Startseite | Gemeinsame Startseite | Publizieren! | Feature Archiv | Newswire Archiv | Trasharchiv


Über Indymedia.ch/de
Indymedia-Café
Editorial Policy / Moderationskriterien
Über Sprache sprechen - Sexismus in der Sprache
Wie kann ich auf Indymedia.ch publizieren / Allgemeines zu Medienaktivismus
Kontakt
Wiki
Mailingliste
Medienaktivismus
Gedanken zu Provos & Fakes
Links









 
www.indymedia.org

Projekte
print
radio
satellite tv
video

Afrika
ambazonia
canarias
estrecho / madiaq
kenya
nigeria
south africa

Kanada
london, ontario
maritimes
montreal
ontario
ottawa
quebec
thunder bay
vancouver
victoria
windsor

Ostasien
burma
jakarta
japan
korea
manila
qc
saint-petersburg

Europa
abruzzo
alacant
andorra
antwerpen
armenia
athens
österreich
barcelona
belarus
belgium
belgrade
bristol
brussels
bulgaria
kalabrien
croatia
cyprus
emilia-romagna
estrecho / madiaq
euskal herria
galiza
deutschland
grenoble
hungary
ireland
istanbul
italy
la plana
liege
liguria
lille
linksunten
lombardia
london
madrid
malta
marseille
nantes
napoli
netherlands
nice
northern england
norway
nottingham
oost-vlaanderen
paris/île-de-france
patras
piemonte
poland
portugal
roma
romania
russia
sardinien
schottland
sverige
switzerland
thorn
toscana
toulouse
ukraine
großbritannien
valencia

Lateinamerika
argentina
bolivia
chiapas
chile
chile sur
brasilien
sucre
colombia
ecuador
mexico
peru
puerto rico
qollasuyu
rosario
santiago
tijuana
uruguay
valparaiso
venezuela

Ozeanien
aotearoa
brisbane
burma
darwin
jakarta
manila
melbourne
perth
qc
sydney

Südasien
india
mumbai

Vereinigte Staaten
arizona
arkansas
asheville
atlanta
austin
austin
baltimore
big muddy
binghamton
boston
buffalo
charlottesville
chicago
cleveland
colorado
columbus
dc
hawaii
houston
hudson mohawk
kansas city
la
madison
maine
miami
michigan
milwaukee
minneapolis/st. paul
new hampshire
new jersey
new mexico
new orleans
north carolina
north texas
nyc
oklahoma
philadelphia
pittsburgh
portland
richmond
rochester
rogue valley
saint louis
san diego
san francisco
san francisco bay area
santa barbara
santa cruz, ca
sarasota
seattle
tampa bay
tennessee
united states
urbana-champaign
vermont
western mass
worcester

Westasien
armenia
beirut
israel
palestine

Themen
biotech

Intern
fbi/legal updates
mailing lists
process & imc docs
tech
volunteer
 
 :: Uni Bern besetzt ::
17-11-2009 18:21
AutorIn : Beobachterin
Auch die Berner Uni ist besetzt.
Die Aula im Hauptgebäude der Uni Bern wurde heute gegen 17.30 besetzt.

Momentan sind 100 bis 200 Leute anwesend. Das erste Plenum dürfte bereits begonnen haben.

Kommt zahlreich!

Presseartikel
18.11.09 1200 können nicht am Uni-Unterricht teilnehmen Berner Zeitung
18.11.09 Studenten-Proteste: «Die Besetzung kommt nicht aus der radikalen Ecke»
18.11.09 Aula der Uni Bern besetzt ebund
18.11.09 Bildungsstreik überall jungeWelt
18.11.09 Die Schweizer Studenten geben keine Ruhe Der Bund
17.11.09 Hunderte Studenten demonstrieren in Bern und Zürich SF DRS
13.11.09 Basler Uni-Besetzer wollen ausharren NZZ
11.12.2008 Europas enttäuschte Jugend, Nachrichten Heute Nachrichten Heute

Externe Links
Karte der besetzten Unis
unsereuni.at
unsereuni.ch
unsereunis.de
Uni-Besetzung in Wien
free-education.org.uk
emancipating-education-for-all.org
Pressespiegel Österreich
Uni-Besetzung in Wien initiiert Bildungsstreik in der BRD
Unibesetzungen in der BRD
Uni-Protest in Europa
 :: 17 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  weitere news
17.11.2009 18:46  
in Genf und Zürich sind ebenfalls hunderte Leute besammelt.
Basel bleibt weiterhin besetzt.

in deutschland, italien und frankreich gingen heute je über 100 000 leute auf die strasse. ebenso in spanien, östereich und 30 anderen ländern. in deutschland wurden etliche neue unis besetzt. es kam zu scharmützeln und verhaftungen.

