel, einen Infopoint geben. Dort wird es aktuelle Infos und eine Pennplatzbörse geben.
 :: 4 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  hmmm schono komisch :S
07.06.2008 00:58  
ich frage mich echt wiso das die Villa und ihre Unterstützer nie darüber informieren das der Kanton BS auf die Villa und das gesammte Areal verzichten würde wenn sie alle Rechnungen bezahlen würden.es wird sogar im grossenrat über dieses thema diskutiert aber wie es scheint sind solche sachen nicht wichtig für sie...



Quelle: Baz.ch


Grosser Rat BS: Breite-Geviert nicht mehr Schonzone

Basel. sda/baz. Der baselstädtische Grosse Rat hat ein Areal an der Wildensteinerstrasse aus der Schonzone genommen. Mit dem am Mittwoch beschlossenen Bau- und Strassenlinienplan sollen stark sanierungsbedürftige Wohnungen hochwertig ersetzt werden.

Das Geviert liegt in der Breite zwischen Autobahn und St. Alban- Teich. Gerungen wurde im Parlament darum, ob für das Projekt ein ökologischer Bau-Standard wie Minergie vorgegeben werden soll. Die DSP hatte diese Vorgabe beantragt; die Regierung und die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) lehnten sie hingegen ab.

Ein in der Pipeline befindliches neues kantonales Baugesetz könnte strenger ausfallen als solche Labels, kündigte Baudirektorin Barbara Schneider an. Das Gesetz gelte dann für ganz Basel-Stadt.
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Nicht auf grüneres Gesetz warten

Punktuelle Vorschriften über das Baugesetz hinaus dürften der Gleichbehandlung nicht widersprechen, argumentierte die BRK, und mit ihr bürgerliche Votanten. Die DSP wollte aber nicht auf ein neues Gesetz warten; auch SP und Bündnis wollten sofort strengere Regeln. Der Antrag kam mit 59 gegen 48 Stimmen durch.

Anstelle der heutigen zweistöckigen Gebäude sind vierstöckige Häuser vorgesehen. Mehrere Gebäude in jenem Geviert waren 1911 bis 1914 erstellt worden; sie entsprechen heute nicht mehr zeitgemässen Vorstellungen und sind renovationsbedürftig. Die GGG will sie nach Plänen von Gmür & Steib Architekten ersetzen.

«Villa Rosenau»

Im Übrigen beantwortete Baudirektorin Barbara Schneider eine Interpellation dahingehend, dass der Kanton auf den Abriss der «Villa Rosenau» verzichte, falls die Besetzenden alle Rechnungen für Strom und andere Dinge bezahlen. Das Departement prüfe dann, ob das Haus bei der Umsetzung der Grossratsbeschlüsse stehen bleiben kann.

Vorgesehen sind dort Ausgleichsflächen. Die «Villa Rosenau» ist ein ehemaliges Sozialwohnungsgebäude, das beim Bau der Nordtangente- nach dem Abriss der anderen Häuser der Überbauung - jahrelang als Bauleitungsbüro gedient hatte. Laut Schneider wäre das betreffende Gelände für Gewerbe sehr attraktiv und wertvoll.





