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 :: Uwaga geräumt ::
 Themen | Wohnungsnot/Squat | Repression/Knast 08-02-2012 12:47
AutorIn : Der Querulant (amtlich anerkannt)
Die Stadtpolizei Zürich hat heute morgen das seit Oktober 2011 besetzte Haus an der Brandschenkestrasse 60/64 geräumt.
Der Einsatz dauerte bis gegen Mittag.
Heute morgen um 08:20 Uhr rückten rund 25 in unfriedliche Ordnungsdienstkleider gepackte Beamte der Stadtpolizei Zürich an.
Einsatzleiter Front ("EL Front" im Funk) war Markus Läuppi (nicht zu verwechseln mit Daniel Leupi, welcher nicht vor Ort war).

Die Besetzer flüchteten, als die Polizei eintraf.
Aus meiner Sicht rannten die Polizisten sofort los (die Autos waren 100m entfernt abgestellt worden) und schossen ohne Vorwarnung 3-4 Schüsse Gummischrot auf die Leute ab.

Gegendarstellung des Zugführers:
Die Beamten seien mit Steinen vom Dach beworfen worden, und es sei nur aufs Dach geschossen worden mit Gummischrot.

Gegendarstellung gemäss Medienmittelung StaPo:
"Beim Erblicken der Polizei warfen sie diverse Gegenstände auf die Strasse , um so eine Barrikade zu errichten. Daraufhin kam es durch die Ordnungskräfte zu einem kurzen Gummischroteinsatz, worauf die Besetzer über die Bahngeleise der SZU-Bahn in Richtung Sihlpromenade flüchteten."

Naja, der geneigte Leser kann sich selber ein Bild daraus machen. 1 Stapo, 2 Meinungen.

Die Polizisten begannen mit einem Vorschlag-Hammer auf eine Türe umzudreschen. Ein Polizist flog dabei auf die Schnauze.
Es dauerte mehrere Minuten, bis schliesslich zuerst die Scheibe und danach die Holzbarrikade durch war.

Nach 9 Uhr wurde dann die Berufsfeuerwehr hinzu gerufen.
Den Einsatz leitete Abteilungsleiter Süd, Hauptmann Hans-Peter Schmid. (Quasi der Kommandant der städtischen BF).

Die Berufsfeuerwehr half mit Motorsägen aus, wo die Stadtpolizei überfordert war.

Als ehemaliger freiwilliger Feuerwehrmann finde ich es äusserst bedenklich und missbräuchlich, wenn die Feuerwehr, welche für die "nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr" zuständig ist, die Polizei bei politisch umstrittenen Aktionen mit Zwangsmitteln unterstützt.

Ich als Feuerwehrmann hätte den Einsatzbefehl verweigert.

Es ist auch kaum vorstellbar, dass bei der Stadtpolizei nicht genügend Mittel zur Verfügung standen. Schlecht vorbereitet nennt man das.

Marco Cortesi kündigte um 9 uhr gross an (an die Journis):
"In 30 Minuten könnt ihr rein gehen".

Eine Stunde später führte Herr Cortesi persönlich die 5 Journalisten, die sich den heiklen Aufstieg (zerstörte Treppe) getrauten, durchs Haus.

Nach 10 Uhr schlichen sich die Journis nach und nach davon.

Nur der Querulant blieb vor Ort.f

Das Gerumpel etc gingen bis 11 Uhr weiter, die Polizisten waren recht beschäftigt im inneren des Hauses Barrikaden, etc aufzubrechen.
Um etwa 10 Uhr und um 10:40 Uhr kamen je rund 8 Polizisten raus aus dem Haus.

Um 10:40 Uhr kam dann ein etwas klein geratener Polizist (mit um so grösserem Mundwerk) und sagte mir, ich müsse da jetzt weg. Ich fragte "aufs Trottoir", was er bejahte.
Auf dem Trottoir meinte er dann, ich müsse auf die andere Strassenseite. Er lief immer dicht hinter mir (1m Abstand mit bösem Blick).

Auf der anderen Seite lief das Gespräch so weiter:
ER: Sie können jetzt gehen, jetzt gibts nichts zu sehen für Journalisten. Sie sind doch Journalist?
ICH: öh äh also öh eigentlich nicht ganz
ER: WAS SIND SIE DANN??!!!!
ICH: jöh äh
ER: Los gehen Sie jetzt weg.
ICH: Und wenn ich weiter weg stehe, kann ich von da oben noch Aufnahmen machen?
ER: Nein, Sie verschwinden hier jetzt! Der Einsatz ist vorbei!

ich fragte ihn dann nach seinem Namen, seine Antwort:
"Sie können meine Nummer haben".

(Der Einsatz war noch lange nicht vorbei, und der Kerl war sehr aggressiv.)

Tja, nur die neue 4-stellige Zahl war nicht lesbar, weil er sich sofort weg drehte und einstieg...

Zudem hätte er mir nach dem Polizeigesetz und der allgemeinen Polizeiverordnung der Stadt Zureich zwingend seinen Namen nennen müssen.

Ein anderer Polizist, der mir seinen Namen sofort nannte, wollte meinen Ausweis , aber schrieb meinen Namen doch nicht auf. Er erklärte mir dann höflich, dass ich sonst den Einsatz stören würde, und es gehe halt darum, dass man Gaffer schon weg weisen dürfe und das Problem sei halt, dass man ja nicht wisse, ob ich nachher Bilder ins Internet stelle, weil jetzt wollten sie ja den Helm ausziehen usw.

Wir redeten dann noch freundlich und ich ging dann.



Alles in Allem:

Ein Gummischrot-Einsatz,. den ich noch näher untersuchen werde.
Ein Polizist der mich missbräuchlich wegschickt, noch während der Einsatz lief.
Und mir in strafbarer Art und Weise seinen Namen nicht nennen wollte, trotz gesetzlicher Pflicht.

Die gute Nachricht ist:
Die Polizisten haben sich wieder mal körperlich betätigt.



Namens des Stadtrates:

Der Putzmann

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