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Bei der Elgger Katzenvilla sind die Bagger vorgefahren
Von Lorenz Schmid. Aktualisiert um 15:03 Uhr
Seit heute Mittwochmorgen ist die Polizei in Elgg daran, die so genannte Katzenvilla zu räumen. Gestern noch war von einer Verzögerung wegen eines Rechtsstreits die Rede. Davon wussten die Bewohner nichts. Die Katzenvilla in Elgg wurde von der Polizei geräumt.
Am frühen Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr rückten Polizei, Feuerwehr sowie der Gemeindepräsident und Arbeiter in Elgg an, um die sogenannte Katzenvilla zwangsmässig zu räumen. Die Besetzer wurden aufgefordert, die Liegenschaft sofort zu verlassen. Wenig später wurden ihre Wagen bereits weggeschleppt. Einem grossen Bagger fielen danach das Küchenzelt, der Kinderspielbaum und andere Bauten der Besetzer zum Opfer.
Die Wagen mit den persönlichen Effekten der Katzenvilla-Bewohner wurden nun auf dem Fahrendenplatz der Gemeinde Elgg abgestellt. Dort dürfen sie laut einem Bewohner drei Wochen bleiben. «Wie es danach weitergeht, wissen wir noch nicht», so ein Bewohner.
Räumung steht schon lange bevor
Laut einem Bewohner der Katzenvilla habe Bruno Stefanini, der Besitzer der Immobilie, am Vorabend in Elgg die Katzenvilla besucht und die Bewohner zum Verlassen aufgefordert. Diese rechneten sowieso jederzeit mit der Räumung. Von einem weiteren Rekurs, der diese hinausgeschoben hätte, wollen sie nichts gewusst haben. Laut dem «Landboten» von heute Mittwoch habe Bruno Stefaninis Immobilienfirma Terrestra Immobilien AG gegen den Räumungsentscheid Rekurs eingelegt, da sie die Kosten einer solchen Aktion nicht tragen wolle.
Seit zehn Monaten wohnen die Besetzer in Baracken vor der Elgger Katzenvilla. Sie stellten diese Baracken widerrechtlich auf, weshalb die Gemeinde auf Geheiss des Kantons die Räumung des Geländes angeordnet hat.
Die Kantonspolizei Zürich bestätigte gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnetz die Räumung, konnte allerdings noch keine weiteren Angaben dazu machen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnetz)
Erstellt: 24.06.2009, 13:55 Uhr |
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