|
Ivan, auch „Vanya Kostolom“ genannt, war ein Moskauer Skinhead, Anarchist und Antifaschist. Er gehörte zu der kleinen Gruppe von Moskauer AntifaschistInnen, die vor Jahren begann sich gegen die Gewalt der russischen Nazis aktiv zur Wehr zu setzen. Dies ging angesichts der mörderischen Gewalt der Nazis in Moskau nur mit Gegengewalt. Ivan war ein ausgezeichnet mutiger und guter Kämpfer, darüber Organisator von Schutzgruppen für Seminare, Pressekonferenzen und Konzerte der russischen Opposition und selbst angehender Jurist. Er wurde zu einem der meist gehassten Feinde der russischen Nazis. Obwohl schon drei mal Nazis gegen ihn Mordanschläge verübten, war er weiterhin gegen sie aktiv. Das machte ihn zu einem Vorbild der jungen nachwachsenden Antifaszene Moskaus. Das Engagement von ihm und anderen AntifaschistInnen bahnte der heutigen antifaschistischen Bewegung Moskaus den Weg und gab ihr ihr Selbstbewusstsein. Mit Ivan Khutorskoy ist ein großartiger Genosse ermordet worden.
-------------------------------------------------
Im September 2009 waren einige von uns in Moskau und St. Petersburg, um sich ein Bild von der antifaschistischen und anarchistischen Bewegung Russlands zu machen. Und um Interviews mit Angehörigen und Freunden der ermordeten Antifaschisten Feodor Filatovs und Timur Kacharavas zu führen. Am letzten Abend unserer Russland-Reise zeigten wir im Moskauer Jerry Rubin Club den Film „uno di noi“. Von den ca. 40 Antifaschistinnen waren rund 25 Skinheads und Renees. Als wir auf den Hof vor dem Jerry Rubin traten, sprach uns ein kräftiger Skinhead an. Er bedankte sich für den Film und die Erinnerung an Feodor. Als Geschenk überreichte er uns eine CD der antifaschistischen Moskauer Hardcore Band „What we feeel“. Wir revanchierten uns mit unserem Film und der schwarzen „Antifaschistische Aktion“ - Fahne, die auf dem bekannten Foto mit ihm zu sehen ist. Denn es war Ivan Khurtorskoy, der uns ansprach. Er lud uns ein, mit zu einem Punkkonzert zu kommen, wo er mit seinen Jungs von der „bonebreaker crew“ die Security machen würde. Wir fuhren mit ihnen in der Moskauer U-Bahn zu einer Metrostation, die als Schleusungspunkt für das kladestine Konzert diente. Von dort ging es weiter zur Moscva. Auf dem Weg zum Fluß zeigte man uns die Stelle an der Anastasia Baburova und Stanislav Markelov am 19. Januar 2009 von Nazis erschossen worden waren. Der Abend war sehr schön und die Moscva lag schwarz in der Stadt, als wir über sie gingen und aus der Ferne den beleuchteten Kreml sahen. Die ganze Zeit unterhielten wir uns mit den Jungs der „bonebreaker crew“, die die Gegend inspizierten. Da wir am nächsten Tag zurück flogen, mußten wir uns frühzeitig verabschieden. Die crew brachte uns zur Metro zurück. Ivan blieb. Als wir die Treppen zur Brücke über die Moscva hochstiegen, drehten wir uns noch einmal um und sahen wie Ivan an dem Ufer der Moscva entlang in die entgegen gesetzte Richtung ging. Ein kräftiger Skinhead in einer grünen Bomberjacke und mit einer Schirmmütze, wie er allein durch die Nacht ging. Dies ist das letzte Bild was wir von ihm im Kopf haben. Das Bild, dass uns einige Wochen später durch den Kopf ging, als russische Freunde uns über den Mord per sms informierten. Wir konnten es nicht fassen und riefen unsere Freunde in Moskau an. Wir hofften fast, dass es eine Verwechslung sei und befürchteten die Bestätigung, die wir dann auch erhielten.
