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 :: Antira-Demo in Solothurn ::
 Themen | Antifaschismus | Migration/Antira/NoBorder 14-08-2013 11:42
AutorIn : Wir
Anreiseplan vom Hauptbahnhof Für ein gemeinsames Wir

Morgen Donnerstag, 15. 8. findet in Solothurn eine antirassistische Demonstration statt.
Anreiseplan vom Hauptbahnhof
Anreiseplan vom Hauptbahnhof
Der unmittelbare Anlass ist der 4-tägige Protest von Asylsuchenden am Hauptbahnhof Solothurn und die Räumung durch die Polizei vom Dienstag Morgen. Die Demonstration ist bewilligt.

Treffpunkt: Gewerbeschulhaus (siehe Plan)
Zeit: 16.30

Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit!
Für ein gemeinsames Wir!
 :: 5 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Gesehen in Solothurn
14.08.2013 16:37  
Gesehen in Solothurn


AutorIn: Bla
  Nicht vereinnahmen lassen
14.08.2013 16:38  
Gemeinsam mit Asylsuchenden: Ja! Gemeinsam mit SP und Grünen: Nein!


AutorIn: egal
  Die Anderen und wir? Wir und die Anderen?
14.08.2013 16:44  
Am Morgen des 9. August wurden 10 Asylsuchende von der Asylunterkunft in Selzach nach Kestenholz transferiert. Für das weitere Vorgehen wurde keine Garantie gegeben und es hiess nur: „Ihr werdet sehen wohin es geht und wie es da ist.“
So standen die Asylsuchenden vor einem Bunker in Kestenholz. Als sie den Raum von innen sahen wurde ihnen schnell klar dass dieser Ort nicht zum Leben geeignet ist. Aufgrund mangelnder Frischluftzufuhr und Tageslicht ist es offensichtlich, dass dieser Raum kein menschenwürdiges Leben ermöglicht.
Diese 10 Menschen waren mutig und stark genug diese Unterkunft nicht anzunehmen. So begaben sie sich nach Solothurn ins Rathaus um weitere Möglichkeiten in Erfahrung zu bringen. Dort wurde ihnen gesagt: „Nehmt ihr nicht an was wir euch geben, so schaut doch selbst und geht auf die Strasse.“ Ihre Papiere jedoch wurden eingezogen. Von da an waren diese 10 Menschen auf der Strasse um auf diese bestehende Missstände aufmerksam zu machen und liessen sich am Bahnhof Solothurn nieder.
Natürlich sind sie nicht die Einzigen die in solchen Missständen leben, doch hatten sie den Mut sich zu wehren und für ihre Rechte einzustehen. Mit ihrem Protest rückte ihre Situation und die aller anderen Betroffenen in die öffentliche Wahrnehmung. Darum schulden wir Ihnen unsere Solidarität.
Sie wollen nicht viel, doch sind sie sich bewusst, dass sie Menschen sind und auch als Asylsuchende ein Anrecht auf einen anständigen Wohnraum haben. Ihr Protest rief unterschiedliche Reaktionen hervor. Es gab Menschen die mit ihnen sprachen, ein offenes Ohr für ihre Situation hatten, sie unterstützten und sich mit ihnen solidarisierten. Von verschiedenen Menschen wurde ihnen Essen und Getränke vorbeigebracht, Zelte wurden aufgestellt oder sie setzten sich zu ihnen und sahen sie einfach als Menschen. Wie sie es sind, wie Sie es sind und wie wir es auch sind.
Leider ist das gesellschaftliche Klima in der Schweiz mittlerweile dermassen rassistisch dass viele Menschen Asylsuchende nicht mehr als gleichberechtigte Menschen ansehen. Unter anderem wurde Bier und Milch über ihr ganzes Hab und Gut geschüttet und jemand wollte sogar über sie urinieren. Die rechte Hand zum Hitlergruss wurde regelmässig erhoben, Beschimpfungen und rassistische Äusserungen waren an der Tagesordnung. Von erschreckend vielen Menschen kamen Aussagen wie: „ Damals hiess es Juden verboten, heute heisst es Asylanten verboten - Das ist gut so!“

Trotz 30° herrscht ein frostiges Klima in der Schweiz. In einem Land, das sich einst die humanitäre Tradition auf die Fahne geschrieben hatte und selber bis vor 100 Jahren ein Auswanderungsland war, scheint Fremdenfeindlichkeit salonfähig geworden zu sein. In Bremgarten leben Asylsuchende in Halbgefangenschaft bewacht von einer privaten Sicherheitsfirma und auch in anderen schweizer Orten wird ihre Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Es gibt keinerlei Verständnis für MigrantInnen, kein Interesse für ihre individuellen Schicksale. Praktisch niemand verlässt sein Zuhause, seine Familie und FreundInnen aus purem Spass und flüchtet auf potentiell tödlichen Wegen nach Europa.
Es wird immer unterschieden zwischen verwertbaren und anderen MigrantInnen. Die, die reich sind oder der Wirtschaft als Arbeitskräfte nützen sind willkommen (solange sie nützlich sind), alle anderen sollen gefälligst schnell wieder abhauen. Die Behörden zementieren mit ihrem Vorgehen den Prozess der Ausschliessung. Oder ist Michael Schumacher ein Flüchtling dem geholfen und deshalb Asyl gewährt werden muss?
Auch in der Bevölkerung ist ein zunehmendes Unverständnis für Menschen in schwierigen Lagen festzustellen. Eine fremdenfeindliche Partei wird zur stärksten Kraft in der Politik, bestimmt den politischen Diskurs und manipuliert damit die öffentliche Meinung. Die von Wirtschaftsbossen dominierte Partei handelt dabei hauptsächlich im Interesse der Wirtschaft. Der Schweizer Chef soll dir näher stehen als die Arbeitskollegin, die im Grossraumbüro neben dir sitzt und aus Algerien kommt.
Die Medien springen auf den Zug auf und verbreiten Schauermärchen von raubenden, dealenden und Frauen betatschenden Asylsuchenden.
In dieser Grundstimmung ist es nicht verwunderlich, dass das Empathievermögen und das Verständnis für Schicksale anderer Menschen verkümmert sind.

Überwinden wir das Konstrukt von Nationen und Grenzen. Sehen wir uns als das an, was wir alle sind, als Menschen.

Für echte Offenheit, Für Solidarität, Für Menschlichkeit, Für ein gemeinsames Wir


AutorIn: Wir
  viel zu früh
14.08.2013 18:51  
hätten uns gerne beteiligt, aber um Uhr 16.30. Sorry, aber da müssen wir doch tatsächlich noch arbeiten! Schade, wünschen euch trotzdem viel Aufmerksamkeit.


AutorIn: Arbeitende
  Juso Organisation?
15.08.2013 08:09  
Entgegen öffentlicher Verlautbarungen der Juso-Pappnase, welche über die ganze Zeit der Platzbesetzung den Asylsuchenden Gesellschaft geleistet haben soll, war dieses Kartongesicht aus völlig unerklärlichen Gründen (...) immer abwesend, als ich mich jeweils mit den Besetzern unterhalten habe.
Die Politik (von Links bis Rechts) soll die Fresse halten und stattdessen den Asylsuchenden ZUHÖREN!


AutorIn: Ich
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Demoroute — Nanu
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