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| :: Rohstoffbusiness – Goldabbau – Widerstand :: |
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| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
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29-03-2013 18:46 |
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In der gegenwärtigen Krise verschärfen sich die Konflikte um die Ressourcenverteilung in globalem Massstab. Der Rohstoffhunger der kapitalistischen Verwertung ist unersättlich und der Wettlauf um die weltweiten Bodenschätze findet derweil unter besonders skrupelloser Ausbeutung von Mensch und Natur statt. Gerade im Rohstoffbusiness nimmt die Schweiz als Steuerparadies, Finanzplatz und sicherer Hafen für das Kapital eine besonders wichtige Rolle ein. Von hier aus werden Projekte der Ausbeutung geplant und finanziert, auf hiessigen Konten lagern die immensen Profite aus dem Rohstoffhandel und im Speziellen auch aus dem Goldbergbau und dem Goldhandel.
Allerdings haben sich vielerorts massive Widerstandsbewegungen gegen den kapitalistischen Raubbau formiert. Auch in der Schweiz bewegt sich allmählich was auf diesem Gebiet. Tragen wir den Widerstand in das Herzen der Bestie, bestärken wir die globalen Kämpfe mit unserer Solidarität!
Im April finden in Zürich und Lausanne fast gleichzeitig zwei üble Konferenzen statt. Dagegen formiert sich Widerstand von verschiedenen Seiten.
Inhalt: Aufruf Goldforum aufschürfen | Infoblog zum Goldforum | Mobivideo | Grundlagentext der "Open Coordinative of Thessaloniki against the goldmines" | Demo gegen Commodities Summit Lausanne | Aufruf Velokaravane für Ernährungssouveränität | Tour de Lorraine – Kampagne zur Rohstoffdrehscheibe Schweiz |
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| :: Solidarität mit Marco Camenisch :: |
feature liste |
| Themen
| Ökologie
| Repression/Knast
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19-12-2012 00:00 |
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In den nächsten Monaten treffen die Gefängnisbehörden einige wichtige Entscheidungen über die zukünftigen Haftbedingungen von Marco Camenisch. Nach der letzten Ablehnung seiner Entlassung auf Bewährung vom Frühjahr 2012, wurde ihm mitgeteilt, dass die Möglichkeit besteht, dass die Haft auch nach dem offiziellen Haftende 2018 verlängert werde und sie es sich danach offen halten ihn eventuell zu verwahren. Eine freiheitsentziehende Massnahme, welche in der Schweiz immer öfters zur Anwendung kommt und welche auch andere Gefangene betrifft. Daher verspüren wir einmal mehr die Wichtigkeit, uns auf die Seite von Marco zu stellen und aktiv zu werden!
Der Preis für die Freiheit | Verlängerung der Haftstrafe? | Seite an Seite mit Marco! | Links |
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| :: Prozess gegen Silvia, Billy und Costa in Bellinzona :: |
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| Themen
| Ökologie
| Repression/Knast
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19-07-2011 06:00 |
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Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat die drei Anarchist_innen Silvia, Billy und Costa zu Haftstrafen von drei Jahren und vier Monaten, drei Jahren und sechs Monaten sowie drei Jahren und acht Monaten verurteilt. Damit liegt das Strafmass leicht über den Anträgen der Bundesanwaltschaft. Ihnen wurde vorgeworfen, letztes Jahr eine Aktion gegen ein im Bau befindliches Nanotechnologie-Forschungszentrum der IBM in Zürich geplant zu haben.
Seit ihrer Verhaftung sitzen die drei in verschiedenen Knästen in Untersuchungshaft und haben seither erfahren können, dass die Schweizer Staatsschutzorgane (Nachrichtendienste, Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalpolizei) den ausländischen „Kollegen“ in nichts hinten anstehen und bestens kooperieren, ob legal oder illegal.
