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15.01.05: WORM-UP-Demo in Winterthur |
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Theme(s)
WEF - Anticapitalisme / Antiglobalisation -
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10-01-2005 18:34
Auteur : "Worm-Up"-Team
:: : http://www.anti-wto.ch
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Samstag, 15. Januar 2005, 13:30 Uhr Neumarkt, Winterthur |
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Leider ist es seit Jahren der immer wiederkehrende Frust, dass in Davos keine freie Demonstration gegen das WEF und für eine andere Globalisierung toleriert wird.
Deshalb haben wir, zwei unabhängige Privatpersonen (nach Absprache mit den OrganisatorInnen von Chur, DaDavos) uns ebenfalls entschlossen, in Winterthur eine regionale bewilligte Demonstration durchzuführen.
Motto: „Worm-up“
Worm-up deshalb, weil wir weder von vorne noch von oben nach Davos kommen können. Nun kommen wir halt als Würmer. Schon Ogi sagte: “Do the Worm-up!” Lockern wir den Boden unter dem Kartenhaus der DeregulantInnen und KriegsgewinnlerInnen auf, bis es zusammenbricht. Alles Gute kommt von unten.
Unser Ziel und Motivation: - Das in der Bundesverfassung verbriefte Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit soll, wenn schon in Davos vorübergehend ausser Kraft gesetzt, in diesem Falle halt anderswo wahrgenommen werden dürfen. - Es ist dringend nötig, allen Interessierten, Denkenden, Kritischen, zum Teil Lobbylosen durch den Erhalt einer Demobewilligung eine freie und unzensurierte Meinungsäusserungsplattform zu ermöglichen. Insbesondere da sich offensichtlich sämtliche Parteien nicht getrauen, in ihrem Namen eine solche Plattform bzw. Demo anzugehen. - Warum in Winterthur: Winterthur ist die sechstgrösste Stadt der Schweiz mit grossem Einzugsgebiet, liegt im grossen Wirtschaftskanton Zürich, führt am 20. Januar 05 das erste eigene Wirtschaftsforum durch und steht im Umbruch von der einstigen ArbeiterInnenstadt zum Rückzugsgebiet für Gutbetuchte zu werden. - Wie vielleicht bekannt, findet am 22. Januar eine nationale Demo in Bern statt. In Chur findet am 15. Januar ebenfalls eine regionale Demo statt. Wir wollen diesen Gedanken aufnehmen in der Hoffnung, dass in den folgenden Jahren in immer mehr Kantonen im Vorfeld regionale Demos bis hin zur nationalen stattfinden werden. - Die Demo wird nur nach Erhalt einer Bewilligung durchgeführt. - Es gibt offene Mikrofone, die allen ermöglichen, ihre Ideen und Sichtweisen mitzuteilen. - Die Demo wendet sich an alle Menschen unabhängig ihres Geschlechts, Alters, Religion, Aufenthaltstatus, Nationalität oder Parteizugehörigkeit (mit Ausnahme von nationalistischen, faschistischen, rassistischen oder sexistischen Personen). - Die Demo ist soweit planbar klar gewaltfrei.
Was wir uns von euch/Ihnen erhoffen - Personen, die als RednerInnen zur Globalisierung an der Demo etwas berichten - Unterstützung in Form von eigenen Demoteilnahmeaufrufen an eure/Ihre Mitglieder, Freunde, Freundinnen, Bekannte etc., damit es auch wirklich eine breite, bunte, heterogene Menschengruppe wird - Grosse und kleine, einfache und kreative Transparente - Megafone - Humor und vieles mehr |
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2005-01-10 21:50 |
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Eure Demo steht im kalender. ihr müsst das hier nicht jeden tag posten |
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2005-01-10 23:03 |
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sorry. es ging nur um den flyer. diesmal mit datum... |
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2005-01-11 09:50 |
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wie erkennt man eigentlich eine sexistische person? oder eine nationalistische? |
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2005-01-11 12:14 |
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an äusserungen, verhalten und selten an äusserlichkeiten |
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Bilder vom vorigen Jahr |
2005-01-12 21:48 |
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http://www.gipfelblockade.net/Gipfelblockade/Index.php?Site=Bilder12&ID=39 coole demo! der geist von chur auf dem letzten bild, immer wieder von neuem! |
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Cut and paste aus der regionalpresse: |
2005-01-12 22:05 |
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Aus der "Die Südostschweiz" vom 8. Januar 05
Inhalte sollen im Vordergrund stehen
Dadavos erachtet die Winterthurer Anti-WEF-Demo nicht als Konkurrenz Am nächsten Samstag wird nicht nur in Chur, sondern auch in Winterthur gegen das WEF demonstriert. Bei den Organisatoren der Churer Demo ist man deswegen nicht etwa enttäuscht, sondern erfreut.
