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Am 1. März 2011 fanden in Wien zum ersten Mal Aktionen zum transnationalen Migrant_innenstreik statt. Der Streik hat das Ziel, die Art und Weise offensiv zu attackieren und zu verändern, in der Migration heutzutage verhandelt wird. Mit dem Motto »Ausschluss Basta!« sollte 2011 die Debatte um die »Integration« grundsätzlich infrage gestellt werden. 2012 war dann die Sprache Gegenstand der Aktionen. Dazu schreiben die Organisator_innen: »Wie Kärnten immer schon auch Koroška war, war Wien immer schon ein Stück Beč, Bech, Bécs, Dunaj, Vídeň, Viena und Viyana. Das Problem ist nicht die Vielfalt an Sprachen, sondern der Versuch des Regierens über Menschen mittels Sprache, mittels Sprachherabwürdigung, mittels Sprachaberkennung, mittels Sprachzwang, mittels Sprachzertifikaten.«
Zu Beginn der Veranstaltung werden Aktivist_innen aus Wien über ihre Erfahrungen mit dem Migrant_innenstreik berichten. Daran anknüpfend wollen wir uns im zweiten Teil über ähnliche Aktionen und Themen in Zürich/der Schweiz austauschen. Mögliche Inhalte der Diskussion sind: Wie geht die Linke hier mit der Debatte über die »Integration« und mit der Vielsprachigkeit um? Inwiefern ist die offizielle »Viersprachigkeit« der Schweiz zu hinterfragen?
Die Veranstaltung wird auf deutsch stattfinden. Es werden aber Leute vor Ort sein, die bei Verständnisproblemen Unterstützung in verschiedenen Sprachen anbieten.
Weitere Infos zum Migrant_innenstreik in Wien: http://www.1maerz-streik.net
Datum: Sonntag, 13.1.2013, 19.00h Ort: Infoladen Kasama, Militärstrasse 87a, Zürich 4 |
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