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 :: WEF-Gegner schmuggeln Propagandabeilage in "20 Minuten" ::
 Themen | WEF 14-01-2005 18:49
AutorIn : Baramilja
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man verzeihe mir


 http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/newsticker/456149.html

Freitag, 14. Januar 2005

WEF-Gegner schmuggeln Propagandabeilage in "20 Minuten"

BERN - Gegner des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos haben der
Berner Ausgabe der Gratiszeitung "20 Minuten" heimlich ein Propagandablatt beigelegt. Layout und Textstil lassen den Leser leicht an eine redaktionelle Beilage glauben.

Die Verfasser der Beilage, die in die Gratiszeitung geschmuggelt wurde, schreiben explizit im Namen der Redaktion: "Die 20 Minuten-Redaktion unterstützt die Kampagne gegen das WEF. Denn wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Heraus zur Demo gegen das WEF!".

Der Redaktionsleiter von "20 Minuten" in Bern, Philipp Probst, reagierte umgehend: "Die Redaktion distanziert sich in aller Form von dieser Aussage, wie auch von der ganzen Beilage", schreibt er in einer Medienmitteilung. Die Zeitung, die über Verteilkästen für jeden zugänglich sei, sei aufs Gröbste missbraucht worden.

Denn das Redaktionskonzept sei klar: "Wir machen eine neutrale Berichterstattung." Auch die Anzeige, die auf der zweiseitig bedruckten Beilage erschienen sei, habe nichts mit "20 Minuten" zu tun. "Redaktion und Verlag behalten sich rechtliche Schritte vor", so Probst.

Nach ersten Abklärungen wurde die gefälschte Beilage nur in Berner Ausgaben eingelegt. Wieviele Exemplare betroffen sind, sei schwierig abzuschätzen, sagte Andreas Szilagyi, Verkaufsleiter von "20 Minuten" in Bern, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. "Wahrscheinlich ist die Anzahl aber gering", hält er fest.

Das Blatt sei wohl frühmorgens von Hand in die Zeitungen geschmuggelt worden. "Ich glaube aber, die Leserinnen und Leser merken schnell, dass die Beilage nicht den redaktionellen Richtlinien entspricht: Die Schrift und die Spaltenbreite sind anders als in der übrigen Ausgabe."

Die Gratiszeitung ist laut dem Verkaufsleiter nicht zum ersten Mal von einer unautorisierten Kampagne betroffen: Bei den Wahlen im vergangenen Jahr habe eine Partei die Titelseiten von rund 15 000 Berner Expemlaren mit Werbung in eigener Sache überdeckt.


gratuliere! ein offizielles statement oder die original seite wäre toll
 :: 12 Inhaltliche Ergänzungen : > Ergänze diesen Artikel
  Bingo!
14.01.2005 20:03  
Bingo!

genau so. Und das Schönste ist die "neutrale Berichterstattung" in der Antwort des 20min...


AutorIn: libertärer Kommunist
  schönä
14.01.2005 20:46  
guet gmacht!


AutorIn: wow
  auch lustig:
14.01.2005 22:06  
WEF-Gegner missbrauchten «20 Minuten» für Demo-Aufruf

Bern (AP) Unbekannte Gegner des Weltwirtschaftsforums haben mit einer in die Berner Ausgabe der Pendlerzeitung «20 Minuten» geschmuggelten Beilage zur Teilnahme an der Kundgebung vom 22. Januar in Bern aufgerufen. Die Redaktion distanzierte sich von der mit dem Titel «wef-spezial» übertitelten Beilage.

