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 :: Atom-Fässer im Bielersee - AKW Mühleberg verseucht am stärks ::
 Themen | Ökologie 17-08-2013 19:43
AutorIn : Jürg Joss : http://www.akw-ade.ch/
Cäsium im Bielersee, kein Problem? Vor dem Strandbad Biel wurden von einem Floss Atommüllfässer in den Bielersee geworfen. Die Menschen auf dem Floss tragen Schutzanzüge, welche mit AKW-Mühleberg beschriftet sind. Badegäste sind empört. - AktivistInnen von AKW-Ade machen so darauf aufmerksam, dass das AKW Mühleberg von allen AKWs die Umwelt am meisten mit Radioaktivität verseucht. Gerade jetzt während der Revision von Mühleberg wird der grösste Teil der Jährlich freigesetzten Radioaktivität in die Aare und somit in den Bielersee freigesetzt.
Cäsium im Bielersee, kein Problem?
Cäsium im Bielersee, kein Problem?
Die Sonntagszeitung deckte Mitte Juli auf, im Bielersee wurde Radioaktives Cäsium aus dem AKW Mühleberg gefunden. Das Eidgenössische Nuklear Sicherheit Institut ENSI beschwichtigte, die Abgabe von Radioaktivität an Gewässer sei normal. Die Reaktionen zeigen, die Bevölkerung war sich nicht bewusst dass sich Radioaktivität aus dem Betrieb der AKW in öffentlichen Gewässern finden lässt. Die Umweltradioaktivität liegt in Gewässern unterhalb des AKW höher als die natürliche Radioaktivität. Es liessen sich gar parallelen zu Vorkommnissen im AKW Mühleberg aufzeigen.
ENSI Aufsichtsberichte belegen: Mühleberg strahlt am meisten
Das AKW Mühleberg welches 3 mal kleiner ist als das AKW Leibstadt gibt ein vielfaches an Radioaktivität an Gewässer ab. Dies zeigen die Jahresberichte des ENSI (Siehe Auszüge aus ENSI Aufsichtsberichten 2012/2005/1998). Mühleberg (1971) ist ein AKW der ersten, Leibstadt (1984) der dritten Generation Siedewasserreaktoren. / „Von den Kraftwerksbetreibern werde stets Versichert dass sie alles für die Sicherheit und Umwelt machen würden. Diese Daten zeichnen jedoch seit Jahren ein anders Bild.“ Wie eine Aktivitstin von AKW Ade sagt, und weiter fordert; „Altreaktoren dürfen nicht mehr Radioaktivität abgeben als solche jüngeren Datums!“
Auch beim Vergleich der Reaktoren Mühleberg (1 Reaktor) und Beznau (2 Reaktoren) erkennt man das Mühleberg mehr als doppelt so viel Radioaktivität abgibt. Dies liegt an der Reaktortechnik, der Siedewasserreaktor Mühleberg ist als Einkreisanlage vom Aarewasser nur durch einen Wärmetauscher getrennt, wobei der Druckwasserreaktor Beznau als Zweikreisanlage durch einen weiteren Wärmetauscher im Reaktorgebäude von der Aare getrennt ist.
Weshalb dürfen Alt-Reaktoren unsere Gewässer mehr belasten?
Auch das AKW Beznau sticht im Vergleich zum AKW Gösgen heraus. Beide sind Druckwasserreaktoren, Beznau hat ca. 2/3 der Leistung des AKW Gösgen und gibt trotzdem ein vielfaches an Radioaktivität ab. Offensichtlich geben die Alt Reaktoren überproportional Radioaktivität an die schweizer Gewässer ab. Auch wenn das ENSI darauf verweist das die Einleitung stets unter der Abgabelimite liege, erkennt man dass im AKW Mühleberg nicht nach dem Kodex „Abgaben so tief als Möglich halten“ gehandelt wird. Oder eben dass alt Reaktoren nicht auf dem Stand der Technik sind.
AKW-Ade fordert !
Altreaktoren dürfen nicht mehr Radioaktivität abgeben als solche jüngeren Datums! Die sofortige Stilllegung der Radioaktivitätsquelle Mühleberg!
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  Radioaktives Cäsium aus dem AKW Mühleberg im Bielersee.
08.05.2014 08:49  
Als Reaktion auf den Fukushima Super-Gau plante der Bund ein Messnetzwerk zur Überwachung der Fliessgewässer. Im Sommer 2013 wurde bekannt: Radioaktive Teilchen aus dem AKW Mühleberg lassen sich in den Sedimenten des Bielersee nachweisen.
Werner Zeller der Leiter Strahlenschutz im Bundesamt für Gesundheit befand damals gegenüber der Sonntagszeitung, es brauche ein kontinuierliches Überwachungssystem.