KARTE MIT ALLEN BESETZTEN UNIS (folgen mehr):
 http://zurpolitik.com/2009/11/10/unsere-unis-eine-karte/


deutschland: unsereunis.de
schweiz: unsereuni.ch
österreich: unsereuni.at


------ folgt mehr ------


AutorIn: global action day
  vom bildungs- zum generalstreik
17.11.2009 18:56  
auch in mailand kam es anscheinend zu scharmützeln..

VIDEO berlin Polizei:  http://www.youtube.com/watch?v=GcPXVHn0SKg


AutorIn: radically ready
  Zürich squatted
17.11.2009 19:01  
UNI ZÜRICH BESETZT.



AutorIn: vive la greve
  essen in der uni moeglich
17.11.2009 19:14  
nahrung ist vorerst vorhanden. PH- und Unistudenten sind herzlich willkommen!


AutorIn: juan
  kampf in den schulen - kampf in der fabrik
17.11.2009 19:22  
natürlich sind auch alle anderen willkommen..

hoffen wir, dass sich wie in deutschland, österreich und frankreich auch gewerkschaften und andere arbeiterverbände solidarisieren.


AutorIn: toiR
  bern
17.11.2009 21:21  
bern: join on facebook:

gruppe ²besetzte universität bern"


AutorIn: riot
  Programm für heute Mittwoch
18.11.2009 07:56  
In der Berner Aula ist folgendes Programm vorgesehen:

7:30-10:00 Frühstücksbuffet

10:00 Informationsveranstlatungen (UniG, AVIG) und Plenum

12:00 Mittagessen

16:00 Mexiko 1968 – Eine Zeitzeugin berichtet

17:00 Workshops zu verschiedenen Themen

18:00 Abendessen

19:00 Plenum. Dann Abendprogramm

(Änderungen vorbehalten)


AutorIn: -
  Uni heute morgen
18.11.2009 10:45  
unibrennt


AutorIn: unibrennt
  ...
18.11.2009 14:47  
Wie aus einem Schülerstreik ein Einsatz für veredelte Konkurrenz in der Schule wird


Der Bildungsstreik 2009 steht an; mit einem Katalog von sieben Forderungen, der von ziemlich großer Wertschätzung für das Bildungswesen der Bundesrepublik zeugt. Wie denn das? Wo sich die Organisatoren des bundesweiten Streiks doch ausgesprochen kämpferisch geben: Sie wollen „nicht lieb protestieren“, sie planen vielmehr Blockaden und Besetzungen, wie sie in ihrer Pres¬seerklärung ankündigen. Gleichwohl bestätigt ein Blick auf den Inhalt ihrer Forderungen, dass sie sauber trennen möchten zwischen Um¬ständen des schulisch organisierten Lernens, die sie stören, und der schulischen Bildung, die sie verteidigen. Sie meinen, dass hässliche Verhältnisse an den Schulen, die ihnen aufstoßen, eigentlich unpassend seien für das deutsche Bildungswesen und die politischen Zwecke, für die es vom Staat betrieben wird.

Woran ist denn bei dem – ersten - Wunsch nach „kostenloser Bildung für alle“ gedacht? Da weiß man zwar, dass sich Schüler aus armen Familien keine Nachhilfe leisten können und manchmal sogar die Klassenfahrt sausen lassen müssen. Da weiß man also um die Sortie¬rung dieser Gesell¬schaft nach Reich und Arm. Aber die Streikmann¬schaft stört sich al¬lein an den Auswirkungen des Einkommensgefälles auf das Bildungsge¬schehen. In der Schule we¬nigstens soll das Geld der El¬tern keine Rolle spielen, wenn sich an ihm auch sonst alles entschei¬det. Über den Schulerfolg soll nicht das Portemonnaie der Eltern entscheiden! Sondern was? Al¬lein die Leistungskonkurrenz? Offensichtlich sollen sich in der Schule alle unter gleichen Lern¬bedingungen am Start um die aussichtsreicheren Schulkarrieren aufstellen. Das sehen Bildungs¬politiker anders: Sie halten es keineswegs für ungehörig, dass die Einkommensunterschiede auch in der Schule – und mit Stu¬diengebühren an der Universität - wirksam werden, wo das Bildungs¬wesen die nachfolgende Ge¬neration doch in genau diese Gesellschaft von Reich und Arm ein¬führt.

