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FASCHISTEN ERMORDEN GENOSSEN IN MILANO
der 26 jährige antifaschist davide cesare ermordet, 2 genossen schwer verletzt
in der nacht vom 16. auf den 17. märz wurden 3 aktive antifas in dem mailänder viertel "ticinese" von naziskinheads angegriffen. einem der 3 antifas, davide stachen die nazis in den hals und bauch. er starb auf dem weg ins krankenhaus. die beiden anderen wurden schwerverletzt ins krankenhaus gebracht. die bullen verloren keine zeit den faschos zu helfen und den tathergang zu vertuschen. kurz darauf gab es vor dem krankenhaus eine spontane soli-demo. die bullen gingen extrem gewälttätig gegen die freundinnen/compagna/os der 3 angegriffenen antifas los. die presse verhält sich wie immer: eine abrechnung zwischen zwei banden, oder sie stellten den angriff als auseinandersetzung zwischen jungen extremisten dar.
am montag demonstrierten 1500 leute in milano gegen faschismus und im gedenken an davide.
davide wird am samstag um 11 uhr in rozzano (hinterland von milano) beigesetzt SAMSTAG, 22. märz 2003: 14.00 UHR DEMO IN MILANO, piazza 24, quartiere Ticinese, dort wo dax umgebracht wurde und wo seit jahren schon die nazis erfolglos probieren sich breitzumachen.
KEIN VERGEBEN!!!KEIN VERGESSEN!!! TOD DEM FASCHISMUS WELTWEIT!!!
hier ausschnitte aus dem communique der sanitätsgewerkschaft und arbeiterinnen des krankenhauses st. paolo, milano.
nach dem angriff auf die 3 antifas, wobei davide umgebracht wurde und seine beiden freunde schwerverletzt in unsere spital gebracht wurden, kamen freunde und freundinnen von ihnen in die notaufnahme um sich über die beiden freunde zu informieren. sie erhielten eine antwort und zwar eine gewälttätige von der polizei. ohne grund hat die polizei angefangen leute die auf der notstation waren, zusammenzuschlagen. auch leute die sonst dort waren, haben sie angefangen zu verprügeln. die polizei jagte die leute aus den centro sociali durch die ganze notfallstation, sogar vor der intensivstation machten sie keinen halt. es gab panik bei patientinnen. das hat die sicherheit der krankenhausaufenthalterinnen aufs äusserste beeinträchtigt. für stunden konnte nicht mehr richtig gearbeitet werden, es mussten patienten in andere spitäler verlegt werden. die situation im spital erinnerte schwer an die tage von genua 2001. die spitalmitarbeiterinnen probierten geschlossen leute zu befreien, die von den bullen verprügelt wurden. einige leute wurden von den bullen mit handschellen am boden am rumpf und im gesicht getreten. und zwar mit schlagstöcken. sie trugen die leute raus und bei den bullenwagen verprügelten sie die leute nochmals. die bullen wüteten so rum in der notfallstation, dass die räume für stunden unbenutzar waren. die wände und böden waren voll mit blut. die morgenschicht war noch zeugin der geschehnisse, sie machten fotos von den verschmierten wänden. wie in genua fand eine absurde reaktion der bullen statt. es ist ganz klar die absicht gewalt zu provozieren, indem die bullen sie anwenden auch gegen die bewegung gegen den krieg und für den frieden.
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Gemäss den Videoaufnahmen von damals, haben die Bullen vor laufenden Kameras die Leute geschlagen und zum Teil haben auch die Journis schmerzhafte Erfahrungen machen müssen, während den Filmaufnahmen....Und danach die Stürmung durch Bullen der Unterkunft von zahlreichen Demonstranten.
Hier etwas dasselbe, Stürmung eines Krankenhauses(!?), einer staatlichen Einrichtung??? Was soll den das?? Ich kenn mich mit der italienischen Politik nicht aus, aber dies kann auch da nicht einfach so toleriert oder unter den Tisch gekehrt werden, oder...?? Hat doch viel zu viele Zeugen und so.... Oder bin ich ein wenig naiv????
Ich hoffe die italienische Bevölkerung kann sich gegen solche, sich häufende Übergriffe, auflehen und etwas bewegen.