-------------------------------------------------
Auf der Suche nach passenden Worten zur Erinnerung an Ivan. Und an passenden Worte für seine Familie, Freunde und GenossInnen, ließen wir uns von unserem letzten Bild von Ivans leiten. Dem Bild eines Mannes, der im Dunklen der Nacht seinen Weg geht. Deshalb wählten wir als Überschrift für das Graffiti die Textzeile des Tom Robinson Band - Liedes „Power in the Darkness“ aus. Denn genau diesen Eindruck vermittelte uns Ivan. Er war „Pover in the Darkness“.
Zu den Gedichtszeilen kamen wir wie folgt: Auf einer Veranstaltung im Ruhrgebiet ereignete sich vor einigen Jahren Folgendes. Der uruguaische Literat Mauricio Rosencof befand sich auf eine Rundreise zur Vorstellung eines seiner Bücher. In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um seine über 11 Jahre andauernde Isolations- und Folterhaft, die die Diktatur Uruguays ihm als Ex-Führungsmitglied der uruguayischen Guerillabewegung Tupamaros aufzwang. Ein Genosse, der extra zur Begrüßung des lateinamerikanischen Revolutionärs ein schwarz-rotes Halstuch umhatte, fragte ihn nach seinem Hass auf das System. Mauricio Rosencof war sichtlich irritiert über die Frage nach Hass. Nicht Hass hatte ihn die Haft überwinden lassen, nicht Hass hatte ihm seine Menschlichkeit erhalten lassen können. Aus diesem Grund wählten wir die Zeilen aus dem Gedicht „Dein Lachen“ des chilenischen Dichters Pablo Neruda: "Meine Liebe, auch in der dunkelsten Stunde lass dein Lachen aufsprühn, und siehst du plötzlich mein Blut als Pfütze auf den Steinen der Straße, so lache, denn dein Lachen wird meinen Händen wie ein frisch erglänzendes Schwert sein."
Wir werden Ivan Khutorskoy nicht vergessen!
Azzoncao, ein Polit-Cafè (Mai 2010)
Dein Lachen
Nimm mir das Boot weg, wenn du es willst, nimm mir die Luft weg, aber laß mir dein Lachen. Laß mir die Rosenblüte, den Spritzstrahl, den du versprühst, dieses Wasser, das plötzlich aufschießt in deiner Freude, die jähe Pflanzenwoge, in der du selbst zur Welt kommst. Mein Kampf ist hart, und manchmal komme ich heim mit müden Augen, weil ich die Welt gesehn, die sich nicht ändert, doch kaum trete ich ein, steigt dein Lachen zum Himmel, sucht nach mir und erschließt mir alle Türen des Lebens. Meine Liebe, auch in der dunkelsten Stunde laß dein Lachen aufsprühn, und siehst du plötzlich mein Blut als Pfütze auf den Steinen der Straße, so lache, denn dein Lachen wird meinen Händen wie ein frisch erglänzendes Schwert sein. Und am herbstlichen Meer soll deines Lachens Sturzflut gischtend himmelwärts steigen, und im Frühling, du Liebe, wünsche ich mir dein Lachen als Blüte, lang erwartet, blaue Blume, die Rose meines klingenden Landes. Lache über die Nacht, über den Tag, den Mond, lache über die krummen Gassen unserer Insel, lache über den Burschen, den Tolpatsch, der dich liebt, aber wenn ich die Augen öffne, wenn ich sie schließe, wenn meine Schritte fortgehn, wenn sie dann wiederkommen, nimm mir das Brot, die Luft, nimm mir das Licht, den Frühling, aber niemals dein Lachen, denn sonst würde ich sterben.
(Pablo Neruda)
Russland-Reisebericht von September 2009:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/12403
Interview mit Katya in Moskau:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/12199
Interview mit Irina Kacharava in St. Petersburg:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/12338
Film: uno di noi:
http://unodinoi.blogsport.de
---------------------------------------------- Herzlichen Dank an alle FreundInnen und GenossInnen, die uns beim Graffiti und den Übersetzungen geholfen haben.
----------------------------------------------
The life and death of Ivan Khutorskoy - http://www.avtonom.org/old/index.php?nid=2857 Übersetzung in der Kommentarspalte hier: http://de.indymedia.org/2009/11/266100.shtml Gedenken an Ivan Khutorskoi: http://linksunten.indymedia.org/de/node/20440
À la mémoire d’Ivan Khutorskoy – un d’entre nous
Avec l’aide d’un groupe de grapheurs, nous avons réalisé à Bochum une fresque à la mémoire de notre compagnon antifasciste Ivan Khutorskoy. Le 16 novembre 2009, Ivan a été assassiné par des nazis dans l’entrée de son domicile, rue Khabarovsk, à l’Est de Moscou. Il a été abattu de deux balles dans la nuque.
