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TAV: Ein Monster gegen den Piemont |
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Écologie -
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21-11-2005 01:14
Auteur : ((i))
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Piemont. Eines der Täler, wo in wenigen Monaten die olympischen Winterspiele ausgeführt werden, ist in vollem Aufruhr, das Val di Susa. Schuld daran, ist der Hochgeschwindigkeitszug (TAV) bzw. der Bau dessen Linie.
Die ganze Geschichte fing 1991 mit der Entstehung der „TAV spa“ an, eine Gesellschaft, die je zur Hälfte aus öffentlichem sowie aus privatem Kapital besteht. Ihr Auftrag besteht darin, in Italien die ca. 900km lange Eisenbahnlinie für den Hochgeschwindigkeitszug zu bauen. Das Vorhaben Turin mit Lion (FR) zu verbinden wird das Tal, wo schon eine Zuglinie und eine Autobahn hindurch führen, für die nächsten 15 Jahre in eine Baustelle verwandeln. Das ganze ist ein enormes Projekt in der Höhe von ca. 80 Milliarden Euro. Ein Projekt, dass der Bevölkerung keinen Nutzen bringen wird, da der Zug ohne anzuhalten durch das Tal brausen wird und der Zuschlag für den TAV so teuer sein wird, dass das Billet nur von Touristen und Reichen bezahlt werden kann. So gab es auch schon 1998 eine Proteste- und Repressionswelle in Turin (1|2|3)
Dazu fügen sich noch weit ernstere Angelegenheiten: die Umweltbelastung für das Tal, die Gefahr des Asbests und dem Uranerz, beides im innern des Gebirgsmassivs, durch das das 52 km lange Tunnel führen soll, vorhanden. Diese Materialien würden beim Tunnelbau sowie bei der Lagerung des herausbeförderten Materials zu Problemen führen, da sie sich in der Luft verflüchtigen und Grundwasser verseuchen können. Die Angst ist folglich legitim, kann dies doch gesundheitliche Konsequenzen haben und zu Lymphomen und Leukämie führen. Katastrophal sind auch die Folgen für die Umwelt durch die riesige Baustelle. Das Tal ist durchschnittlich nur 1,5 km breit mit vielen verstreuten Siedlungen. Einfach sich vorzustellen, was ein so ein gigantesker Bauplatz aus Zement, Stahl, Kabel und Plastik, die die kleine Talsohle durchziehen, bedeuten würden.
Die Arbeiten sollen jetzt beginnen. Am 31. Oktober kam es zu einem Zusammenstoss, als ein riesigen Polizeiaufgebot mit Knüppeln auf die EinwohnerInnen schlugen, die gegen den Beginn der Bohrungen protestierten. (siehe 10 Gründe gegen den TAV) Den Protesten schlossen sich verschiedene Bürgermeister, piemonteser BesetzerInnengruppen und Centri Sociali wie das 'Askatasunaan. Das Ganze fügt sich in einen Kontext von Repression und Militarisierung des Gebiets in Aussicht der nächsten Olympiade.
Am 16 November gab es im Val di Susa einen Generalstreik, initiiert von den Gemeinden, einigen Bürgermeistern, von Naturschutzorganisationen, des Komitees NoTAV und anderen Organisationen und Gruppen. Halte dich auf dem Laufenden Indymedia Piemonte lesend und Radio Blackout hörend
weitere links: notav.it - notav.info Storia e critiche TAV - ecodelchisone.it
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2005-11-25 23:45 |
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Ein Monster? |
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Es geht um einen 54 Km langen Tunnel ! |
2005-12-10 01:42 |
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Torina und Milano sind keine 900 km von einander entfernt; Werf doch mal nen blick auf die Karte !
Momentan sind es mit der Bahn in dieser Relation entweder 311 km (über Culoz), oder 343 (über Bourgoin-Jallieu).
Es war ürsprünglich mal geplant, eine Trasse von Torino nach Frankreich aus zu bauen, diese sollte in Bussoleno (bei Susa) in einem Tunnel verschwinden, genau hier gab es jetzt die Proteste, und das mit dem Uranstaub ist leider wirklich ein Problem, aber das liesse sich wohl lösen (durch Berieselung mit Wasser, ordentliche Lagerung des Abraums, ...).
Auf französicher Seite soll dieser Tunnel einmal in St. Jean de Maurienne herauskommen.
Auf französischer Seite waren 2 Zulauftsrecken geplant, für den Personen und Gütervehrkehr.
Was von den ganzen Projekt jetzt übrig geblieben ist, ist wenn ich das richtig sehe nur der erwähnte (54 km lange Tunnel).
Soviel ich weiss ist die Neubautrasse nach Turin doch wenn überhaupt erst später dran.
Und dieser Tunnel wird nach seiner Fertigstellung dieses Tal, das vom Lastwagenvehrkehr sehr geplagt ist, eher entlasten. Deswegen halte ich den Bau dieses Tunnes für sehr sinvoll ! Es muss aber jeden Fall (wie schon erwähnt) sicher gestellt werden, dass die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird.
Ich finde diesen Protest wenn ich ehrlich bin deswegen unverständlich, würde er sich einsetzen dafür dass die Umwelt beim Bau nicht belastet wird würde ich ihn beführworten, aber so ...
Was ich aber richtig krass finde ist folgendes: Momentan wird die Autobahn Asti - Cuneo fertiggestellt, diese soll dan demnächst weiter gebaut werden, bis nach Nizza. Und zwar durch das Valle Gesso, den zu bauenden "Mercantour Tunnel" und dann anschliessend in Frankreich durch das Tal des Vesubie und das Tal des Var bis nach Nice.
Hier wird eine Autobahn durch einen Nationalpark gebaut werden, unberührte Natur für immer zerstört werden.
Soviel wie dieses Projekt könnte die besagte neue Strecke den Bahn niemals zerstören !
Dieses Projekt liegt in unmittelbarer Nähe von Torino, und hier gegen gibt es kaum Protest.
Zugleich ist die Strecke der Bahn in der direkten Bahn Relation Cuneo - Nice (genauer der Abschnitt Breil - Nice) stillegungsbedroht. |
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blubb
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| Web:
http://linksruck.de/zeitung
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Beitrag in einem Forum zu diesem Thema... |
2005-12-10 03:20 |
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... vielleicht gibt es hier ja antworten auf die Frage:
http://s134260722.online.de/drehscheibe-online/forum/read.php?f=30&i=1593&t=1593 |
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