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 :: Farbanschlag gegen das Amt für Justiz ZH ::
30-12-2013 23:52
AutorIn : ...
Heute Abend (30.12.) haben wir das Amt für Justiz an der Feldstrasse in Zürich mit Farbe beworfen und die Scheiben beim Eingang eingeschlagen.
Zum wiederholten und bestimmt auch nicht zum letzten Mal wurde das Amt für Justiz angegriffen.
In dieser Kontunität sehen wir den Ausdruck eines Bruchs mit dem kapitalistischen Staat und der Feindschaft zu seinen repressiven Organen. Denn für eine Gesellschaft ohne Herrschaft und Ausbeutung, heisst immer auch gegen die Ausbeuter, Herrschenden und ihre Repression zu kämpfen.

Nebst anderen möglichen Angriffszielen gegen Institutionen der Repression, zu welchen wir hiermit nur zu gerne ausrufen, wählten wir das Amt für Justiz, weil ihrer Meinung nache jene, welche sich dem Mittel der revolutionären Militanz bedienen und somit dem Staat das Gewaltmonopol nicht überlassen, eingesperrt und wenn irgendwie möglich nicht mehr rausgelassen gehören.

Ein Beispiel dafür zeigt sich bei unserem anarchistischen Genossen Marco Camenisch, der nun schon seit über 20 Jahren im Knast sitzt. Und obwohl er bereits 2/3 seiner Haftstrasse abgesessen hat, schmettern Urbaniok (Leiter des psychiatrisch-psychologischen Dienstes) und der restliche Abschaum der Abteilung III (Straf- und Massnahmevollzug für Straffällige mit hohem Gefährlichkeits- und Rückfallpotential) des Amts für Justiz und zuletzt auch das regionale Verwaltungsgericht (TAR), sämtliche Rekurse ab und wollen Marco noch bis mindestens 2018 eingeknastet lassen. Dies mit der Begründung, Camenisch sei weiterhin überzeugter Anarchist. Wir teilen ihre Ansicht über Marcos Ungebrochenheit und senden ihm mit dieser Aktion solidarische Grüsse in seine Zelle.

Ein weiteres Beispiel, bei welchem die Verantwortlichen des Amt für Justiz es nicht lassen können, ihre dreckigen Finger reinzustecken, ist die Gefangenschaft unserer Genossin Andrea Stauffacher.
So wurde Andi zuletzt am 24. Dezember auf Befehl des Amts für Justiz, oder konkreter der Abteilung III, bis am 3. Januar ins Bezirksgefängnis Zürich verlegt. Allein die Tatsache, dass sie für elf Tage verlegt wird, obwohl der Knast in Winterthur nur für vier Tage geschlossen ist, reicht, um aufzuzeigen, dass es sich bei dieser Versetzung zum wiederholten Male um Schikane handelt. So sind die Haftbedingungen, da es sich beim BGZ um ein Untersuchungsgefängnis handelt, verschäfter als im Vollzug in Winterthur.

Doch wir wollen nicht die Situation unserer GenossInnen beklagen. Vielmehr nutzen wir die Zeit, um die Kämpfe der Gefangenen weiterzuführen. Und so setzen wir gegen die alltägliche Gewalt des Staates und den Herrschenden unsere revolutionäre Gewalt entgegen und sehen diese als legitime Form, um unseren Kampf gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Einsperrung auszudrücken. Denn wieso sollten uns Begriffe wie Recht und Legalität kümmern, wenn wir uns nur durch den Bruch mit Diesen von Ausbeutung und Herrschaft befreien können.

Kein Friede mit den Ausbeutern und dem Staat!

Solidarität mit allen revolutionären Gefangenen weltweit!
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