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 :: Brief von Gabriel aus Deutschland in Solidarität mit Marco C ::
 Themen | Repression/Knast 30-12-2012 12:47
AutorIn : aufruhr : http://www.aufruhr.ch.vu/
Brief von Gabriel aus Deutschland in Solidarität mit Marco Camenisch

by RadioAzione on 1. Dez. 2012, under General, auf dt mc, Lager Lenzburg

Wir erhalten und veröffentlichen folgenden Brief vom Genossen Gabriel Pombo da Silva und belassen den Brief, wie er ihn geschrieben hat, präzisieren aber, dass die Genossin Anna Beniamino zum Glück nicht in Hausarrest ist.

Wir leben jenseits von Gut und Böse,

weil all das, was gross ist, der Schönheit gehört!

Wie das „Verbrechen“ so die „Perversion“, so der „Schmerz“!

Und wir wollen gross sein mit unserem „Verbrechen“!

Um es nicht zu schmähen.

Wir wollen gross sein mit unserer „Perversion“!

Um sie bewusst zu machen.

Wir wollen gross sein mit unseren „Schmerzen“!

Um WÜRDIG zu sein. Denn wir kommen von oben.

Aus dem Hause der Schönheit...
Ganz sicher, GenossInnen, ist diese unendliche Schönheit genau das, was die sog. „Sozialen Dienste“ des Knastes Lenzburg (d. ÜB: EIGENTLICH DES Knastes Pöschwies, Zürich) unserem Bruder Marco Camenisch vorwerfen. Seine Würde und Grösse muss eine schreckliche „Bedrohung“ sein für jene, die daran gewöhnt sind absolute Macht über eine Bevölkerung, die wie die Gefangenen des kleinen schweizer Landes wehrlos und ohne jegliches Bewusstsein ist, zu haben.

Vorwurf und „Angst“; denn man weiss nur zu gut, wie sehr sich „Symbol“ in „Beispiele“ und die „Beispiele“ in... usw., verwandelt.

In der kleinen und mächtigen Schweiz (wo Marco der einzige politische Gefangene ist) begnügen sich die Oberinquisitoren der Herrschaft nicht nur damit, den Körper unseres Genossen jahrzentelang als Geisel zu halten, sondern fordern (erfolglos) den „Verzicht“ auf seinen kämpferischen Geist. Es „genügt“ ihnen nicht ihre faulen und kranken „juristischen Voraussetzungen“ verrichtet zu haben, sondern sie wollen absolut ALLES!!!

Das ist der Schluss wozu man kommt wenn man die Berufungsbeschwerde“ seines Anwaltes Bernard Rambert zur Entlassung (bedingte Freiheit) liest, die am vergangenen 7. Mai, nach absitzen von 2/3 der in jenem Land üblichen Höchststrafe, hätte stattfinden sollen.

Tatsache ist, dass Marco seit 21 Jahren ununterbrochen gefangen ist, seitdem er am 5. November 1991 (nach 10 Jahren „zur Verhaftung ausgeschrieben“, nach der Flucht 1981 aus dem Gefängnis Pöschwies – d. ÜB: DAMALS „rEGENSDORF“) IN Italien verhaftet und (nachdem er dort seine Strafe abgesessen hat) seit 2001 im helvetischen Lande gefangen gehalten wird.

Trotz allen „juristischen Voraussetzungen“ (ich übergehe hier die schlicht „humanitären“) für seine bedingte Freiheit, steht dem, so scheint es gemäss Aussagen der sog. „Sozialen Dienste“ und „Dienste“ über unseren Genossen Marco Camenisch zu sein, Folgendes entgegen, ich zitiere:

-Er verweigert eine Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit

-Er verweigert „psychologische Unterstützung“

-Er zeigt sich unkollaborativ“

-Er hält den „politischen Kontakt mit seinen Gesinnungsgenossen“ weiter aufrecht

-Er verweigert „die Abkehr von seiner Weltanschauung“

Und da man (wegen Obgenanntem) eine „erhöhte Rückfallgefahr voraussieht“, im spezifischen für die „Verbrechen“ Mord“, „Körperverletzung“, „Sprengstoffanschläge und/oder Zerstörung von öffentlichen Einrichtungen“...

