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 :: 2. Februar: Mali; wieder ein Krieg im Namen des Friedens ::
 Themen | Krieg+Militarismus 31-01-2013 19:22
AutorIn : Internationale Kommunistische Strömung : internationalism.org
Erneut stellt sich die französische Bourgeoisie an die Spitze eines bewaffneten Konfliktes in Afrika. Erneut gibt sie vor, dies im Namen des Friedens zu tun. In Mali kämpfe man gegen den Terrorismus und für die Sicherheit der Zivilbevölkerung. Zweifellos, die Grausamkeit der bewaffneten Banden die den Norden Malis kontrollieren, steht ausser Frage, diese Kriegsherren bringen Tod und Terror wo immer sie sind. Doch die Beweggründe der Intervention des französischen Staates drehen sich nicht um das Leiden der lokalen Bevölkerung.
Am 11. Januar 2013 startete der französische Präsident François Hollande die Operation „Serval“, um den „Krieg gegen den Terrorismus“ in die Hand zu nehmen. Flugzeuge, Panzer, Lastwagen und bis an die Zähne bewaffnete Soldaten werden in die südliche Sahel-Zone geschickt. Zum jetzigen Zeitpunkt werfen die Flugzeuge Bomben ab, feuern die Geschütze, und sie töten dabei auch Zivilisten.
Erneut stellt sich die französische Bourgeoisie an die Spitze eines bewaffneten Konfliktes in Afrika. Erneut gibt sie vor, dies im Namen des Friedens zu tun. In Mali kämpfe man gegen den Terrorismus und für die Sicherheit der Zivilbevölkerung. Zweifellos, die Grausamkeit der bewaffneten Banden die den Norden Malis kontrollieren, steht ausser Frage, diese Kriegsherren bringen Tod und Terror wo immer sie sind. Doch die Beweggründe der Intervention des französischen Staates drehen sich nicht um das Leiden der lokalen Bevölkerung. Der französische Staat will nichts anderes als seine eigenen imperialistischen Interessen verteidigen. Kurzfristig sind die Bewohner von Bamako in Freude ausgebrochen und sehen in Hollande einen Retter.
Von den Medien werden nur Bilder von der Bevölkerung gezeigt, die wegen des gestoppten Vormarschs der mafiösen und gewalttätigen Banden auf die Hauptstadt jubelt. Doch die Freude wird nur von kurzer Dauer sein. Wenn die „wahre Demokratie“ mit Panzern angefahren kommt, ist das Gras danach nicht mehr so grün! Im Gegenteil sind Zerstörung, Chaos und Misere die Konsequenzen dieser Intervention. Es genügt einen Blick auf die humanitären Kriege in den 90er-Jahren zu werfen, die nur Zerstörung und Hunger hinterlassen haben. Es ist erschreckend: jeder Krieg – oft unter dem Banner der humanitären Intervention geführt, wie in Somalia 1992 oder in Ruanda 1994 – hat nur noch schlimmere Hungersnöte zur Folge gehabt. In Mali wird dies nicht anders sein. Dieser neue Krieg wird die gesamte Region destabilisieren und das Chaos verschärfen.
Sich Klarheit darüber zu verschaffen, welches die Triebkräfte hinter dieser Zerstörungswut sind, ist die Vorraussetzung den blinden Zerstörungskräften des Kapitalismus Einhalt zu gebieten.
Nichts ist praktischer als eine gute Theorie!

Zeit und Ort:
Samstag, 2. Februar 2013, 13.00 Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich
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