Ivan, également connu sous le surnom de « Vanya Kostolom », était un skinhead moscovite, anarchiste et antifasciste. Il appartenait à un petit groupe d’antifascistes, constitué il y a plusieurs années en réaction à la violence des nazis russes afin de leur faire barrage. Cela s’est traduit par une violence accrue pour répondre à la violence meurtrière croissante des nazis. Ivan était un combattant extrêmement courageux et efficace, mais également organisateur de groupes de défense pour protéger les réunions, les conférences de presse et les concerts organisés par l’opposition russe. Il était lui-même étudiant en droit. Il était l’une des personnes que les nazis haïssaient le plus. Bien que ceux-ci aient déjà tenté à trois reprises de l’assassiner, il a continué à être très actif. Cela l’a amené à devenir une figure de référence pour les jeunes de la nouvelle scène antifasciste moscovite. Son engagement, ainsi que celui des autres antifascistes, a permis d’ouvrir la voie au mouvement antifasciste à Moscou aujourd’hui, et lui a conféré sa force. L’assassinat d’Ivan Khutorskoy est celui d’un compagnon exemplaire.
-------------------------------------------------
En septembre 2009, nous étions quelques-uns à Moscou et à St. Petersbourg, afin de nous faire une opinion précise sur le mouvement anarchiste et antifasciste russe. Nous étions aussi là pour réaliser des interviews avec les connaissances et les amis de Feodor Filatovs et Timur Kacharavas, des antifascistes assassinés. Au dernier soir de notre voyage en Russie, nous avons présenté à Moscou, dans le club Jerry Rubin, le film « Uno di noi ». Parmi la quarantaine d’antifascistes présents, se trouvaient environ 25 skinheads, filles et garçons. Lorsque nous sommes entrés dans la cour du Jerry Rubin, un skinhead au physique impressionnant nous a adressé la parole. Il nous a remerciés pour le film et l’hommage rendu à Feodor. Il nous a offert un CD du groupe de hardcore moscovite « What we feel ». Nous lui avons à notre tour donné un exemplaire de notre film, ainsi que le drapeau noir « Antifaschistische Aktion », avec lequel on le voit sur plusieurs photos. Ce skinhead avec qui nous avons parlé, c’était Ivan Khurtorskoy. Il nous a invités à venir avec lui à un concert punk, et pour lequel il devait assurer la sécurité avec son « Bonebreaker Crew ». Nous l’avons suivi dans le métro de Moscou dans une station qui était le lieu de rendez-vous pour le concert clandestin. De là nous sommes allés vers la Moscova. Alors que nous marchions vers le fleuve, il nous a montré l’endroit où Anastasia Baburova et Stanislav Markelov ont été abattus par des nazis le 19 juin 2009. La soirée a été très agréable, et la Moscova sombre coulait à travers la ville lorsque nous l’avons traversée, et nous avons vu au loin les lumières du Kremlin. Pendant tout le trajet, nous avons discuté avec les jeunes du « Bonebreaker Crew », inspirés par le paysage. Mais comme nous prenions l’avion le lendemain, il a fallu rentrer tôt. Le Crew nous a raccompagnés au métro. Ivan est resté. Alors que nous montions les escaliers menant au pont qui traverse la Moscova, nous nous sommes retournés et nous avons vu Ivan repartir dans la direction opposée sur les berges de la Moscova. Un skinhead costaud habillé d’un bomber vert et coiffé d’une casquette, et qui marchait seul dans la nuit. C’est la dernière image qu’il nous reste de lui.
C’est cette image qui nous est revenue en tête lorsque des amis russes nous ont informés par SMS de sa mort. Nous ne pouvions pas le croire, et nous avons appelé nos amis à Moscou. Nous espérions vraiment qu’ils avaient confondu, et avons regretté de ne pas pouvoir assister à son inhumation.
