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 :: Billy, Costa, Silvia und Marco - Hungerstreik in den Knästen ::
 Themen | Ökologie | Repression/Knast 16-09-2010 23:00
AutorIn : ((i)) - with a little help from our friends
Marco Libero! Seit dem 10. September 2010 befinden sich vier revolutionäre ÖkoanarchistInnen in Knästen in der Schweiz im Hungerstreik. Billy, Costa, Silvia und Marco Camenisch schreiben in ihrer Erklärung, dass "[w]egen den umständehalber bestehenden Begrenzungen und Verzögerungen der Kommunikation, die unter uns drei in U-Haft sogar im totalen Kommunikationsverbot bestehen, ist die Abmachung und Organisierung dieser Initiative schwierig und vielleicht nur in der Folge werden ausführlichere auch individuelle Nachrichten, Bestätigungen und Erklärungen möglich sein. Aber als revolutionäre AnarchistInnen wollen wir von hier drinnen hiermit entschlossen unsere internationalistische solidarische Teilnahme jenseits jeglicher spezifischen Tendenz an den revolutionären Initiativen und Kämpfen drinnen und draussen gegen Repression, Knast, Isolation, Folter bekräftigen."

Silvia, Billy und Costa sitzen seit dem 15. April 2010 in Haft in der Schweiz, weil ihnen vorgeworfen wird einen Anschlag geplant zu haben. Bei einer Verkehrskontrolle wurden Sprengstoff und Gegenstände zum Bau von Sprengsätzen gefunden, sowie ein BekennerInnenschreiben, “das auf einen geplanten Anschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon ZH hinweist”. Marco Camenisch sitzt seit mehreren Jahren aufgrund seiner militanten Intervention in der Schweiz und Italien gegen die Atomindustrie.

Newswire Artikel: Soli-Knastspaziergang in Biel 10. September 2010 | Solidaritätstransparent "MARCO LIBERO" in Zürich | Hungerstreikerklärung x Marco, Silvia, Billy und Costa! | Sonntag 17.30 Marco Camenisch auf LoRa! | Farbanschlag auf Amt für Justizvollzug in Zürich | Hungerstreik: Flyer+Banner gegen Nano und Biotechnologien
Marco Libero!
Marco Libero!
Freiheit für Silvia, Billy und Constatino!
Freiheit für Silvia, Billy und Constatino!
Knastspaziergang in Bern
Knastspaziergang in Bern
Links: Rote Hilfe International | Against the waiting | English translation | La Blatt | Marco Camenisch | Anarchistischer Hungerstreik Winter 09/10

Erklärung der politischen Gefangenen

Wir, Billy, Costa, Silvia und Marco, revolutionäre ÖkoanarchistInnen in Geiselhaft des Schweizer Staates, haben entschlossen einen individuell unterschiedlich langen (15-20 Tage) kollektiven Hungerstreik vom 10. bis Ende September 2010 durchzuführen.

Wegen den umständehalber bestehenden Begrenzungen und Verzögerungen der Kommunikation, die unter uns drei in U-Haft sogar im totalen Kommunikationsverbot bestehen, ist die Abmachung und Organisierung dieser Initiative schwierig und vielleicht nur in der Folge werden ausführlichere auch individuelle Nachrichten, Bestätigungen und Erklärungen möglich sein*.

Aber als revolutionäre AnarchistInnen wollen wir von hier drinnen hiermit entschlossen unsere internationalistische solidarische Teilnahme jenseits jeglicher spezifischen Tendenz an den revolutionären Initiativen und Kämpfen drinnen und draussen gegen Repression, Knast, Isolation, Folter bekräftigen.

Wir stehen für die Befreiung aller Geiseln im sozialen und revolutionären Krieg gegen das System, für die Befreiung aller, für die Zerstörung aller Knäste und Gehege und aller Gesellschaften, die sowas nötig haben. In diesem Sinne erklären wir auch unsere totale Unterstützung und Solidarität für die neulich entstandenen Befreiungskampagnen für langzeitgefangene RevolutionärInnen.