Auch die – zweite - Parole: „Eine Schule für alle – weg mit dem mehrgliedrigen Schulsys¬tem“ ist von diesem schulischen Gleichheitsideal beseelt. An der Mehrgliederigkeit des Schulsystems stößt den Streikkomitees irgendwie sauer auf, dass die Schule die Lernenden sortiert, die Schule also Ungleichheit produziert. Doch was wäre eigentlich, wenn alle Schüler in einundderselben Schule nach denselben Grundsätzen traktiert würden? Wäre das nicht gleiche Verdummung für alle bei Selektion durch Punkte und Noten? Und wenn Schluss wäre mit der Se¬lektion nach vier Schuljahren, wenn gar allen der Weg zum Abitur offen stünde? Dann gin¬ge das Hauen und Ste¬chen um Zugang zu den besseren Fressnäpfen erst in der Uni und auf dem Arbeits¬markt, da aber so richtig los! Dass die besser bezahlten Führungspositionen, um die vom ersten Schultag an ein Kampf organisiert ist, immer nur einer Minderheit zustehen und nicht der Mehrheit der Geführ¬ten, scheint ja nicht der Stein des Ansto¬ßes zu sein. Hauptsache es gehören zusätzlich ein paar Angehörige der Unterschicht zu dieser Minderheit. Dann ist schon wieder viel für soziale Gerech¬tigkeit getan!

Und fällt denn niemanden auf, dass – drittens - eine Schule mit „mehr LehrerInnen und kleineren Klassen“ nur den Lehrern das Leben leichter macht. Klar, die Schüler würden vielleicht mehr ler¬nen – was auch immer! Leh¬rer könnten ihnen mehr Zeit widmen – weshalb auch immer! Was käme dabei heraus? Allein das Lernniveau würde sich ändern, auf dem die Schulklassen in der Lernkonkurrenz nach Schulsiegern und Schulverlierern zerlegt werden.

Wer schließlich - vier¬tens - „gegen Schulzeitverkürzung – wie dem G8-Abitur“ antritt, dem passt zwar die staatliche Verschärfung des Leistungsdrucks nicht, dem fällt dagegen aber nichts als der Wunsch nach Rückkehr zu jener früheren Normalität ein – über die er in der Vergangenheit aller¬dings wenig Gutes zu berichten wusste. Nicht zuletzt auch über mangelhafte Mitbestimmung.

Deswegen darf auch die – fünfte - Forde¬rung nach „Demokratisierung des Bildungssystems“ er¬neut nicht fehlen. Dass die Anstalt von den Schülern, ohne dass sie ihren Senf dazu geben dürfen, nur halb so gut zu genießen ist, leuchtet Schülern so¬fort ein, die die Schule als ihre (Vormittags-)Heimat leben. Außerdem kann man in der Demokratie gar nicht früh genug lernen, sich darum zu kümmern, dass in der Schule wirklich jede ungerechte Beurteilung, jede Lehrerbe¬leidigung, jede dem Lernen abträgliche, antiquierte Arbeitsmethode und was sonst noch das ge¬deihliche Miteinander von Lehrer und Schüler stört, sofort und gnadenlos bei den Zuständigen zur Anzeige kommen muss, die sich dann kümmern. Die Zuständigen, das sind die Staatsbeamten in der Leitung der Bildungsanstalten. Die gehören nämlich zu den Guten.