-------------------------------------------------
Nous nous sommes inspirés de cette dernière image lorsque nous avons recherché les mots qui rappelleraient le mieux Ivan. Et ceux qui conviendraient le mieux à sa famille, ses amis et ses compagnons et compagnes. C’est l’image d’un homme, qui suit son chemin au cœur sombre de la nuit. C’est pour cela que nous avons choisi de sous-titrer la fresque avec un extrait d’une chanson du Tom Robinson Band, « Power in the Darkness ». C’est exactement cette impression qu’Ivan nous a laissée. Il était « Power in the Darkness » [la Force dans la Nuit].
Nous avons trouvé l’expression poétique suivante : Il y a quelques années, lors d’un concert dans la Ruhr, il s’est passé la chose suivante. L’écrivain uruguayen Mauricio Rosencof se trouvait en tournée pour présenter ses livres. Lors des débats autour de ceux-ci, la discussion a une fois porté sur ses 11 années d’isolement et d’emprisonnement, auxquelles l’a condamné la dictature uruguayenne en raison de son rôle de dirigeant du mouvement de guérilla des Tupamaros. Un compagnon, qui portait en hommage au révolutionnaire venu d’Amérique Latine un foulard noir et rouge, lui a demandé de parler de sa haine pour le système. Mauricio Rosencof a été très irrité par cette question sur la haine. Ce n’est pas la haine qui lui a permis de survivre à la prison, et il n’avait pas voulu laisser la haine lui retirer son humanité.
C’est pour cette raison que nous avons choisi les vers du poème « ton rire » du poète chilien Pablo Neruda :
« Mon amour, à l'heure la plus sombre s'entrouvre ton rire, et si d'un coup tu vois mon sang qui tache les pavés de la rue, ris, parce que ton rire sera pour mes mains comme une nouvelle épée »
Nous n’oublierons pas Ivan Khutorskoy !
Azzoncao, un Café Politique (mai 2010)
In ricordo di Ivan Khuturskoy – uno di noi
Il 30 Maggio abbiamo realizzato a Bochum, con l'aiuto di una crew di writer, un mural per il nostro compagno antifascistiaIvan Khutorskoy. Ivan è stato assassinato il 16 novembre 2009 nell'androne di casa sua in Via Khabarovsk, Mosca Ovest, con due colpi di pistola alla nuca. Ivan, detto anche „Vanya Kostolom“ (Vanya spezza-ossa”), era uno skinhead moscovita, anarchico e antifascista. Faceva parte del piccolo gruppo di antifascisti moscoviti, che alcuni anni fa iniziarono ad attivarsi contro la violenza degli antifascisti russi. Di fronte alla violenza assassina dei nazisti, la risposta doveva essere per forza anche fisica: Ivan era una persona dal coraggio straordinario ed era esperto di arti marziali, organizzatore di gruppi di tutela per seminari, conferenze stampa e concerti dell'opposizione russa, nonché avvocato. Era diventato uno dei nemici più odiati dai nazisti russi. Anche se i nazi avevano cercato già tre volte di assassinarlo, lui aveva continuato ad essere attivo. Per questo era un esempio per la giovane scena antifa moscovita. L'impegno suo e di altr* antifascist* ha segnato la strada all'odierno movimento antifascista di Mosca e lo ha aiutato a trovare la propria consapevolezza. Con Ivan Khuturskoy hanno ucciso un compagno straordinario.