Unsere Initiative ist Kontinuität im Kampf an der Seite aller, die diesen immer schärferen und brutaleren gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Krieg und Krisenzustand nie nur erdulden wollten.

Unsere Initiative ist auch Ausdruck der Kontinuität unserer langjährigen starken, soliden, affinen und kämpferischen Beziehungen als “grüne/antizivilisatorische” AnarchistInnen.

Als solche sind wir gemeinsam gegen jeden Staat, Pfaffen und Herrn, gegen jeden Knast und jede Repression, gegen jegliche Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, der Frauen durch die Männer, der anderen Spezies und der Natur durch den Menschen.

Wir sind auch untereinander und mit Leuten aus anderen Erfahrungen vereinigt im radikalen Kampf gegen die Schädlichkeiten und Zerstörungen dieses System und natürlich gegen dieses System, das sie verursacht und nötig macht. Das heisst gegen dieses bestehende techno-wissenschaftliche industrielle Produktions-, Konsumismus- und Warensystem des Kapitalismus, gegen dieses monopolistische und imperialistische System der Multis und ihrer Staaten.

Ob es nun seine alten oder innovativen Schädlichkeiten und Zerstörungen sind. Und auch wenn sie von der typisch betrügerischen Arroganz der Herrschenden und ihrer Lakaien, das heisst von den Wissenschaftern, Medien, PolitikerInnen, Bullen, Pfaffen und Organisationen auf der Lohnliste der Herrschenden oder ihres pseudo-demokratischen Dialog-Theaters einen humanitären und „umweltverträglichen“ Anstrich erhalten und als notwendig erklärt werden. Wie das z. b bei Nano- und Biotech, GVO, „alternative Energien“ und sogar Atomkraft eben der Fall ist! Und auch wenn dieser imperialistische, kriegstreiberische und global terroristische Abschaum der Herrschenden und ihre KomplizInnen und Institutionen kann uns “Vandalen”, “TerroristInnen”, “Öko-TerroristInnen”, etc. nennt, sobald unser Dissens und Widerstand und unser Kampf für eine Gesellschaft aus freien und autonomen Individuen ohne Sklaverei, Unterdrückung, Ausbeutung und Zerstörungen real wird!

Wir sind also Menschen, die gegen die ursprünglichen Wurzeln dieses aktuellen Systems grundlegend kritisch sind und kämpfen, weil dieses System ist der am weitesten fortgeschrittene, vollständigste und zerstörerischste Ausdruck der jahrtausende alten anthropozentrischen Zivilisation. Denn diese Zivilisation ist technologische und industrielle (Produktion/Konsum) Herrschaft, ist patriarchale Abrichtung, ist soziale Schichtung und Kontrolle, ist massenweise Einsperrung in Städten, ist Ausbeutung, ist Unterdrückung, ist organisierte Gewalt und Krieg des Menschen gegen den Mensch, des Mannes gegen die Frau, des Menschen gegen die anderen Spezies, des Menschen gegen die Natur und gegen den Rest des Universums.

Abschliessend, aber sicher nicht als Letztes: diese Initiative ist auch ein komplizenhafter, solidarischer und aktiver Beitrag und Gruss an alle euch RevolutionärInnen jeder Tendenz, die ihr uns allein oder vereint und hier und jetzt mit eurer solidarischen, freien und wahren revolutionären Liebe unterstützt und gegen jeden Ausdruck des Monsters Staat und Kapital kämpft: und zwar mit euren Initiativen, mit der Kontinuität und Verstärkung des revolutionären Widerstandes, mit der revolutionären Offensive, sei es am Lichte der Sonne oder der Sterne oder des Mondes, mit allen notwendigen Mitteln.
Zusammen sind wir stark, Solidarität ist unsere beste Waffe!

