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1. Mai: Über 300 linksautonome Demonstranten in Solothurn
Mehrere 1000 Franken Sachschaden
«Nazis raus!»: Unter diesem Schlachtruf sind am Donnerstagnachmittag über 300 linksautonome Demonstranten durch die Solothurner Altstadt gezogen. Im Verlauf der Kundgebung wurden zwei Grossbankfilialen mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Dabei sind laut Polizeiangaben Sachschäden in der Höhe von mehreren 1000 Franken entstanden; Personen wurden keine verletzt. Befürchtungen, auf dem Amthausplatz könnte es zu Zusammenstössen mit Rechtsradikalen kommen, stellten sich als unbegründet heraus. Der als Treffpunkt rechtsextremer Kreise geltende Platz war zum Zeitpunkt der Kundgebung menschenleer.
Von Bern angereist Die meist jugendlichen, teils schwarz vermummten Demonstranten trugen auf ihrem Marsch durch die Altstadt schwarz-rote Flaggen und skandierten anti-faschistische Slogans. Ein grosser Teil der Kundgebungsteilnehmer war am frühen Nachmittag von Bern angereist, wo sie an einer Demonstration gegen den Rüstungskonzern RUAG teilgenommen hatten. (sda/cze)
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