Es gibt viele Gründe... | Prozessdaten | Antirep-Nummer für den Prozess | Keine Solidarität... | Prozess auch im September | Berliner Antimilitaristen in Haft | Hauptverhandlung in Neuseeland weiter verschoben | Newswire Artikel | Feature 16 September 2010 |
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| :: Billy, Costa, Silvia und Marco - Hungerstreik in den Knästen :: |
((i)) - with a little help from our friends |
| Themen
| Ökologie
| Repression/Knast
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16-09-2010 23:00 |
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Seit dem 10. September 2010 befinden sich vier revolutionäre ÖkoanarchistInnen in Knästen in der Schweiz im Hungerstreik. Billy, Costa, Silvia und Marco Camenisch schreiben in ihrer Erklärung, dass "[w]egen den umständehalber bestehenden Begrenzungen und Verzögerungen der Kommunikation, die unter uns drei in U-Haft sogar im totalen Kommunikationsverbot bestehen, ist die Abmachung und Organisierung dieser Initiative schwierig und vielleicht nur in der Folge werden ausführlichere auch individuelle Nachrichten, Bestätigungen und Erklärungen möglich sein. Aber als revolutionäre AnarchistInnen wollen wir von hier drinnen hiermit entschlossen unsere internationalistische solidarische Teilnahme jenseits jeglicher spezifischen Tendenz an den revolutionären Initiativen und Kämpfen drinnen und draussen gegen Repression, Knast, Isolation, Folter bekräftigen." Silvia, Billy und Costa sitzen seit dem 15. April 2010 in Haft in der Schweiz, weil ihnen vorgeworfen wird einen Anschlag geplant zu haben. Bei einer Verkehrskontrolle wurden Sprengstoff und Gegenstände zum Bau von Sprengsätzen gefunden, sowie ein BekennerInnenschreiben, “das auf einen geplanten Anschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon ZH hinweist”. Marco Camenisch sitzt seit mehreren Jahren aufgrund seiner militanten Intervention in der Schweiz und Italien gegen die Atomindustrie. Newswire Artikel: Soli-Knastspaziergang in Biel 10. September 2010 | Solidaritätstransparent "MARCO LIBERO" in Zürich | Hungerstreikerklärung x Marco, Silvia, Billy und Costa! | Sonntag 17.30 Marco Camenisch auf LoRa! | Farbanschlag auf Amt für Justizvollzug in Zürich | Hungerstreik: Flyer+Banner gegen Nano und Biotechnologien |
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| :: 1. Mai 2009 - Globale Krise – Globale Proletarisierung :: |
((i)) |
| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
| Migration/Antira/NoBorder
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13-04-2009 19:57 |
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Globale Krise – Globale Proletarisierung – Rettungspaket: Kapitalismus zerschlagen"Seit drei Monaten bricht der Welthandel ein, das ist der Kipppunkt und wesentlich gefährlicher als die »Bankenkrise« der letzten zwei Jahre. Und es geht in seiner Dynamik bereits jetzt über die Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre hinaus. Damals fiel der Welthandel in einem protektionistischen Flächenbrand in der ersten Hälfte der 30er Jahre um 66 Prozent – beim aktuellen Tempo wäre diese Marke in etwa im Herbst 2009 erreicht – obwohl der protektionistische Wettlauf noch gar nicht richtig losgegangen ist. Wenn er losgeht, wird uns nicht nur das Welthandelssystem, sondern auch Weltfinanzsystem und Weltwährungssystem um die Ohren fliegen." (aus 'wildcat': Thesen zur globalen Krise)
Passend zur Krise finden auch dieses Jahr verschiedene Mai-Feierlichkeiten statt. Doch "die (radikale) Linke ist nicht auf der Höhe der Zeit, sondern macht business as usual. Bündnispolitik, Mobilisierung zum symbolischen Gipfelsturm, Hoffen auf Gewerkschaften und andere Institutionen." (ebd.). Die Mai-Feierlichkeiten können aber vielleicht auch die Möglichkeit eröffnen, sich zu treffen, zusammen zu sprechen und die Vereinzelung des Alltags für einmal zu überwinden. Und etwas ganz Neues entstehen zu lassen: Aufrufe
Berichte | Communiqués | Flugblätter
Ältere Features: 2008 | 2007 | 2006 | 2005 |
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| :: INNSE - Giù le mani! :: |
arbeitskampf |
| Themen
| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
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16-02-2009 22:54 |
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Die Geschichte ist unglaublich, aber wahr: Am Samstag, 31. Mai 2008 erhielten die fünfzig ArbeiterInnen der INNSE in Mailand ein Telegramm des Fabrikbesitzers, alle Aktivitäten würden ab sofort eingestellt. Daraufhin eroberten sie das von privaten Sicherheitsleuten bewachte Werk und führten dreieinhalb Monate lang die Produktion in Selbstverwaltung weiter, bis die Polizei sie am 17. September aus dem Betrieb holte und die Werkstore versiegelte. Seither sind sie buchstäblich auf die Strasse geworfen und haben in einem alten, überdachten Werkseingang ihr Basislager eingerichtet. Dort treffen sie sich täglich - in den gleichen Schichten wie vorher - und bewachen rund um die Uhr die Werkstore, damit der Besitzer die Maschinen nicht abtransportieren kann. Obwohl für die INNSE ein Käufer vorhanden ist, der die Produktion sogar ausbauen will, unternehmen die Behörden nichts, um die Immobilienfirma, der das Fabrikgelände gehört, unter Druck zu setzen. |
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| :: Das Klima wandelt sich - der Krieg bleibt :: |
hundertausendmalquer |
| Themen
| Ökologie
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15-11-2008 13:06 |
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Nach Jahren der Abstinenz ist die Diskussion um AKWs zurückgekehrt. Die Atomlobby nutzt die Gunst der Stunde im Rahmen der internationalen Klimadiskussion auf ihre angeblich saubere Energieproduktion aufmerksam zu machen. Im Sommer 08 hat der Schweizer Strom- und Atomkonzern Atel gar beim Bundesamt für Energie ein Rahmenbewilligungsgesuch für ein neues Atomkraftwerk im Solothurner Niederamt eingereicht und auch über einen längeren Betrieb der alten AKWs wird in Bern bereits heftig diskutiert.
