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SH-Medien zur Antifa-Demo in Schauffhausen |
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Antifascisme -
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21-03-2005 10:15
Auteur : Steckdose
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Zur gelungenen Kundgebung in Schaffhausen Wir waren tausend! |
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Schaffhauser Nachrichten 21.3.2005
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=131178
Hunderte Personen rufen «Nazis raus!»
An der Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung nahm ein breites Spektrum der Bevölkerung teil.
von Daniel Thüler
Schnell ergriffen vier Rechtsextreme, die während der bewilligten «Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen» auf dem Fronwagplatz erschienen waren, um die Lage zu begutachten, wieder die Flucht. Nachdem ihr Auftauchen übers Mikrofon durchgesagt wurde, skandierten die gegen tausend Teilnehmenden lautstark im Chor: «Nazis raus! Nazis raus!». Der Übermacht gewahr, zogen die vier im Nu wieder von dannen. Der grosse Bevölkerungsaufmarsch von Alten und Jungen, Frauen und Männern, In- und Ausländern zeigte klar, dass die Schaffhauser Bevölkerung niemals wieder Szenen wie am vergangenen Samstag erleben will, als rund 150 Rechtsextremisten, faschistoide Parolen rufend und mit Fackeln und Fahnen bestückt, unbehelligt durch die Altstadt ziehen und eine Platzkundgebung durchführen konnten.
Kritik an Polizei und Zeitung
Zu Beginn der «Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen», die von einem speziell gegründeten, aus einem losen Bündnis bestürzter Personen bestehenden Organisationskomitee (OK) veranstaltet wurde, begrüsste OK-Mitglied Manu Bührer die vielen Anwesenden. «Die Neonazis, die am vergangenen Samstag durch die Schaffhauser Altstadt gezogen sind, haben sogar einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen», sagt sie, «denn sie waren ausgerüstet mit brennenden Fackeln und marschierten im Gleichschritt. Genauso wie einst ihre ideellen Vorbilder, die Mitglieder der NSDAP im Deutschland der Dreissigerjahre.» Napo-Anführer Bernhard Schaub habe ungehindert seine rassistische und antisemitische Rede halten dürfen. Manu Bührer kritisierte das Nichteinschreiten der Schaffhauser Polizei und die Berichterstattung der Schaffhauser Nachrichten. «Rechtsextremismus kann man weder mit Totschweigen noch mit Banalisieren aufhalten», erklärte sie. «Die heute Anwesenden zeigen mit ihrem Erscheinen, dass sie keine Stadt wollen, in der Neonazis ungehindert marschieren können.» Anschliessend wurden mehrere Ansprachen gegen Rassismus gehalten. Hans Stutz, Luzerner Journalist und Beobachter der rechtsextremen Szene, sprach über die Napo und ihren Chef: «Schaub ist Holocaust-Leugner und Wortführer der Nationalen Ausser- parlamentarischen Opposition der Schweiz (Napo). Er ist dadurch aufgefallen, dass er Demokratie für einen Gräuel hält, dass er ein Reich Europa aufbauen und Menschen nicht europäischer Herkunft aus Europa vertreiben will.» Sehr bedrohlich sei auch der kürzlich erfolgte Brandanschlag auf die Synagoge in Lugano, der erste in der Schweiz seit Menschengedenken. Slam-Poet und Contempo-Preisträger Gabriel Vetter und Wirt Tomislav Babic gehörten ebenfalls zur Rednerschar. Letzterer machte klar, dass wohl jeder schon diskriminiert wurde, sei es wegen der Nationalität, des Geschlechts oder gar der Turnschuhe. Andere Sprecher erzählten von rechtsradikalen Übergriffen in Schaffhausen, deren Häufigkeit in letzter Zeit zugenommen hätte. Auch drei Vermummte des Schwarzen Blockes aus Winterthur wurden ans Mikrofon gelassen.
