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 :: Smash little WEF ::
 Themen | Anti-Kapitalismus/Globalisierung | WEF 27-04-2015 16:07
AutorIn : Güllener_Innen
Plakat Das Aktionsbündnis "Smash little WEF" hat sich 2014 im Zuge des ersten organisierten Protest seit langem gegen das HSG- Symposium formiert.

Dieses Jahr rufen wir zur Demo gegen das HSG Symposium und seine Unterstützer_innen auf!
02 Mai 2015 14.00 auf dem Bahnhofsplatz St.Gallen!
Plakat
Plakat
Smash little WEF – oder wider die Alternativlosigkeit!

Sie treffen sich wieder: die selbsternannten „leaders of today“ und die „leaders of tomorrow“.
Wie jedes Jahr findet anfangs Mai in St.Gallen das „St.Gallen Symposium“ statt.
Ähnlich wie beim WEF ist dies ein Stell-Dich-Ein von den Mächtigen, Multis und sonstigen dubiosen Figuren des Weltgeschehens.
Dieses Jahr nehmen u.a. Peter Brabeck (Néstle, „Wasser ist kein Menschenrecht“) und Anders Fogh Rasmussen (ehemals Generalsekretär der NATO) teil.

Finanziert wird das Symposium unter anderem von einer kriminellen Organisation (Crédit Suisse), einem Waffenproduzenten (ZF Friedrichshafen) und einer Bank, die mit 68 Milliarden Steuergeldern gerettet werden musste (UBS). Eine Hand wäscht die andere.

Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Krise und deren grausame Folgen für die Betroffenen noch in aller Munde. Mittlerweile wurden uns allerlei Reformvorschläge und Auswege präsentiert. Der herrschende neoliberale Kapitalismus legitimiert die bestehenden ökonomischen Machtverhältnisse und deren Mechanismen jedoch weiterhin mit einer propagierten Unveränderbarkeit des Marktes. „There is no alternative!“

Zu den Institutionen, welche diese Alternativlosigkeit predigen und sie wissenschaftlich aufbereiten gehört seit jeher die Hochschule St.Gallen (HSG). Sie stellt eine Infrastruktur zur Verfügung, innerhalb derer die Ideologie von Ausbeutung, Sozialabbau und Umweltzerstörung verbreitet werden. Die Hochschule positioniert sich als Schirmherrin und Garantin für die optimalen Rahmenbedingungen für das Treffen der neoliberalen Eliten.

Wenig überraschend zieht das Symposium allerlei Repräsentanten der Alternativlosigkeit und fragwürdige Konzerne an. Im letzten Jahr war Ivan Glasenberg, CEO des Rohstoffgiganten Glencore Xstrata, zu Gast. In diesem Jahr werden unter anderem Peter Brabeck (Nestlé) und Anders Fogh Rasmussen (NATO) erwartet.

Dem Symposium setzen wir deshalb Räume entgegen, wo konkret über Alternativen nachgedacht wird. Denn dass es auch anders geht, das wird in diesen Tagen sichtbar. Ob in Griechenland, wo die Bevölkerung nicht länger hinnimmt, in Armut und Ausbeutung getrieben zu werden, in Spanien, wo Hunderttausende auf der Strasse eine Bewegung von unten bilden oder in Frankfurt, wo sich ein länderübergreifender Widerstand gegen die Europäische Zentralbank formiert.

***

Es zieht sich eine rote Linie von der barbarischen Alternativlosigkeit eines Systems hin zu davon begünstigten multinationalen Konzernen, neoliberalen Regimen und militärischen Organisationen, welche das Geschäft sicherstellen und soziale Aufstände niederschlagen sollen. Es sind Plattformen wie das Symposium, auf welche die neoliberalen Eliten angewiesen sind. Machen wir es zum Desaster.

Von Frankfurt bis nach Thessaloniki, von Madrid bis nach St.Gallen: gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit der neoliberalen Tristesse! Für eine andere, solidarische Welt, die nur auf den Trümmern der alten Ordnung errichtet werden kann; SMASH little WEF!
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  Ergänzungen
27.04.2015 16:18  
1. Brabeck kommt nicht. Dafür "Leaders" von Novartis, Roche und Unilever (neben Nestle und Kraft Foods einer der grössten Nahrungsmittelproduzenten der Welt).

2. Die Demo ist bewilligt.

Chömed ali
uf Sanggalle


AutorIn: Ergänzer_innen
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