Nel settembre del 2009 alcun* di noi andarono a Mosca e a San Pietroburgo, per farsi un'idea sul movimento antifascista ed anarchico in Russia. E per fare delle interviste con i/le parenti e le amiche e gli amici degli antifascisti assassinati Feodor Filatov e Timur Kacharava. L'ultima sera del nostro viaggio in Russia proiettammo nel Club “Jerry Rubin” il video “Uno di noi” (video su un altro mural dedicato a compagni morti per mano fascista, ndt - http://unodinoi.blogsport.de.) Delle circa 40 persone antifasciste, 25 erano Skinhead e Skingirl. Quando uscimmo dal “Jerry Rubin”, ci si avvicinò un robusto Skinhead. Ci ringraziava per il video e per il ricordo di Feodor. Ci diede in regalo un cd del gruppo moscovita hardcore “What we feel”. Noi contraccambiammo con un il nostro video e la bandiera nera di “Azione Antifascista”, che si può vedere sullo sfondo in una sua nota foto. Perché quel ragazzo era proprio Ivan Khurtorskoy. Ci invitò a un concerto punk, dove si occupava della sicurezza con i suoi ragazzi del “gruppo spezza-ossa”. Andammo con lui a una stazione della metro di Mosca, che serviva da punto di incontro per il concerto clandestino. Da lì continuammo verso la Moscova. Sulla strada verso il fiume ci mostrarono il luogo dell'assassinio da parte dei nazisti di Anastasia Baburova e Stanislav Markelov, avvenuto il 19 gennaio 2009. La serata fu molto bella e la scura Moscova dominava la città. Mentre camminavamo lungo il fiume da lontano vedevamo il Kremlino illuminato. Parlammo tutto il tempo con i ragazzi della “crew spezzaossa”, che ispezionavano la zona. Il giorno successivo avevamo il volo di ritorno, e quindi dovemmo salutarci presto. La crew ci riportò alla metro. Ivan restò in zona. Mentre salivamo le scale sopra la Moscova, ci voltammo di nuovo e vedemmo Ivan che camminava lungo la sponda del fiume nella direzione opposta. Uno skinhead atletico con il bomber verde e un cappello con la visiera, che attraversava da solo la notte. Questa è l'ultima immagine che abbiamo in mente di lui. L'immagine che ci tornò un mente alcune settimane dopo, quando un amico russo ci informò via sms del suo assassinio. Non riuscivamo a crederci e chiamammo i nostri amici di Mosca. Speravamo quasi, che fosse un equivoco e temevamo la conferma, che invece ottenemmo.
Alla ricerca delle parole giuste in ricordo di Ivan. E delle parole giuste per la sua famiglia, per i suoi amici e le sue amiche, per le sue compagne e i suoi compagni, ci lasciamo guidare dall'ultima immagine di Ivan. L'immagine di un uomo che va lungo la sua strada nel buio della notte. Per questo abbiamo scelto come scritta per il mural le strofe della canzone “Power in the darkness” della Tom Robinson Band. Perché era proprio questa l'impressione che ci dava. Era “power in the darkness”. E poi siamo arrivati alle strofe di una poesia.
Durante un'iniziativa nella Ruhrgebiet si verificò alcuni anni fa il seguente episodio. Il letterato urugayano Mauricio Rosencof era in tour per presentare un suo libro. Durante il dibattito annesso si cominciò a parlare anche dei suoi ben undici anni passati in isolamento e tortura, cui era stato costretto dalla dittatura uruguayana in quanto ex membro di spicco della guerriglia tupamara. Un compagno, che, aveva messo un foulard rosso e nero in onore del rivoluzionario latinoamericano, gli chiese di parlare del suo odio per il sistema. Mauricio Rosencof rimase in qualche modo infastidito dalla domanda sull'odio. Non era stato l'odio a vincere durante la sua prigionia, e non era stato l'odio a farlo restare umano. Per questo abbiamo scelto le strofe della poesia “Il tuo sorriso”, del poeta cileno Pablo Neruda: “Amor mio, nell'ora
“...più oscura sgrana il tuo sorriso, e se d'improvviso vedi che il mio sangue macchia le pietre della strada, ridi, perché il tuo riso sarà per le mie mani come una spada fresca...”
Non dimenticheremo Ivan Khutorskoy!
Azzoncao, “Caffè Politico” (Mai 2010)
con la ayuda de un crew de pintores hicimos un Graffiti en la ciudad de Bochum recordando a nuestro compañero antifascista Ivan Khurtorskoy - “uno di noi”
Ivan fue asesinado el 16 de noviembre del 2009 a la entrada de su casa en la calle Khabarovsk en el este de Moscú. Los Nazis le dispararon dos veces por detrás en la cabeza. Ivan tambien llamado “Vanya Kostolom” era un Skinhead de la ciudad de Moscú, un anarquista antifascista. Era parte de un grupo de antifascistas de Moscú que desde hace años son activos contra la violencia de los nazis rusos. Contra las actividades asesinas de los nazis en Moscú es la respuesta lógicamente violenta, Ivan era un luchador valiente, abogado ademas y organizador de grupos de seguridad para proteger Seminarios, conferencias de prensa y conciertos. Era uno de los mas odiados por los nazis rusos. A pesar de los tres atentados que los nazis hicieron contra el, seguía siendo activo en la lucha contra los fascistas. Eso lo hacia un ídolo dentro de la escena de jóvenes antifascistas en Moscú. Su personalidad y engagement junto con otros compañeros le dio al movimiento antifascista la personalidad que lo caracteriza actualmente.
