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Das Kernanliegen der heutigen Stadtentwicklung ist es der Entstehung einer A-stadt entgegenzuwirken. Das heisst eine Stadt mit einem übermässigen Anteil an Armen, Alten, Arbeitslosen, Autonomen, Ausländer_innen, Asozialen und Anderen zu vermeiden. Niemand fragt uns, ob diese Politik unseren Vorstellungen entspricht. Denn das tut sie nicht! UNSER Problem ist, das IHRE Aufwertungspolitik sich einzig und allein an den Bedürfnissen eines kleinen, wohlhabenden Bevölkerungsteils orientiert, denn nur Menschen mit Geld bringen die erwünschten Profite. All jene, die nicht zu dieser Schicht gehören, bleiben einmal mehr auf der Strecke. Obwohl der Nutzen nur einigen Wenigen vorbehalten ist, wirkt sich diese Politik im Alltag von uns allen aus. Die Nutzung des öffentlichen Raums wird grundsätzlich eingeschränkt, unliebsame Personengruppen aus diesem weggewiesen. In privaten Geschäften und immer mehr auch auf öffentlichen Plätzen werden wir von Kameras überwacht. Das (Nacht-)leben wird zusehends eingeschränkt. Politische Aktionen werden nicht toleriert und im Keim erstickt um eine möglichst hohe Abschreckung zu erreichen. Und dies sind nur einige Beispiele.
Auch wir wollen eine A-Stadt verhindern. Diese besteht für uns aber aus Aufwertungspolitik, Ausgrenzung und Ausbeutung. Wir wollen uns nicht auf der Nase herumtanzen lassen, sondern selber bestimmen, wo und wann wir tanzen!
Tragen wir unseren Protest am Samstag, dem 2. Juni lautstark und tanzend auf die Strasse:
Treffpunkt: 20:00 Uhr / Vorplatz Reitschule
Spiel doch mit – sei dabei – tanz dich frei - zwei!
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Diese Entwicklungen sind auch im Bezug auf die Reitschule zu sehen: So hat anfang Mai der Regierungsstatthalter eine verschärfte Betriebsbewilligung für die Reitschule erlassen, welche beispielsweise vorsieht, dass Gäste, welche nach 00:30 Uhr im Innenhof - also faktisch im Innern der Reitschule - noch Getränke konsumieren, inklusive deren Begleitung weggewiesen werden müssen. Diese Verfügung tritt am 11. Mai 2012 um 00:30 Uhr in Kraft.
Dazu:
Medienmitteilung der Reitschule und Medienberichte:
Das "Tanz dich Frei 2.0" soll ein klares politisches Statement an Stadt und Staat sein! Wir setzen uns gegen die Auswirkungen der aktuellen Politik zur Wehr, um unseren eigenen Platz zu erkämpfen – ohne Bewilligung, denn wir wollen keine behördliche Erlaubnis, um eben genau gegen deren Politik zu demonstrieren!