Ich habe wortwörtlich aus dem Deutschen übersetzt (d.Üb: ins Spanische, was dann ins Italienische übersetzt wurde, ich wiederum ins Deutsche...,) was die Ersteller dieses „Blattes“ geschrieben haben: das einzige, was ich angefügt habe, sind die Zitierungen. „Weltanschauung“ kann auch als „Ideale“ ... usw. übersetzt werden.

Ich denke, Geschwister, dass, wenn ihr die oben geschriebenen Worte liest (die nur so herausschreien, wie unwürdig diese Wesen unseres Genossen sind) wird sich in euch dasselbe Feuer und Gefühl entflammen, die sich entflammten als ich sie gelesen habe... ich bin ein einfacher Mensch, der von Gleich zu Gleich und geraderaus spricht; ich bin kein Politiker, auch kein Anwalt; darum fordere ich keine „Stimmen“, keine „Unterschriften“, keine „Petitionen“...

Ich fordere von meinen Geschwistern nicht mehr als das, was ich für alle von euch in derselben Lage bereit wäre zu tun. Mit dem Beispiel zu predigen ist schon immer meine einzige ;Uniform“. Aus diesem Wunsch heraus habe ich in meiner Korrespondenz mit ihr der Genossin Elisa (Di Bearnardo) vorgeschlagen, im Monat Dezember einen Stafetten-Hungerstreik zu machen (je eine Woche) mit der Forderung der unverzüglichen Befreiung unseres Genossen Marco. Der erste „Turnus“ dieses Hungerstreikes wird vom 1.-8. Dezmber gehen, usw. Aus Gründen, die ich der Genossin schon unterbreitet habe, werde ich den dritten Turnus (vom 15.-22. Dezember übernehmen);

Die gefangenen GenossInnen, die sich der solidarischen Initiative anschliessen wollen, sollten sich dazu öffentlich äussern. Wir „betteln“ nicht darum und wollen niemanden überzeugen sich der Initiative anzuschliessen; wer will weiss schon was zu tun ist.

Wenn wir sehen (was ich allerdings bezweifle) dass sich mehr GenossInnen als vorgesehen dieser Initiative anschliessen werden, könnten wir die solidarische Agitation auf den Monat Januar ausdehnen... Alles ist offen.

Ich stelle mir schon die gesamte Palette an „Diensten“ für ihre Inquisitionstribunale durchforschen, und euch sage ich hiermit mit Vergnügen: leckt mich!

„Schrecklich an der Wahrheit ist, dass du die Angst besiegen musst

Schrecklich ist, dass du nicht begreifst, dass der Preis der Freiheit nichts

Gegenüber der Unterdrückung ist.

Schrecklich ist nicht, für deine Würde zu kämpfen.

Schrecklich ist wie ein Wurm zu sein, der sich zertreten lässt.

Schrecklich ist die Gleichgültigkeit.

Schrecklich ist, allein zu leben.

Schrecklich ist, hoffnungslos zu sein.

Schrecklich ist, nicht mehr zu träumen“

Oscar Fuentes (Student, während einem Protest am 9. April 1985 in Santiago del Chile ermordet)

Der Teil der Grüsse und Umarmungen ist enorm, nicht umsonst geht die Repression in aller Welt weiter, genau wie die Kämpfe (die immer ein Antrieb sind).

Den Geschwistern der C.C.F./F.A.I./F.R.I. in Griechenland und der Welt. An Nicola und Alfredo, die kürzlich in Italien gefangen genommen wurden und der Genossin Anna im Hausarest; unserem Bruder Tortuga, wo am 19. November (Tag meines 45. Geburtstages) über Knast oder nicht entschieden wird (viel Glück Genosse!) und den Genossen des „caso security“ und den „flüchtigen“ Genossbr />
Für schwarze Weihnachten!

Für einen kämpferischen Winter!

Marco Libero

Hoch die GenossInnen!

Es lebe die Anarchie
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