Heute zeigte die Zeitung “Der Bund” auf dass sich die Betreiber der Atomanlagen wieder einmal aus Ihrer Verantwortung ziehen wollen. Die Betreiber der AKW Mühleberg, Gösgen, Beznau und Leibstadt legten gegen das geplante Messnetzwerk URAS Rekurs ein.
Wer nicht hinschaut findet nichts

Die Analytische Untersuchung der Fliessgewässer auf Radioaktive Verseuchung erfolgt heute über nicht automatisierte Probensammler. Das neue Messnetzwerk soll ein online Messnetz werden. Online heisst die Messwerte werden andauern erfasst und weitervermittelt, so lassen sich dann auch Spitzenbelastungen durch Radioaktivität abbilden. Die Verweigerung der Betreiber sich am Messnetzwerk zu beteiligen zeigt sie fürchten die Messresultate!

Mühleberg gibt Radioaktivität an die Aare ab

Aus der Zeitung “Der Bund”: Die bisherigen Resultate dieser Bemühungen umschreibt das Ensi in seiner Antwort so: «Das Kernkraftwerk Mühleberg erzielte deutliche Fortschritte, konnte aber den Zielwert noch nicht erreichen.» Tatsächlich ist das AKW noch weit davon entfernt. Der Zielwert für Mühleberg beträgt laut Ensi eine Strahlung von höchstens 1 Milliarde Becquerel im Abwasser (ohne Tritium). 2012 lag der entsprechende Wert in Mühleberg laut Ensi-Strahlenschutzbericht dreimal höher, bei 3 Milliarden Becquerel. «Die Optimierung wird fortgesetzt», schreibt das Ensi. BKW-Sprecher Sommavilla verspricht «weitere deutliche Reduktionen». Das Ensi habe der BKW aber keinen Termin gesetzt, um den Zielwert zu erreichen..

Aus dem Strahlenbericht des Bundesamt für Gesundheit BAG, April 2014

Der Bundesrat hat am 15. Mai 2013 ein entsprechendes Projekt genehmigt und das BAG mit der Umsetzung beauftragt. Das neue Messnetz mit dem Namen URAnet wird die Radioaktivitat in der Luft (URAnet aero) und im Wasser (URAnet aqua) überwachen. Das Projekt sieht vor, Sonden in der Aare und im Rhein flussabwarts nach allen Schweizer Kernkraftwerken sowie in Basel zu installieren. Die ersten Sonden in Gewassern (siehe Abbildung 10) werden 2014 in Betrieb genommen werden. Die Aerosolsonden sollen 2016 – 2017 ersetzt werden. Die Ergebnisse zu den in den Sedimenten des Bielersees gemessenen erhohten Casium-137-Werten waren beim Erscheinen dieses Berichts noch nicht definitiv ausgewertet.

Radioaktives Cäsium aus dem AKW Mühleberg im Bielersee. Nicht hinschauen!Interpellation Hofmann im Grossen Rat des Kt. Bern: Belastung der Aare und des Bielersees durch radioaktive Abwässer und des Personals durch Direktstrahlung aus dem AKW Mühleberg
 http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite/?newsid=256952
 http://www.derbund.ch/schweiz/standard/Strahlenmessung-ist-AKWBetreibern-zu-teuer/story/19315561
 http://www.derbund.ch/bern/kanton/Caesium-im-Bielersee-Ursache-war-AtomabfallBehandlung-/story/15208852
 http://www.gr.be.ch/gr/de/index/geschaefte/geschaefte/suche/geschaeft.gid-217d4d44a16d425a8c3100339117edbd.html
 http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00043/00065/02236/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCLfIB7g2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--


AutorIn: Jürg Joss | Web:: www.juergjoss.ch
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