Die zwei gedruckten Doppelseiten enthielten zahlreiche globalisierungskritische Artikel mit Vorwürfen gegen grosse Unternehmen. In einem Aufruf zur Demonstration stand ausserdem geschrieben: «Die 20 Minuten-Redaktion unterstützt die Kampagne gegen das WEF. Denn wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht». Die Redaktion verurteilte die Aktion in einer Mitteilung aufs Schärfste und distanzierte sich von der Beilage. Die Zeitung, die via Verteilkästen für alle gratis erhältlich und zugänglich sei, sei aufs Gröbste missbraucht worden. Laut dem Berner Redaktionsleiter Philipp Probst waren verschiedene Zeitungsboxen von der «Aktion bei Nacht und Nebel» betroffen. So habe er selbst in Schüpfen eine «WEF-Beilage» erhalten und der Berner FDP-Finanzdirektor Kurt Wasserfallen habe im Berner Elfenau-Quartier ein entsprechendes Exemplar erwischt. Wieviele Ausgaben betroffen waren, sei nicht bekannt. Die gedruckte Beilage und das aufwändige Verteilsystem deuteten daraufhin, dass die Aktion «nicht an einem Nachmittag» vorbereitet worden sei. Redaktion und Verlag würden sich rechtliche Schritte vorbehalten

Laut dem Geschäftsführer von «20 Minuten» Rolf Bollmann handelte es sich dabei nicht um die erste Aktion, bei der die Pendlerzeitung missbraucht wurde. So seien im Vorfeld der Berner Stadtpräsidiumswahlen im vergangenen November 15.000 Zeitungen mit Post-it-Klebern versehen worden, auf denen die Leser aufgefordert worden seien, SP zu wählen. «Wir stellten dann eine Rechnung für den entgangenen Werbewert», sagte Bollmann. Falls diese nicht beglichen werde, was bisher noch nicht geschehen sei, werde auch hier der Rechtsweg beschritten.


AutorIn: AP
14.01.2005 22:45  
kuuuuul!


15.01.2005 09:07  
wo blödsinn zur norm wird, wird quatsch zum happening.


  Schon mal dagewesen
15.01.2005 12:31  
Könnt ihr auch mal was machen, das aus eurer feder stammt?

vor 3-4 Jahren haben die Nazis auch schon eine (gut gestaltete) beilage bei 20 minuten gemacht. hat nen riesen aufruhr gegeben!

Ihr Nachahmer...Tsts



AutorIn: andere seite des ufers
  na und?
15.01.2005 14:27  
na und? Nachgemacht oder nicht wen intressierts? Jedenfalls gute aktion! Es wrd etwas gemacht!!!!


AutorIn: jia
  Na ja. War kaum gutgemacht.
15.01.2005 19:01  
So viel ich weiss ist die Aktion eh frühzeitig aufgeflogen und der Zettel wurde nie verteilt. Also ist schwer zu sagen ob er wirklich gut gemacht war.


AutorIn: Weltbuerger
  @weltkleinbürger
15.01.2005 20:43  
hahaha die aktion ist nicht aufgeflogen, wenn du keins erwischt hast, pech. war ne geile action, weiter so...


  Falsch verstanden
16.01.2005 13:35  
Hast mich wohl falsch verstanden. Ich meine die Faschoaktion vor ein paar jahren war aufgeflogen. Die Beilage zum WEF im 20 Minuten habe ich übrigens erwischt. Die war ziemlich gut.


AutorIn: Weltbuerger
  Aktion!
16.01.2005 18:55  
Spassguerilla rockt!
Ein hoch auf das meistgelesene kachblatt der schwei(n)z!


AutorIn: Exi
  Was soll das?
17.01.2005 13:13  
Immer diese Vorwürfe "nachgemacht"... Ist doch lächerlich. Muss immer alles neu sein, Innovation pur, oder wie? Gute Aktionen sind gute Aktionen. Wenn alle sog. Aktivisten ein paar gute Aktionen pro Jahr kopieren würden, dann wäre die Schweiz ein revolutionäres Tollhaus!
Also kopiert oder macht sonst spannende, oder spassige Aktionen. Die mit dem 20 Minuten war hammer, besonders wegen dem grossen, teils urkomischen Medienecho!
Gratuliere


AutorIn: Widerständer
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