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 :: Knastspaziergang in Aarau ::
 Themen | Repression/Knast 06-12-2009 22:34
AutorIn : arb
Freiheit für Alle! Am Samstagabend, dem 5. Dezember um 19.00 Uhr, war ein Knastspaziergang in Solidarität mit zwei in U-Haft sitzenden Anarchisten geplant.
Freiheit für Alle!
Freiheit für Alle!
Bereits am Bahnhof hinderten Anti-Riot-Cops Anreisende daran aus dem Zug zu steigen und verhafteten einige aus fadenscheinigen Gründen, Andere wurden weggewiesen. Trotzdem gelang es ca. 35 AktivistInnen, mit Lärm, lautstarken Parolen, Feuerwerk und einem Transparent vor dem Gefängnis beim Hauptgebäude der Kantonspolizei Aargau auf sich aufmerksam zu machen. Nach ca. 10 Minuten jedoch rückten mehrere Polizeifahrzeuge mit Blaulicht und Sirene an, die Leute verstreuten sich, und versuchten zu entkommen. Nach einer Hetzjagd durch Wohnquartiere gelang es der Polizei weitere Personen festzunehmen oder sie nach einer Personenkontrolle wegzuweisen. Insgesamt wurden ca. 20 Personen verhaftet, einem Teil der Leute wurden die Fingerabdrücke abgenommen und einige wurden mit einem 20-tägigen Aarauverbot belegt. Ein Teil der Verhafteten wurde des Landfriedensbruchs angeklagt, obwohl es seitens der AktivistInnen zu keiner Sachbeschädigung kam, was somit den Straftatbestand des Landfriedensbruch nicht erfüllt. Aufgrund der völlig übertriebenen Repression konnte eine zweite Kundgebung vor dem Bezirksgericht, wo eine weitere Person inhaftiert ist, nicht stattfinden.

Die massive Polizeigewalt mit der unsere Solidarität mit den Inhaftierten und unsere Kritik am herrschenden Justizsystem niedergeschlagen wird, zeigt dass wir damit eine wunde Stelle des Systems getroffen haben.

Solidarität mit P. und I.! Wir kommen wieder!
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Aargauer Zeitung dazu
07.12.2009 10:04  
 http://www.a-z.ch/news/blaulicht/linksautonome-katz-und-maus-spiel-mit-der-polizei-5012813


Die Polizei kesselte am Samstag am Aarauer Bahnhof 30 Autonome ein, in der Stadt kam es trotzdem zu Sachbeschädigungen – und zu 20 Festnahmen.

Michael Spillmann

Die Information der Berner Polizei erreichte die Kantonspolizei am späten Samstagnachmittag: In einem Zug seien rund 30 junge Linksautonome, die zuvor in der Hauptstadt an der Kundgebung gegen den «Überwachungsstaat» teilgenommen hätten, auf dem Weg in Richtung Aarau unterwegs. Als der Zug nach 19 Uhr einfuhr, wartete auf dem Perron bereits die Polizei.

Die mehrheitlich unter 20 Jahre alten Männer und Frauen wurden überwacht und polizeilich erfasst. Schliesslich begleiteten Polizisten die ungebetenen Gäste im Zug zurück nach Bern. Während der Fahrt sei es im Zug zu kleineren Sachbeschädigungen gekommen, erklärte Kapo-Sprecher Bernhard Graser. «Sie wollten offenbar in Aarau eine unbewilligte Kundgebung durchführen», so Graser.

Wer nun dachte, jetzt kehre wieder Ruhe ein, hatte sich getäuscht. Nach 20 Uhr tauchten an verschiedenen Orten in der Stadt - etwa in der Innenstadt oder in der Telli - kleinere Splittergruppen von Linksautonomen auf. Zudem gingen bei der Polizei Meldungen über Sachbeschädigungen ein. «Solche Zusammenrottungen dulden wir nicht», so Kapo-Sprecher Bernhard Graser.

Pyro-Material konfisziert

Die Kapo und die Stadtpolizei griffen ein. Sie nahmen 20 Personen vorübergehend fest. Im Polizeikommando wurden die Autonomen durchsucht, wegen Landfriedensbruch verzeigt und weggewiesen. Gegen 24 Uhr mussten die Autonomen den Heimweg antreten. Die Polizisten beschlagnahmten Pyro-Material, Vermummungsmaterial und ein Transparent.

Aus Genf und der Ostschweiz

Was auffällt: Von den festgenommenen Autonomen - wie auch von den beim Bahnhof zurückgehaltenen Personen - stammt nur eine Minderheit aus der Region. Die Mehrheit reiste aus Zürich, Genf oder der Ostschweiz an. «Was sie wollten, ist unklar», sagt Graser, « sie haben in den meisten Fällen die Aussage verweigert.»


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Von wegen Graser, du weisst nicht weswegen wir nach Aarau gekommen sind und wieder kommen. Warum weigert sich die Polizei, zur Verhaftung unserer Genossen Stellung zu nehmen?

Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen!


AutorIn: aufräumkommando uerech
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