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Durch den Hass auf das Reiche, genährt vom Zorn, sind wir die Feinde der etablierten Ordnung. Wir kämpfen für eine Demokratie von unten, direkt, föderalistisch und selbstverwaltet. Gegen die Ungerechtigkeit der Urnen propagieren wir die soziale Revolution.
Wir werden durch konsequente Eingriffe unsere Therapie gegen den faschistischen Tumor, der das Wallis verpestet, anwenden. Gegen die Teilung der Jugend, angestrebt durch die politischen Parteien und den Staat, antworten wir mit Klassensolidarität ohne Unterscheidung der Herkunft.
Ihr verletzt und zerstört unser Ökosystem. In eurer kriminellen Gesellschaft lesen wir euch die Leviten. Ihr, wie alle Mächtigen, missachtet das Leben selbst. Das bisschen Menschlichkeit, das uns bleibt, wird uns immer dazu bringen Gerechtigkeit zu schaffen. Ja, Farinet, wir werden dich rächen!
«Eine Stadt, mit einem Bischof, eine Regierung, ein Schloss, zwei Schlösser, Türme, sieben oder acht Kirchen, ein Gericht, Richter, ein gefälltes Urteil, Gendarmen und Kerkermeister konnten ihn nicht zurückhalten, all diese Dinge und diese Personen zusammen, während er ganz allein war gegen sie alle. Er war allein, sie vier- oder fünftausend. Aber es ist bloß ihre Rechtsprechung und es ist eine Ungerechtigkeit. Sie, die unten leben, die begrenzt leben, sie leben falsch.» C.F. Ramuz, Farinet oder das falsche Geld
Action Autonome - Zelle Farinet
[1] Farinet (1845-80), der Robin Hood der Alpen, stammt aus einer ärmlichen Familie des frankophonen Aostatals. Er führte das Leben eines vogelfreien Ausbrechers und ließ sich im Wallis nieder. Dort hat er unzählige Falschmünzen an arme Familien verteilt. Von der lokalen Bevölkerung unterstützt, entkam er jedes Mal den Gendarmen. Im Jahre 1880, müde und vom Hunger gequält, in einer Schlucht nahe Saillon in die Enge getrieben, bereiteten seine Häscher seiner Flucht ein Ende. Ein Mythos war geboren.
übersetzt von Autonome Antifa Freiburg
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