Quelle: grosserrat.bs.ch


Interpellation Nr. 25 (April 2008)
Der Villa Rosenau eine Chance geben!
08.5101.01
Seit vier Jahren ist die Villa Rosenau durch alternative Wohnkultur belebt. Dies soll nun am 30. Juni 2008 zu Ende
gehen. Die Villa Rosenau soll abgebrochen werden, weil dort im Niemandsland Grünflächenersatz für die
Nordtangente geschaffen werden soll. Dabei wird das unmittelbare Land als Warteraum für Lastwagen benützt,
welche in den Novartis-Campus Baumaterial liefern müssen. Wer die Villa Rosenau besucht, wird erleben, dass
das Wohn- und Kulturhaus zurzeit wohl die einzige bestehende „Grün- „ resp. belebte Fläche ist. In den
vergangenen Monaten wurde um einen Gebrauchsleihevertrag gerungen, mit welchem gewisse Modalitäten hätten
geregelt werden sollen ohne, dass dadurch die Besetzung legalisiert worden wäre.
Hausbesetzungen sind zwar formalrechtlich illegal. Sie zeigen aber auf, dass sowohl Private wie auch der Kanton
zu wenig unternehmen, um die Forderung nach Wohnraum für alle zu erfüllen. Häuser leerstehen zu lassen ist in
Basel leider rechtlich zulässig, aus sozialpolitischer Sicht aber bedenklich. Die Rechtsprechung schützt hier
einseitig die Eigentümer.
Als Interpellantin bin ich in Sorge, dass ohne Not ein 4-jähriges Projekt abgebrochen werden muss. Eine
Grünfläche anzulegen ist auch unter Beibehaltung der Villa Rosenau möglich. Abgesehen davon liegt die Villa
Rosenau nicht in der Grünzone. Vorstellbar wäre auch eine teilweise Betreuung der Grünfläche durch die
Bewohnerinnen.
Darf ich die Regierung bitten, mir folgende Fragen zu beantworten:
1. Ist die Regierung auch der Meinung, dass alternativer Wohnraum in Basel kaum mehr vorhanden ist?
2. Eignet sich das Gebiet nicht ausgezeichnet für alternativen Wohn- und Kulturraum, weil dort Konflikte mit
weiteren Bewohnergruppen praktisch ausgeschlossen sind?
3. Wie sind die genauen Eigentumsverhältnisse der Villa Rosenau?
4. Welcher Zone ist die Villa Rosenau zurzeit zugeordnet und welcher ab 1. Juli 2008? Muss eine
Zonenplanänderung nicht vom Grossen Rat beschlossen werden?
5. Die neuen vertraglichen Verhältnisse zwischen Bund und Kantonen waren im Rahmen des NFA schon
lange Zeit bekannt. Weshalb wurden die Bewohnerinnen der Villa Rosenau noch am 17. Januar 2008
aufgefordert, den vom Tiefbauamt bereits unterzeichneten Gebrauchsleihevertrag gegenzuzeichnen?
6. Wann läuft der Vertrag mit Novartis zur Benutzung des Areals als Lastwagenterminal für die Baustelle
Novartis-Campus ab?
7. An Wochenenden wird dieses Areal auch als Parkplatz für Kunden des Casinos benützt. Wird diese
Nutzung ebenfalls eingestellt?
8. Was ist konkret geplant an Grünflächen?
9. Wann beginnen die Bauarbeiten für die Grünflächen?
10. Ist geplant, das gesamte Areal ausschliesslich und ab sofort als Grünfläche zu gestalten, obwohl die Villa
Rosenau nicht in der Grünzone liegt?
11. Unter welchen Bedingungen könnte die Regierung sich vorstellen, mit den Bewohnerinnen der Villa
Rosenau doch einen neuen Gebrauchsleihevertrag zu unterzeichnen?
Patrizia Bernasconi
Interpellation Nr.









AutorIn: Pagan
  Villa Rosenau in der Politik
07.06.2008 01:00  
Aus dem unabhängigen Rosenau-Blog ( http://villarosenau.twoday.net)

Am Mittwoch, 4. Juli hat sich der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt nach einer Interpellation von Barbara Schneider (Baudepartement, SP) mit der Situation der Villa Rosenau beschäftigt. Der Regierungsrat antwortete mündlich laut Basler Zeitung (Das Sitzungsprotokoll ist noch nicht öffentlich verfügbar) dass der Kanton auf den Abriss der «Villa Rosenau» verzichte, falls die Besetzenden alle Rechnungen für Strom und andere Dinge bezahlen.
Falls dem so sei, werde das Baudepartement prüfen, ob das Haus trotz der Umsetzung der Grossratsbeschlüsse stehen bleiben könne. Laut der Basler Zeitung erwähnte die SP-Politikerin in diesem Zusammenhang, dass das Gelände für Gewerbe sehr attraktiv und wertvoll sei.


AutorIn: Rosenaublog | Web:: http://villarosenau.twoday.net
  Kann die Villa jetzt Bleiben?
07.06.2008 12:15  
Wir rechnen nicht damit!

Die Bedingungen der Basler Regierung beinhalten nicht "nur"
das rueckwirkende bezahlen der stromrechnungen
sondern auch das bezahlen einer "Abgeltung" in unbekannter hoehe!

daraus zu schliessen die Villa Rosenau werde von der Raeumung verschont
ist sehr voreilig!

zudem wird diese "Abgeltung" in der Baz und 20min nicht erwaehnt!

 http://rosenau.homelinux.org
 http://villarosenau.ch.vu


AutorIn: Villa Rosenau | Web:: http://rosenau.homelinux.org
  Antwort auf " @ villarosenau"
07.06.2008 22:38  
Nichts gegen (selbst)kritik an der/den linke(n) Szene(n), aber was du hier zum Besten gibtst hat weder Hand noch Fuss. Seit das "Angebot" der Regierung bekannt ist, wird versucht herauszufinden, was mit dieser "Abgeltung" gemeint ist und wie hoch die sein soll. Wenn dazu hier nix steht dann deshalb, weil es dazu keine neuen Informationen gibt. Geld sammeln macht erst Sinn, wenn wir wissen wie ernst dieses "Angebot" überhaupt gemeint ist; immerhin könnte es sich ebenso um eine Hinhaltetaktik handeln, um die Mobilisierung zu schwächen.

Auch dass es keine Kommunikation mit anderen linken Gruppen gibt, ist schlicht falsch.


AutorIn: werauimmer
 :: Nicht inhaltliche Ergänzungen :
  1. a war is going on — blub
  2. mal kucken — CAPPIE
  3. @ villarosenau — Pagan
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