Das ist – sechstens - dem radikal gemeinten Ruf: „Beendet den Einfluss der Wirtschaft auf die Schulen!“ zu entnehmen. Denn „die Wirtschaft“, das sind die Bösen, die in der Schule nichts zu suchen haben. Aber ist es nicht so, dass die Schule den Nachwuchs auf nichts anderes als auf den Dienst an und in dieser Wirtschaft vorbereitet? Geht es der staatlichen Sorge um das Funktionie¬ren des Bildungswesens um etwas anderes, als dass die Schule als Lieferant von praktisch vorsor¬tiertem Menschenmaterial für „die Wirtschaft“ funktioniert. So etwas heißt heute 'Praxisnähe' und gilt als Teil von Reform. Eine andere Praxis als die im Dienst in und für Staats- und Geld¬macht kennen die staatlichen Bildungsreformer nun einmal nicht. Wer also dem Einfluss der Wirtschaft auf die Schule dort entgegentreten will, wo sie auch noch penetrant als Lobby und Sponsor auftritt und durchrechnet, ob nicht aus dem Schulwesen selbst noch ein Geschäftchen zu machen ist, kommt etwas zu spät.

Es passt also manches nicht zusammen im Streikaufruf: Da stellen die Streikkomitees der Schüler eine Reihe von Forderungen auf, in denen ihre Kritik an staatlicher Schulpolitik zusammen¬gefasst ist, um dann am Ende wieder mit einem Plädoyer für die gerade eben kriti¬sierte staatliche Bil¬dungspolitik aufzuwarten. Im Schoß des Staates fühlen sie sich letzt¬lich doch besser aufgehoben als in dem der Wirtschaft, verkünden sie mit ihrer Absage an jeglichen Einfluss öko¬nomischer Macht. Als ob man hierzulande zwischen Staats- und Geldmacht wählen könnte! Und wenn sie – siebtens - schlussendlich „Schluss mit Repressionen gegen Schüler und Schülerinnen“ rufen, wird es noch eine Spur absurder. Wer übt denn hier, bitte schön, Repression aus? Es sind immerhin staatliche Bildungsbehörden, die jene Schüler dis¬ziplinieren und bestrafen, welche sich durch Vorschriften nicht von ihrem Schulkampf abhalten lassen wollen. Und eben diese staatli¬chen Ein¬richtungen sollen der adäquate Ansprechpartner für solche Forderungen sein, deren demonstrati¬ver Vortrag mit Sicher¬heit wieder einigen Schülern staatliche „Repression“ einträgt?!

Aber letztlich passt wieder alles zusammen: Wo die sieben Forderungen des Bil¬dungsstreiks we¬der die Sicherung der praktischen Benutzbarkeit noch die der geistigen Parteilichkeit durch die Schule angreifen, sie weder am letzten Bildungsziel der Schule, sich „aktiv für die demokratische Ordnung“ einzusetzen, etwas aussetzen noch die Ver¬teilung des Nachwuchses auf die vorgegebe¬ne kapitalistische Berufshierarchie zum Thema machen, sondern allein die Verbesserung von Lern- und Konkurrenzbedingungen in der Schule anmahnen, da sind sie bei der staatlichen Bil¬dungsbehörde an der richtigen Adresse. Einerseits wenigstens. Andererseits fragt sich natürlich, warum Bildungspolitik all das - und noch viel mehr – in der Schulpolitik eingefallen ist, was dem kriti¬schen Nachwuchs so gar nicht schmeckt. Zufall wird das wohl nicht sein und gewürfelt haben ihre Vertreter auch nicht. Welche politischen und ökonomischen Gründe sie für das Schulwesen haben, so wie sie es jetzt – nach PISA – umkrempeln, das müsste man wirklich einmal er¬mitteln. Es steht zu erwarten, dass dabei herauskommt: Schu¬le im Kapitalismus funktioniert anders¬, als es sich diejenigen Schüler vorstellen wollen, die immer nur ihre Enttäuschung dar¬über kund tun, dass Schule ihren Konkurrenzidealen nicht so zu Diensten ist, wie sie es gerne hät¬ten und wie sie es von ihrem Staat erwarten.

 http://www.koopera.ch/?p=1639


AutorIn: Bildungsstreik 2009
  Besetzung Uni Bern: Undankbar und dekadent
18.11.2009 18:20  
Mit Befremden nehmen die jungfreisinnigen kanton bern und uni bern von der Besetzung der Aula der Universität Bern Kenntnis. Offensichtlich ist den Besetzern nicht mehr bewusst, welche Leistungen die Allgemeinheit für sie erbringt. Weiter gefährdet die Besetzung den bisher konstruktiven Dialog über Bologna.