Nicht nur in der Schweiz, auch Global gibt es eine erneut aufflammende Diskussion. In Hamburg fand diesen Sommer ein Antirassismus- und Klimacamp statt und in Gorleben legen sich aktuell wieder viele tausend Menschen quer. (en / mehr).
In der Schweiz hat sich ein breites Bündnis zusammengefunden, welches die sofortige Abschaltung der bestehenden AKWs, sowie keine neuen fordert. Der Protest macht dabei auch darauf aufmerksam, dass Atomkraftwerke immer auch Atomwaffen produzieren. Ebenso sei bezüglich erneuerbaren Energien eine gesamtgesellschaftliche Neuausrichtung nötig, denn nur mit erneuerbaren Energien kann der immense Strombedarf nicht gedeckt werden.
Am internationalen Aktionstag vom 29. November, an welchem auf die Situation in verschiedenen Ländern durch Aktionen, Kundgebungen etc. aufmerksam gemacht werden soll, fand in Zürich eine Demonstration zu der das Aktionsbündnis Anti-AKW aufgerufen hat statt. Fotos | Bericht | Flugblatt | Kerzenaktion in Basel | Besuch des AKW Gösgen | Infoveranstaltung zum Schrottreaktor Mühlenberg Währendessen liess sich eine Schweizer Polizeidelegation im Wendland (Gorleben) zeigen, wie allfällige zukünftige Blockaden verhindert werden könnten.
Broschüre «Schöne neue atomare Welt» des schweizerischen Friedensrates (PDF) | Homepage des Aktions Bündnisses Anti Atom | weitere Artikel | Links |
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| :: Tag der Landlosen in Basel :: |
Landloses Medienkollektiv |
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| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
| Repression/Knast
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08-05-2008 10:35 |
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Am 17. April, dem internationalen Tag der Landlosen, nahmen Menschen an über 50 Aktionen in 25 verschiedenen Ländern teil. Eine davon fand vor dem Hauptsitz des Schweizer Agrarkonzerns «Syngenta» in Basel statt. Hauptanlass dazu war die Ermordung eines Landlosen in Brasilien im Bundesstaat Paraná, durch eine von Syngenta beauftragte Sicherheitsfirma. Syngenta hatte im Bundesstaat Paraná in Nähe eines Naturschutzgebietes genmanipuliertes Saatgut ausgebracht, obwohl es dort per Gesetz verboten ist. LandbesetzerInnen der Landlosenbewegung MST protestierten dagegen; der Konzern setzte die Sicherheitsfirma auf sie an, die einen Aktivisten erschoss und andere verletzte. Anlässlich der UN-Biodiversitäts-Verhandlungen MOP4 und COP9, die im Mai 2008 in Bonn stattfinden, ruft ein Bündnis aus sozialen Bewegungen und AktivistInnen unter dem Motto «Natur für Menschen - nicht fürs Business» zu weiteren Protesten auf.
Inhalt: Der Tag der Landlosen | Syngenta: Pestizide, Patente und Geschäfte | Süchtige Pflanzen - abhängige Bauern | Der Konflikt in Santa Teresa do Oeste | Der tödliche Angriff | Protest im Herz der Bestie | Es geht immer weiter | Ergænzungen
Links: Autonome Antifa Freiburg | cine rebelde | Via Campesina | Erklärung von Bern | FreundInnen von MST, Deutschland | Longo Mai | Biotech Indymedia |
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| :: Von Heiligendamm über Davos nach München :: |
((i)) |
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| Anti-Kapitalismus/Globalisierung
| Ökologie
| WEF
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13-01-2008 00:00 |
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Vom 23. bis zum 27. Januar schützen tausende Polizisten und 6500 Militärangehörige, die bereits für die Euro 08 trainieren, die selbsternannten "Global Leaders" - Wirtschaftsvertreter und Regierungschefs (und eine Chefin) - auch dieses Jahr für hunderte von Millionen, damit sie, unter irgend einem Motto, in der ruhigen Bergwelt die Welt retten können. War letztes Jahr noch das Thema Armutsbekämpfung aktuell, wird es in diesem Jahr hauptsächlich ums Klima gehen. Wollte man doch noch diesen Sommer am G8 in Deutschland die Halbierung der CO²-Emissionen bis 2050 "ernsthaft in Betracht ziehen" (Artikel), ist Tony Blair kürzlich folgendes rausgerutscht:
"Die Wahrheit ist, dass kein Land im Hinblick auf ein langfristiges Umweltproblem sein Wachstum oder seinen Konsum wesentlich zurückfahren wird." [1] ...
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deutsch (originale Version)
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