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 :: Manor: Angriff gegen die arbeitende Klasse ::
 Themen | Repression/Knast 07-03-2009 14:51
AutorIn : Fränzi
Ella Steinbrecher stehen interessante Zeiten bevor. Frau Steinbrecher arbeitet bei Manor in Basel im Team der „Media Relations“. Zur Stunde dürfte sie Bücher über Krisenkommunikation wälzen.
Den Manor hat eine veritable Krise ausgelöst. Manor in Genf hat einer Frau gekündigt, die in einem Brief die Schaffung einer Personalkommission bei Manor angeregt hatte. Marisa Pralong weiss sehr genau was sie tut: Sie ist Präsidentin der Unia Genf. Die Unia und der SGB wittern denn auch gleich eine grosse Chance, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen und bauen den Fall Pralong nun zum Testfall für die Kündigungsschutzrechte von GewerkschafterInnen aus.

Der ist in der Schweiz noch nicht gegeben und Manor kommt deshalb im schlimmsten Fall (für Manor) mit der Zahlung von 6 Monatslöhnen davon. Im Fall von Marisa Pralong sind das gerade mal 16800 Franken wie die Unia Zeitung Work schreibt  http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=887&topic=1)

Es geht aber um etwas anderes: Manor verkauft sich als hippen Lifestyle Laden, für jene die sich gerne modisch geben, aber die ganz grossen Brands trotzdem nicht vermögen und sich aber zu gut sind, im H&M einzukaufen. Die Manor Strategen haben offenbar das Gefühl, dass ihre Kundschaft sich nicht gross um die Arbeitsbedingungen im Verkauf schert. Richtig, das tut die Kundschaft (noch) nicht.

Wir aber schon. Manor mit ihren Läden in der ganzen Schweiz sollte nicht mit den Methoden, die wir uns aus autoritär geführten Ländern gewohnt sind, versuchen die Lohnkosten tief zu halten.

Manor gehört den Maus Frères: Denen gehört wiederum eine Vielzahl von Läden: Jumbo, Fly, Athleticum aber auch Gant und die Marke Lacoste.

Manor behandelt offenbar die Verkaufenden ausgesprochen unzeitgemäss, wie der Blog  http://manorabuse.blogspot.com/ beweist.

Deshalb: Ruft doch Frau Steinbrecher an und sagt ihr, was ihr von den Arbeitsbedingungen bei Manor haltet: 061 694 22 22. Wem das zu aufwändig ist, der kann gerne ein Mail schreiben:  markus.laub@manor.ch,  andreas.richter@manor.ch (061 694 22 23) und  david.geiger@manor.ch (061 694 22 24) freuen sich ebenfalls auf Kontaktaufnahmen aus dem geneigten Publikum.

Weitere Widerstandsformen könnt ihr euch selbst ausdenken. Bedenkt aber bitte: Die Verkaufenden bei Manor sind durch ihre Arbeitsbedingungen bereits genug gestraft. Es bringt nichts, ganze Läden abzufackeln, diese zu verwüsten, Stinkbomben zu platzieren etc. Hingegen kann der Hinweis auf den Blog nicht schaden.

Ein Zitat von der Maus Website: „Der Schlüssel zum Erfolg ist der persönliche Enthusiasmus aller Mitarbeiter. Eigeninitiative fördern, Verantwortung übertragen und ein hohes Maß an individueller Freiheit bringen die Gruppe voran. Zum Wohl des Kunden.”

Sehen wir auch so…
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