Rund 100 Studierende haben am Dienstagabend um 17.30 Uhr die Aula des Uni-Hauptgebäudes besetzt. Angeblich wollen sie damit gegen die Bologna-Reform, welche eine "Ökonomisierung der Bildung" bringe, protestieren. Fakt ist: Die Umstellung auf Bologna ist an der Uni Bern seit 2001 Realität. Bereits im Jahr 2006 schlossen die ersten Absolventen nach dem neuen Studiensystem ab. Seit mehreren Jahren bringen sich verschiedenste Studierenden-Vertreter konstruktiv in die Weiterentwicklung der Bologna-Reform ein. Dieser Weg wird nun durch die Besetzer - welche mit ihrer angeblichen Kritik viel zu spät kommen - gefährdet.

Auch inhaltlich sind die Besetzer auf dem falschen Weg: Sie fordern lauthals die Abschaffung von Leistungskontrollen (z. B. Präsenzpflicht) und die Aufhebung der Studiengebühren. Offensichtlich ist ihnen entgangen, dass sie ein von der Allgemeinheit finanziertes Privileg geniessen. Zur Erinnerung: Ein Studienplatz kostet im Schnitt pro Jahr mehrere zehntausend Franken, die Gebühren betragen einen Bruchteil davon. Nicht-Studierende müssen ihre Weiterbildung häufig selbst bezahlen. Entsprechend darf von den Studierenden auch Leistungsbereitschaft und Einsatz erwartet werden. Dass mit Bologna deshalb regelmässig Leistungskontrollen (z. B. Prüfungen, Arbeiten, Präsenzkontrollen) eingeführt werden, gehört für die jungfreisinnigen zur Selbstverständlichkeit. Auch die durch Bologna angestrebte Verkürzung der Studienzeit halten wir für richtig. "Ewige Studenten", welche 10 Jahre und länger studieren, sollen entsprechend zur Kasse gebeten werden.

Die jungfreisinnigen kanton bern und uni bern sind sich bewusst, dass die Bologna-Reform noch nicht in allen Belangen die erhofften Vorteile bringt. So bestehen immer noch zu hohe Hürden für Auslandsemester und es stellt sich die Frage, ob eine Untergliederung (Bachelor/Master) des Medizin- und des Jusstudiums tatsächlich sinnvoll ist. Doch der durch Bologna eingeschlagene Weg ist richtig.

Wir erwarten von den Besetzern, dass sie die Aula des Uni-Hauptgebäudes wieder freigeben und sich konstruktiv an der Weiterentwicklung von Bologna beteiligen. Dies geht aber nur mit seriöser Grundlagenarbeit, nicht mit Bier und Erdnüssen in der Aula.


AutorIn: Bernhard Eicher
  der markt lösts und machts möglich
18.11.2009 23:18  
Offensichtlich ist es Bernhard Eicher und seiner Gang entgangen welchen Auftrag die Gesellschaft an Studierende stellt: Der Beobachtung, (Weiter-)Entwicklung und Diskussion aller gesellschaftlicher Teile. Und dies besteht nicht im gehorsamen Wiederkäuen des bereits bestehenden, noch kann es Sinn und Zweck sein sich möglichst schnell in den Prozess der möglichst schnellen und bedingslosen Akkumulation von Kapital einzugliedern. Aber eigentlich ist es genau dies was Börni und seine Klientel sich wünscht und durch die Zeilen schimmert. Würden dem aber alle folgen würden wir heute noch hinter den Webstühlen kleben. Wenn sich Börni and dä gäng nicht die ganze Zeit gegen progressive Entwicklungen sperren würde, wären wir schon lange weiter als heute.

Vermutlich ist er noch immer darüber enttäuscht, dass ihm ein ewiges Studentendasein verwehrt wurde....

Lustig ist aber vor allem, dass dem Wiederkäuer trotzdem einige Beschwerden seiner Schäfchen zu Ohren gekommen sein müssen. Anders lässt sich die selektive und äusserst subjektive Wahl von Fächern in den es trotzdem Probleme gebe kaum erklären. Aber Bernie gibt sich halt nicht mit den Asozialen ab. Ich bin froh...