- 7. September 2010, aus dem Knast Schweiz, Billy, Costa, Silvia und Marco


Zur Initiative und weiter, aus dem Lager Pöschwies, Zürich

Im Juni haben wir mit der Diskussion und Organisierung dieser Initiative begonnen. Kurz danach verfügte die Bundesanwaltschaft die bekannten feigen Verschärfungen der politischen und persönlichen Kommunikationsblockade mit Silvia, Costa e Billy, in der üblichen Vernichtungs- und Isolierungslogik eines grundlegend rassistischen und faschistischen, kapitalistischen und imperialistischen Schurkenstaates der Multis, und hier erinnere ich daran, dass nur schon die Genfer Privatbanken 10% des weltweiten Privatvermögens verwalten…. Nur schon der Vorwand gegen diese Aggression auf die Integrität und Identität der drei GenossInnen ist ein schwerwiegender Akt der Diskriminierung. Genau das ist es in einem Schurkenstaat, der sich doch seiner vier amtlichen Landessprachen, darunter auch Italienisch, so sehr rühmt, und als Begründung seines Angriffes die Menge an italienischer Korrespondenz heranzieht, die ins Deutsche übersetzt werden müsse. Keinesfalls überraschend ist auch, dass irgendein Bulle der Bundes-Repression aus niedriger politischer Feindseligkeit und Repressalie willkürlich die Korrespondenz zwischen den Dreien und einer Genossin der Roten Hilfe International aus der Schweiz total blockiert, weil sie sich auch zu ihrer Unterstützung öffentlich einsetzt, und zwar in vorderster Front, praktisch und sehr wirksam.

Die Kommunikationsblockade heisst praktisch, dass, falls denn die Briefe nicht total blockiert werden, ich erst nach einem bis eineinhalb Monaten eine Antwort erhalte. So wurde die gemeinsame Diskussion und Ausarbeitung einer Erklärung mit besser artikulierten und verfassten Inhalten verhindert. Als einziger konnte ich diese Erklärung entwerfen und allen zusenden. Aber, und das erst im allerletzten Moment, konnten wir uns so gegenseitig nur das sichere Einverständnis über die grundlegenden zu vermittelnden Inhalte mitteilen und die Zeiten festlegen.

Aber eins ist sicher, und wir beweisen es jetzt erneut. Wir drinnen und ihr draussen, wir lassen uns von den kriminellen Logiken der Repressalie und der Aggression des Repressionsabschaums von Staat und Kapital weder terrorisieren noch paralysieren. Im Gegenteil, diese Logiken bewirken die Verstärkung der Mobilisierung, der Auseinandersetzung, der aktiven Teilnahme und Vereinigung auf den verschiedenen Ebenen des Kampfes. In diesem Sinne begrüsse ich das Treffen für die Befreiung der Tiere und der Erde am 10-11-12 September und Silvias Botschaft dazu herzlichst; oder die Vereinigung von kommunistischen und anarchistischen Kräften in Rom für die Initiativen der internationalen Kampagne zur Befreiung der politischen Gefangenen…; oder, wie in Mexiko, Chile, Argentinien, hier und überall begrüsse ich freudig die militanten revolutionären/aufständischen Aktionen der Solidarität und Repressalie gegen die Übergriffe der Repression, weil revolutionäre Repressalie eines der bedeutenden und notwendigen Schlachtfelder des sozialen Krieges ist. Ihre Schandtaten dürfen uns nie verwundern, aber (bis sie nicht hinweggefegt sind) desto unbestrafter sie davonkommen, desto zügelloser werden sie.