von peter simmen
Die globalisierungskritischen Kräfte sorgen für Bewegung: Nächsten Samstag wird in Chur gegen das Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF) demonstriert. Dazu aufgerufen haben das globalisierungskritische Forum Dadavos und die Jungsozialisten Ostschweiz. Diese Woche bewilligte nun auch die Stadtpolizei von Winterthur eine Anti-WEF-Demo, die gleichentags stattfinden soll (Ausgabe von gestern). Und plötzlich ist auch Davos wieder ein Thema (Bericht oben). Michel Zogg von Dadavos zeigte sich gestern auf Anfrage erfreut über die Nachricht aus Winterthur. Die Churer Demo sei von Anfang an als regionale Veranstaltung positioniert worden, und es sei zu begrüssen, wenn auch andernorts regionale Kundgebungen durchgeführt würden. In diesem Sinne erachtet er Winterthurer nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Aber nicht nur das: Zogg geht davon aus, dass deswegen möglicherweise Mitglieder des Schwarzen Blocks aus Zürich und Personen aus dessen Umfeld auf eine Reise nach Chur verzichten. Einfluss beschränkt Ein solcher Verzicht könnte durchaus positive Auswirkungen auf die Churer Kundgebung haben und Dadavos dem Ziel einen Schritt näher bringen, eine friedliche Kundgebung durchzuführen. Eine Demo, bei der es vor allem darum gehe, Inhalte rüberzubringen, so Zogg. Die Organisatoren hätten aber keinen Einfluss darauf, wer nach Chur kommt oder eben nicht, stellt er klar. Keinen Widerspruch zur Absicht, eine regionale Demo organisieren zu wollen, sieht Zogg in der Tatsache, dass Dadavos im Internet (www.indymedia.ch) einen Demo-Aufruf platziert hat. Nachdem bekannt geworden sei, dass es in Chur eine bewilligte Demo gibt, seien im Internet von dritter Seite Aufrufe veröffentlicht worden, die nicht im Sinne von Dadavos gewesen seien. Dadavos habe darauf entschieden, selber aktiv zu werden und in einem Aufruf die Ziele genau zu umschreiben. Die Veröffentlichung des Aufrufs habe offensichtlich Wirkung gezeigt, sei es doch auf besagter Seite um die Churer Demo ruhig geworden. Auch VPOD macht mit Nach der SP Graubünden hat gestern auch die Gewerkschaft VPOD den Organisatoren ihre Unterstützung zugesagt. Der VPOD rufe seine Mitglieder auf, an der Kundgebung teilzunehmen, heisst es in einer Mitteilung von gestern. Als Gewerkschaft des Service public wolle der VPOD insbesondere darauf hinweisen, dass im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung immer mehr öffentliche Dienstleistungen zu reinen Handelswaren degradiert würden. Unter dem Druck von IWF und Weltbank würden Regierungen von Entwicklungs- und Schwellenländern gezwungen, aus Spargründen Wasser, Gesundheitswesen, Bildung, Energie zu privatisieren. Damit würden grosse Teile der armen Bevölkerung von diesen Dienstleistungen ausgeschlossen.
Bilder indymedia:
http://gipfelblockade.net/Gipfelblockade/Index.php?Site=Bilder12&ID=39
So soll es werden: Im Januar 2004 führt eine laute, aber weitgehend friedliche Kundgebung durch die Churer Innenstadt.
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V.Clausewitz
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so sieht eine Falle aus |
2005-01-13 10:09 |
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so sieht eine Falle aus! |
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2005-01-13 18:56 |
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TOUS À WINTERTHUR!!!!! |
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