Also liebe Leute husch husch zurück an euren Arbeits- ehhh Studienplatz, produziert Geld und macht euch damit nützlich. Wie man es sich von einem Schwiezerli gewohnt ist und es auch erwartet. Alle anderen sollen sich mal überlegen, dass sie sonst unter der Brücke über die Zukunft unserer Gesellschaft nachdenken könnten.

Bleibt nur noch die Frage von wo sich Börni das Recht nimmt zu wissen in welche Richtung die Erde dreht (von rechts nach links oder umgekehrt? Ah ne die Erde dreht in der Mitte! Wählt JF!) Aber wir sinds uns ja nicht anders gewohnt... Ein Studium würde evtl. gut tun...


AutorIn: da real börni
  Communiqué der BesetzerInnen der Uni Bern
19.11.2009 02:05  


In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung werden alle Bereiche des Lebens zunehmend ökonomischen Zwängen ausgesetzt. Der Produktivitätsdruck zeigt sich vor allem in der Arbeitswelt. Die geplante Revision des Arbeitslosengesetztes ist ein aktuelles Beispiel dieses gesellschaftlichen Prozesses. Sie beinhaltet Zwang zu mehr Leistung unabhängig von Fähigkeiten und äusseren Bedingungen und führt den kontinuierlichen Sozialabbau fort. Unter dieser Entwicklung leiden auch unser Bildungssystem und wir Studierende.

Die Besetzenden der Aula der Uni Bern sind sich darin einig, dass der gegenwärtige Trend umgekehrt werden muss. Statt Ökonomisierung und Verschulung fordern wir eine freie Bildung und eine demokratische Uni. Veränderungen sind in verschiedenen Bereichen nötig, nicht nur in der Unigesetzgebung und deren Organisation, sondern auch im alltäglichen Unibetrieb.

Wir fordern freie Bildung für alle:
Erarbeitung von Teilzeitstudienplänen.
Stipendienrevision (gesamtschweizerische Harmonisierung, Erhöhung: Deckung der Lebenskosten).
Keine Zulassungsbeschränkungen, weder offen (wie der Numerus Clausus), noch versteckt.
Weniger Pflichtveranstaltungen -> Mehr Wahlmöglichkeiten.

Wir fordern eine demokratische Universität:
Paritätische Mitbestimmung von ALLEN auf ALLEN Ebenen (Studierende, aber auch Mittelbau/ Sekretariate/ Putzpersonal etc.)
Der Senat bleibt das oberste Organ der Universität.
Freier Informationsfluss (Keine Geheimhaltungspflicht von VertreterInnen gegenüber den von ihnen Vertretenen)
Transparenz bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute.
Öffentliche Stellenausschreibung und Transparenz bei der Stellenbesetzung auf allen Stufen


Wir kämpfen gegen die Ökonomisierung der Bildung:
Kein Unibeirat!
Keine Studienzeitbeschränkungen
Erhaltung und Ausbau der Diversität von Lehre und Forschung
Fairness bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute
Mehr öffentliche Mittel für die Bildung
Keine Fokussierung auf marktgerechte Ausbildung
Keine Ausrichtung auf Exzellenz
Reintegration der „geoutsourcten“ Teile der Uni (Putzpersonal, Mensen etc.)


Wir kämpfen gegen die Verschulung und daher für:
Klar kommunizierte Bewertungskriterien (Transparenz der Anforderungen, Bewertungen und detaillierte Rückmeldungen)
Grössere Mobilität zwischen Fakultäten, Unis in der Schweiz und weltweit
Freie Fächerkombination (Keine Pflichtmonofächer und Pflichtnebenfächer)
Abschaffung der Präsenzpflicht


Die durch die Besetzung der Aula geschaffene Plattform soll dazu dienen, die festgelegten Forderungen weiter zu diskutieren zu konkretisieren und umzusetzen. Wir laden alle Beteiligten ein, an der Diskussion über die Umsetzung dieser Punkte teilzunehmen.

SOLIDARITÄT MIT ALLEN STUDIERENDENPROTESTEN.