marco camenisch, Pöschwies, 7. September 2010

Silvia, Costa und Billy - seit April im Knast

Silvia, Costa und Billy wurden nach einer Verkehrskontrolle verhaftet und sitzen seit Ende April in verschiedenen Gefängnissen in Biel, Bern und Thun in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen einen Sprengstoffanschlag auf die Baustelle eines IBM Forschungszentrums geplant zu haben. Laut offiziellen Informationen hatten die drei Sprengstoff und ein Bekennerschreiben der Gruppe Il Silvestre auf sich und waren auf dem Weg zu einem Treffen in Winterthur. Zwei von ihnen wurden bereits im Jahre 2006 in Italien wegen Brandanschlägen zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Natürlich standen die drei unter Überwachung, und die Verkehrskontrolle war eine Falle. Die volle Solidarität mit den drei GenossInnen hält uns nicht davon ab, ihr (angebliches) Vorgehen bei der Aktion zu hinterfragen und zu kritisieren. Wenn ein Bekennerschreiben überhaupt nötig ist, aus welchen Gründen auch immer, ist es unnötig ein solches auf sich zu tragen. Die Sabotage einer Baustelle eines multinationalen Grosskonzerns ist zwar letztendlich nur ein Sachschaden, den IBM nicht wirklich beeinträchtigen wird, dennoch lässt sich so etwas nicht bei einem kurzen Umweg erledigen. Weshalb hatte das Auto ein italienisches Kennzeichen?

Zu etwas anderem: Wir gehen davon aus, das Ziel des (angeblich) geplanten Anschlags war mittels Propaganda der Tat auf Nanotechnologie und ihre Funktion im Kapitalismus aufmerksam zu machen, und dabei einen finanziellen Schaden für den in dem Bereich führenden Konzern zu erzielen. Durch die Vereitelung wurde dieses Ziel genauso erreicht. Mit dem Unterschied dass die drei im Knast sitzen, was aber wiederum dazu führte, dass zumindest in der Szene, die Thematik stärker und kontinuierlicher aufgegriffen wurde, Italienische GenossInnen besuchten die Schweiz um über die Kämpfe zu berichten, in welche Silvia, Costa und Billy involviert waren, es zirkulieren Informationen zu IBM, Nano- Gen- Nukleartechnologie in Szeneblättern, Broschüren und Radiosendungen... Und dies, das nehmen wir an, über einen längeren Zeitraum und fundierter, als es ein geglückter Anschlag ermöglicht hätte. Die bürgerlichen Medien hingegen beschränken sich mit ihrer Berichterstattung auf die Tage nach der Verhaftung Ende April, was im Falle eines geglückten Anschlags, möglicherweise, bewusst noch geringer gehalten worden wäre.

Schreibt unseren Gefangenen

Wir dürfen aber bei aller Rationalität und Reflexion die Menschen in den Knästen nicht vergessen, der Kontakt mit der Aussenwelt ist für sie unerlässlich. Und nicht zuletzt sollten wir auch akzeptieren dass das Ziel eines Prozesses nicht unbedingt die soziale Freiheit aller sein muss, sondern auch die individuelle Freiheit, des/der politischen Gefangenen sein kann.

Silvia Guerini,
c/o Regionalgefängnis Biel,
Spitalstrasse 20,
2502 Biel/Bienne,
Switzerland

Costantino Ragusa,
Regionalgefängnis Bern,
Genfergasse 22,
3001 Bern,
Switzerland

Marco Camenisch
,
Postfach 3143,
CH-8105 Regensdorf,
Switzerland

Luca Bernasconi (Billy)
,
Regionalgefängnis Thun,
Allmendstr. 34,
3600 Thun,
Switzerland

IBM und die Kontrollgesellschaft

- aus La Blatt No. 9

IBM und die Kontrollgesellschaft IBM ist dank der Erfindung des Rastertunnelmikroskops 1972 die Geburtsstätte der Nanotechnologie. Heute arbeitet sie an der Digitalisierung der Welt, dank Chips, Sensoren und Anschlüssen, die durch eben diese Nanotechnologie möglich sind. Es ist ein Projekt zur Steuerung der Maschinen-Welt (kybernetisch), das jenes der Maschinen-Menschen aus elektronischen Implantaten ergänzt. IBM arbeitet an der Kontrollgesellschaft.

