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Die Oma, der Pfarrer, abendländische Politiker, Geisteswissenschaftler sämtlicher Disziplinen – alle berufen sich zur Begründung ihrer je speziellen Überzeugungen auf ein Menschenbild. Darüber, was „den Menschen“ ausmacht, herrscht dabei keinerlei Einigkeit. Da gibt es „optimistische“ und „pessimistische“ Menschenbilder, „´unser´ christlich-(jüdisch)-abendländisches“ und eine Menge gelehrte, griechisch oder lateinisch bezeichnete Vorstellungen davon, was den Menschen im Kern ausmacht. Gemeinsam haben der Nutzenmaximierer, das Triebbündel und die „homo lupus“, faber, ludens oder soziologicus, das zoon politikon oder animal rationale usw. das Konstruktionsprinzip. Wie man Menschenbilder im Allgemeinen und die geläufigsten im Besonderen kritisiert, soll auf dem Jour fixe Thema sein
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