AutorIn: BesetzerInnen der Uni Bern | Web:: www.unsereuni.ch
  Communiqué der BesetzerInnen der Uni Bern
19.11.2009 03:08  
In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung werden alle Bereiche des Lebens zunehmend ökonomischen Zwängen ausgesetzt. Der Produktivitätsdruck zeigt sich vor allem in der Arbeitswelt. Die geplante Revision des Arbeitslosengesetztes ist ein aktuelles Beispiel dieses gesellschaftlichen Prozesses. Sie beinhaltet Zwang zu mehr Leistung unabhängig von Fähigkeiten und äusseren Bedingungen und führt den kontinuierlichen Sozialabbau fort. Unter dieser Entwicklung leiden auch unser Bildungssystem und wir Studierende.

Die Besetzenden der Aula der Uni Bern sind sich darin einig, dass der gegenwärtige Trend umgekehrt werden muss. Statt Ökonomisierung und Verschulung fordern wir eine freie Bildung und eine demokratische Uni. Veränderungen sind in verschiedenen Bereichen nötig, nicht nur in der Unigesetzgebung und deren Organisation, sondern auch im alltäglichen Unibetrieb.



Wir fordern freie Bildung für alle:

- Erarbeitung von Teilzeitstudienplänen.

- Stipendienrevision (gesamtschweizerische Harmonisierung, Erhöhung: Deckung der Lebenskosten).

- Keine Zulassungsbeschränkungen, weder offen (wie der Numerus Clausus), noch versteckt.

- Weniger Pflichtveranstaltungen -> Mehr Wahlmöglichkeiten.



Wir fordern eine demokratische Universität:

- Paritätische Mitbestimmung von ALLEN auf ALLEN Ebenen (Studierende, aber auch Mittelbau/ Sekretariate/ Putzpersonal etc.)

- Der Senat bleibt das oberste Organ der Universität.

- Freier Informationsfluss (Keine Geheimhaltungspflicht von VertreterInnen gegenüber den von ihnen Vertretenen)

- Transparenz bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute.

- Öffentliche Stellenausschreibung und Transparenz bei der Stellenbesetzung auf allen Stufen





Wir kämpfen gegen die Ökonomisierung der Bildung:

- Kein Unibeirat!

- Keine Studienzeitbeschränkungen

- Erhaltung und Ausbau der Diversität von Lehre und Forschung

- Fairness bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute

- Mehr öffentliche Mittel für die Bildung

- Keine Fokussierung auf marktgerechte Ausbildung

- Keine Ausrichtung auf Exzellenz

- Reintegration der „geoutsourcten“ Teile der Uni (Putzpersonal, Mensen etc.)





Wir kämpfen gegen die Verschulung und daher für:

- Klar kommunizierte Bewertungskriterien (Transparenz der Anforderungen, Bewertungen und detaillierte Rückmeldungen)

- Grössere Mobilität zwischen Fakultäten, Unis in der Schweiz und weltweit

- Freie Fächerkombination (Keine Pflichtmonofächer und Pflichtnebenfächer)

- Abschaffung der Präsenzpflicht




Die durch die Besetzung der Aula geschaffene Plattform soll dazu dienen, die festgelegten Forderungen weiter zu diskutieren, zu konkretisieren und umzusetzen. Wir laden alle Beteiligten ein, an der Diskussion über die Umsetzung dieser Punkte teilzunehmen.



SOLIDARITÄT MIT ALLEN STUDIERENDENPROTESTEN.


AutorIn: unsere uni bern
  Programm von heute Donnerstag. Kommt zahlreich
19.11.2009 03:28  
Die Plena werden jeweils von rund 100 bis 200 Personen besucht. Die Stimmung ist gut, reflektiert und durchaus kämpferisch. Kommt vorbei und zeigt eure Solidarität. Im heutigen Programm ist sicherlich für JedEn etwas dabei.



AutorIn: unsere uni bern
  Programm von heute Donnerstag
19.11.2009 03:31  
Die Plena werden jeweils von rund 100 bis 200 Personen besucht. Die Stimmung ist gut, reflektiert und durchaus kämpferisch. Kommt vorbei und zeigt eure Solidarität. Im heutigen Programm ist sicherlich für JedEn etwas dabei.