Un gran antifascista fue asesinado!
---------------------------------------------------
En septiembre del 2009 estuvimos algunos de nosotros en Moscú y St. Petersburgo con la idea de conocer un poco los movimientos antifascistas y anarquistas de Rusia. Además para hacer reportajes con amigos y parientes de los asesinados antifascistas Feodor Filatov y Timar Kacharavas. La ultima noche de nuestro viaje mostramos en Jerry Rubin Club en Moscú nuestra película “Uno di Noi”. De los 40 antifascistas eran unos 25 Skinheads y Renees. Cuando estábamos entrando al club se acerco un Skinhead, nos saluda y nos agradece el haber hecho la película en recuerdo a Feodor además nos regala un cd del grupo musical antifascista Hardcore “What we feel” nosotros agradecidos le regalamos la película y la bandera negra “Antifaschistischen Aktion” que se ve en la foto con el. Ese skinhead era Ivan, el nos invito a un concierto punk donde el con su grupo “bonebracker crew” eran responsable de la seguridad. Junto con el fuimos con el metro hasta una estación y desde allí a pie hasta el rió Moscva donde tenia lugar el concierto clandestino. Durante el camino nos mostraron donde fueron asesinados por nazis Anastasia Baburova y Stanislav Markelov el 19 de Enero del 2009. La velada fue muy agradable, el rió negro descansaba en la ciudad y a lo lejos se podía ver el iluminado Kremlin. Durante la noche charlamos con los muchachos del grupo “Bonebreaker Crew” que todo el tiempo estaba atentos a lo que pasaba. Como nosotros al otro día volábamos de regreso a casa nos tuvimos que despedir temprano, el grupo nos acompaño hasta la estación del Metro, Ivan se quedo un poco atrás. Cuando subimos al puente sobre el Moscva nos dimos vuelta y vimos a Ivan en la costa opuesta con su chaqueta verde, una gorra, un corpulento skinhead que caminaba solo por la noche. Esta es la ultima imagen que tenemos de el en nuestra memoria. La misma imagen que unas semanas después recordábamos cuando un amigo ruso nos informo de su asesinato. Como no lo pudimos creer, llamamos a nuestros amigos en Moscu con la esperanza de que fuera una equivocación, cosa que lamentablemente no fue así y ellos nos aseguraron de su muerte.
Buscando las palabras adecuadas que nos recuerden a Ivan y también para los amigos, parientes y compañeros nos dejamos llevar por la ultima imagen que tenemos de Ivan. La imagen de un hombre que en la noche oscura va su camino. Por eso elegimos con titulo para el Graffiti el texto de la canción de Tom Robinson “Power in the darkness” Ya que justamente esa impresión nos dejo Ivan, el era “Power in the darkness”
Las palabras de recuerdo son tomadas de las siguientes situaciones: En un acto político en la cuenca del Ruhr hace unos años donde estaba presente Mauricio Rosencof, escritor uruguayo que estaba presentando uno de sus libros se hablo y discutió entre otras cosas sobre sus 11 años de prisión, tortura e insolación que tubo que soportar como uno de los ex dirigente del grupo guerrillero Tupamaros en la época de la dictadura militar. Uno de los compañeros presente que llevaba un pañuelo de color rojo/negro le pregunto sobre su odio al sistema, Mauricio se sintió muy molesto con la pregunta sobre el odio, no el odio hizo posible que el sobreviviera esos años de prisión, no el odio hizo posible que el siguiera siendo un ser humano!!
Por esa razón hemos elegido las líneas de la poesía “Tu risa” del poeta chileno Pablo Neruda:
„...Amor mío, en la hora más oscura desgrana tu risa, y si de pronto ves que mi sangre mancha las piedras de la calle, ríe, por que tu risa será para mis manos como una espada fresca...“
A Ivan Khutorskoy no lo vamos a olvidar.
Azzoncao, un café político mayo 2010 |
|