Kundgebung bleibt friedlich
Bei der bewilligten Platzkundgebung gegen die rechtsextreme Bedrohung in Schaffhausen auf dem Fronwagplatz gab es kaum Zwischenfälle. Nur ein stark alkoholisierter Mann, der sich bedrohlich vor Slam-Poet Gabriel Vetter bei dessen Rede aufbaute, wurde vom OK aus dem Publikum genommen und der Schaffhauser Polizei übergeben. Nach minutenlangem, heftigem Widerstand konnte er in Handschellen gelegt und abgeführt werden. Der angereiste Schwarze Block blieb nach längeren Verhandlungen mit dem OK friedlich. Am Rande des unbewilligten Umzuges durch die Altstadt kam es zu einigen wenigen Sachbeschädigungen, weshalb gegen vier zum Teil minderjährige Personen Strafanzeige erhoben wurde. «Es handelte sich nur um kleinere Sprayereien», erklärt Polizeisprecher Benno Schmid auf Anfrage. Vor der Kundgebung nahm die Schaffhauser Polizei sechs Personen aus dem rechtsextremen Lager vorübergehend fest. (dat.) |
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2005-03-21 13:15 |
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War alles eigentlich ok bis auf die Rede des Anarchisten. Fand ich (und war nicht der einzige) völlig daneben. Sorry!
Danke an die Organisatoren. Macht weiter so!!! |
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? |
2005-03-21 14:08 |
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und was bitteschön war daneben?? |
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no idiot
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Also, mein Opa dachte... |
2005-03-21 14:46 |
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dass dies eine Performance sei. Ich musste ihm dann erklären, dass das so richtige Anarchisten waren. Weisst Opa, so wie damals in Spanien. Weisst, die dürfen Ihr Gesicht nicht zeigen, weil sie in der ganzen Schweiz wegen gesucht werden. Da sagte Opa nur: "aber bei uns in Spanien da hat man sich doch richtig Vermummt, nicht so mit Sonnenbrille. Die erkennt man ja auf den ersten Blick, wenn man sie kennen will". |
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Opa und Enkel
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2005-03-21 14:58 |
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...nein, sorry. Aber die Rede war echt gut. In keiner vorher, wurde nämlich die wahren Ursachen des Neonazi-Problems erwähnt. Unser kapitalistische System ist einmal mehr schuld an einem Problem, welches diejenigen die daran profitieren in keiner weise betrifft. |
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Opa und Enkel
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bravo anarcho |
2005-03-21 16:13 |
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Die Redes des Anarchisten war sehr gelungen, er war der Einzige, welcher die tatsächlichen Ursachen des Nazi-Problems ansprach. Dass die SPler und andere Reformisten keine Freude an solch radikaler Kapitalismus-Kritik haben, dürfte wohl klar sein....schliesslich proftieren auch sie stark von der Macht für wenige, die dieses System generiert. Danke an die Wintis!!! Amore Anarchia --- subito! |
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berner
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auch ich... |
2005-03-21 16:19 |
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...fand dass es diese rede brauchte. eine revolutionäre, radikale rede. dies kam auch rüber und rüttelte die schaffhauserInnen auf, sie sahen dass es noch andere sachen gibt als die AL und die SP. kompliment!
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2005-03-21 18:18 |
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einzelne kommentare von oben zeigen, wie gut diese personen den flyer gelesen und die rede angehört haben...
"wer vom kapitalismus nicht reden wolle, der solle auch beim faschismus schweigen" und die dumpfbacken der sp-sozis raffens nicht.
scheinbar wil man von seiten der gemässigten oder auch opportunisten aus nicht nicht vom wahren problem sprechen. faschismus ist ein produkt des kapitalismus. faschisten sind die marschierenden garden der herren in anzug und krawatte.
im übrigen bin ich froh, dass die schaffhauser nachrichten etwas selbstkritik zuliessen und endlich mal mit realistischen zahlen hantierte...
wir kommen wieder. bis bald. |
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?schwarzer block? winti
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Wägewieso? |
2005-03-21 18:31 |
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Wieso heisst es wenn Nationale ne Demo machen immer 'Marschieren'? |
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Bein
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2005-03-21 21:17 |
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"faschismus ist ein produkt des kapitalismus"
wo kann man ihn kaufen? |
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in schaffhausen |
2005-03-22 10:13 |
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zogen die faschos mit fackeln und IM GLEICHSCHRITT durch die stadt. marschieren ist also angebracht...
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relativ |
2005-03-22 17:06 |
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Ist ja super, dass auch eine WIRKLICH anarchistische Rede gehalten werden konnte... Aber damit "Schaffhausen aufrütteln" und "denen zeigen dass es noch mehr gibt als SP und AL" finde ich dann doch etwas zu viel der Ehre. Sooo toll war dieses Flugblatt bzw. die Rede nun auch wieder nicht. Im Gegenteil: abgedroschene Sätze, die bereits vor 20 Jahren im Umlauf waren... Irgendwie müssten - glaub ich - auch mal gewisse AnarchistInnen in eine Weiterbildung...
Aber easy, besser so als nix.
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