AutorIn: unsere uni bern
  Communiqué der BesetzerInnen der Uni Bern
19.11.2009 08:26  


In der gegenwärtigen gesellschaftlichen Entwicklung werden alle Bereiche des Lebens zunehmend ökonomischen Zwängen ausgesetzt. Der Produktivitätsdruck zeigt sich vor allem in der Arbeitswelt. Die geplante Revision des Arbeitslosengesetztes ist ein aktuelles Beispiel dieses gesellschaftlichen Prozesses. Sie beinhaltet Zwang zu mehr Leistung unabhängig von Fähigkeiten und äusseren Bedingungen und führt den kontinuierlichen Sozialabbau fort. Unter dieser Entwicklung leiden auch unser Bildungssystem und wir Studierende.

Die Besetzenden der Aula der Uni Bern sind sich darin einig, dass der gegenwärtige Trend umgekehrt werden muss. Statt Ökonomisierung und Verschulung fordern wir eine freie Bildung und eine demokratische Uni. Veränderungen sind in verschiedenen Bereichen nötig, nicht nur in der Unigesetzgebung und deren Organisation, sondern auch im alltäglichen Unibetrieb.

Wir fordern freie Bildung für alle:

Erarbeitung von Teilzeitstudienplänen.

Stipendienrevision (gesamtschweizerische Harmonisierung, Erhöhung: Deckung der Lebenskosten).

Keine Zulassungsbeschränkungen, weder offen (wie der Numerus Clausus), noch versteckt.

Weniger Pflichtveranstaltungen -> Mehr Wahlmöglichkeiten.

Wir fordern eine demokratische Universität:

Paritätische Mitbestimmung von ALLEN auf ALLEN Ebenen (Studierende, aber auch Mittelbau/ Sekretariate/ Putzpersonal etc.)

Der Senat bleibt das oberste Organ der Universität.

Freier Informationsfluss (Keine Geheimhaltungspflicht von VertreterInnen gegenüber den von ihnen Vertretenen)

Transparenz bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute.

Öffentliche Stellenausschreibung und Transparenz bei der Stellenbesetzung auf allen Stufen

Wir kämpfen gegen die Ökonomisierung der Bildung:

Kein Unibeirat!

Keine Studienzeitbeschränkungen

Erhaltung und Ausbau der Diversität von Lehre und Forschung

Fairness bei der Geldverteilung an Fakultäten und Institute

Mehr öffentliche Mittel für die Bildung

Keine Fokussierung auf marktgerechte Ausbildung

Keine Ausrichtung auf Exzellenz

Reintegration der „geoutsourcten“ Teile der Uni (Putzpersonal, Mensen etc.)

Wir kämpfen gegen die Verschulung und daher für:

Klar kommunizierte Bewertungskriterien (Transparenz der Anforderungen, Bewertungen und detaillierte Rückmeldungen)

Grössere Mobilität zwischen Fakultäten, Unis in der Schweiz und weltweit

Freie Fächerkombination (Keine Pflichtmonofächer und Pflichtnebenfächer)

Abschaffung der Präsenzpflicht

Die durch die Besetzung der Aula geschaffene Plattform soll dazu dienen, die festgelegten Forderungen weiter zu diskutieren zu konkretisieren und umzusetzen. Wir laden alle Beteiligten ein, an der Diskussion über die Umsetzung dieser Punkte teilzunehmen.

SOLIDARITÄT MIT ALLEN STUDIERENDENPROTESTEN.


AutorIn: Unsereuniburn | Web:: www.unsereuni.ch/bern
  Programm Besetzte Uni Bern 19.11.09
19.11.2009 08:27  
07:30-10:00 Frühstück
10:00 Diskussion zu Bologna mit Dozierenden
11:00- Plenum
12:30 Mittagessen, Plenum
15:00 AG-Treffen und Workshops
16:00 Workshop “Basisdemokratie und Direkte Aktion”
17:00 Plenum
20:30 Infoveranstaltung “WTO, Widerstand und Landwirtschaft”
21:30 Abendprogramm


AutorIn: Unsereuniburn | Web:: www.unsereuni.ch/bern
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. GSP Fuck off!!! — naja
GNU Free Documentation License 1.2 Sämtlicher Inhalt auf Indymedia Deutschschweiz ist verfügbar unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 Germany.
Für sämtlichen Inhalt der jeweiligen Beiträge unter Indymedia Schweiz und Indymedia Deutschschweiz sind nur die jeweiligen AutorInnen verantwortlich!
Indymedia Schweiz läuft mit MIR 1.1
Use GNU!