Wenn die Polizei die rationale Organisation der öffentlichen Ordnung ist, und Krieg ein Gewaltakt um unseren Willen anderen aufzuzwingen, so fusionieren und gipfeln diese Art von Rationalität und diese Gewalt in der Technologie. Die Nano-Welt, der Technototalitarismus, ist eine jener Tatsachen, denen man nicht direkt in die Augen schauen darf. Vielleicht weil die, welche die Angelegenheit überhaupt wahrnehmen, also Militante, JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, ebenfalls glauben, dass da nichts gemacht werden kann, und dann reden sie von anderem um sich zu betäuben, abzulenken und ihr Gesicht zu wahren.

Da wir in Grenoble wohnen, haben wir diese Freiheit nicht. Denn es ist hier und jetzt, wo das Musée Dauphinois eine luxuriöse und listige Ausstellung präsentiert, zu Ehren Vaucansons und des Maschinen-Menschen. Hier hat sich IBM 1967 eingenistet, in ihren Räumlichkeiten des Instituts für angewandte Mathematik und salbadert heute zum Plan Nano 2012 mit dem Kommissariat für Atomenergie (CEA) im Chor. Und Michel Destot, Bürgermeister von Grenoble, ehemals Ingenieur beim CEA, kollaboriert mit dem IBM-Projekt für einen „intelligenten Planeten“ und rechtfertigt die Maschinen- Stadt Singapur.

Wir waren an der Bearbeitung eines Textes mit dem Titel „IBM und die Kontrollgesellschaft“ als wir die Nachricht der Verhaftung von drei AnarchistInnen in der Schweiz hörten, die der versuchten Sprengung eines IBM-Labors in Zürich angeklagt werden. Wir wissen nichts über ihre Gründe und die Details der Anklage, aber eines ist in unseren Augen sicher: Wer sie auch sind, diese RebellInnen haben sich das richtige Ziel ausgesucht. Auszug aus einem Text von Pièce et Main d’Oeuvre, Grenoble, 14. Mai 2010. Die Broschüre ist erhältlich auf www.piecesetmaindoeuvre. com und in der Bibliothek Schwarzmarkt, Neuengasse 9, Biel.

Weitere Newswire Artikel: Solidarität mit Billy, Silvia und Costa! | Knastspaziergang am 07.05. in Bern für Costantino | Freiheitx3! Freiheit für Silvia, Billy und Costantino! | Solidarität mit Silvia, Costa und Billy | Wer hinter dem Attentat auf das Zürcher IBM-Labor steht | Freiheit für Silvia, Billy und Costantino
 :: 2 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Erklärung zum Anschlag auf die Hardbrücke
20.09.2010 21:32  
Erklärung zum Anschlag auf die Hardbrücke ::
Themen | Krieg+Militarismus | Wohnungsnot/Squat | Repression/Knast 19-09-2010 16:12
AutorIn : catch uss, iff you can
Es brannte da wohl was......

Gründe:

Erstens: Muss sie weg, für eine schönere Stadt.

Zweitens zur Unterstützung im Kampf gegen die Bonzen für folgende Menschen:


Billy, Costa, Silvia und Marco - Hungerstreik in den Knästen
Solidarität mit den Anarchisten Philipp und Ivo
Marco Camenisch, der wohl am längsten sitzende politischer Gefangene in der Schweiz. Noch immer kämpft er, und schon nur dafür war es die Aktion wert

Im Gedenken an die tausenden Toten täglich, die weltweit an Hunger, Aids oder anderen Auswirkungen dieses Scheisssystems verrecken.

Für die griechische anarchistische Bewegung
Für die Hausbesetzter/innen-Szene weltweit


Für die Freiheit eines jeden einzelnen, ob mensch, tier oder Planze

Und natürlich für Kneubühl, der es gewagt hatte, auszuticken und dabei den richtigen über den Haufen geschossen hat.

Kampf der Ideologie
Links rechrs schrott
für die Anarchie

Brennt die Städte nieder
einzige Regel (für unsere gruppe)
Keine verletzten Menschen!!!!


AutorIn: Paste
  Ein weiterer Newswire-Artikel
26.10.2010 22:23  


AutorIn: :)
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. uups — Rami
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