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Presseerklärung zum 1. Mai |
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Répression -
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01-05-2008 21:27
Auteur : Revolutionärer Aufbau Schweiz
:: : http://www.aufbau.org
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Die Ereignisse am ersten Mai in Basel, Bern, Zürich und Winterthur |
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Presseerklärung zum 1. Mai 2008
In Basel demonstrierten 1500 Personen an der 1. Mai-Demonstration. Am revolutionären Block beteiligten sich gut 400 Personen. Die Parolen des Blocks lauteten: Für den Sozialismus. Gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung. Diese waren durch viele mitgetragene Schilder mit zusätzlichen Parolen wie "1. Mai -- Saisonstart für KlassenkämpferInnen" etc. in der ganzen Demo sichtbar. Auf dem Marktplatz wurde vom Dach des Fingerhauses ein Transparent mit der Losung "Kapital zerschlagen -- Solidarität aufbauen" entrollt.
In Bern haben die Gewerkschaften die 1. Mai-Demonstration aufgrund des Auffahrtstages kurzerhand abgesagt. Aus diesem Grund hat sich ein gewerkschaftsunabhängiges 1. Mai Bündnis gebildet, welches zur Demo aufgerufen hat, um diesem falschen Signal eine eigene Mobilisierung entgegenzusetzen. Es kamen rund 200 Personen, welche an der Demonstration teilnahmen. An der darauffolgenden Kundgebung mit der Gewerkschaft nahmen rund 500 Leute teil. Als der SP-Stadtpräsident Alexander Tschäppät seine Rede hielt wurde er ausgepfiffen, mit Wasserballonen beworfen und es formierte sich eine Minidemo weg von der Kundgebung durch die Berner Innenstadt.
In Winterthur demonstrierten 500 Personen, am revolutionären Block nahmen rund 100 Personen teil. Er hätte von den offiziellen DemonstrationsorganisatorInnen abgehängt werden wollen, da diese nicht müde werden die Gewalt-Distanzierungs-Keule zu schwingen. Diese Rechnung allerdings ging nicht auf. Der Block konnte sich wie gewohnt an der Spitze der Demo aufstellen und zusätzlich eine erste kurze Rede vom offiziellen Mikrophon halten. Die rosaroten Distanzierungen von imaginären Chaoten übertonte das Soundmobil des Blocks mit Gelächter in Endlosschlaufe. An der Demoroute entrollte das revolutionäre Bündnis ein Transparent mit der Losung "Die Grenze verläuft nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten".
Rund 10'000 Personen nahmen an der Demonstration am Morgen in Zürich teil. An einem antiimperialistischen Block beteiligten sich rund 2000 Menschen, davon rund 500 im revolutionären Block. Zu Beginn parodierten AktivistInnen die Bundesräte, die als Papageien die Phrasen des Kapitals nachplapperten (und dafür Prügel aus der Demo ernteten): . "Kein Hoffen auf den Staat des Kapitals", "Sozialisieren statt Privatisieren" "Bundesrat als Papagei des Kapitals" hiess es da. Musikalisch wurde der Block von den Rappern Topfchopf und Phenomden begleitet. Im Anschluss an die Demo organisierte das Bündnis "1. Mai am 1. Mai" ein Konzert mit der Punkband UK Subs. Dieses fand auf dem Kanzleiareal statt, welches hermetisch von Polizei abgeriegelt war. Vor Konzertbeginn stürmte die Polizei den Platz und kontrollierte die rund 1000 Anwesenden. Wer später das Areal betreten wollte, hatte sich einer Personenkontrolle zu unterziehen. Mit einer massiven Polizeipräsenz waren auch die rund 2000 Personen auf dem Helvetiaplatz konfrontiert, die ebenfalls die Konzerte hören wollten, aber nicht auf das Areal gelassen wurden. Während des ganzen Nachmittags provozierte die Polizei massiv. Diese Provokationen stehen zweifelsohne im Zusammenhang mit einer weiteren Übung für die Euro 08. So wurde die präventiv errichtete Haftstrasse begutachtenden Kadern vorgeführt. Zudem machten Zivilpolizisten als Greiftrupps die Strassen unsicher. Dass sich die Beteiligten lange nicht provozierten liessen und die Situation erst am späten Nachmittag eskalierte, ist durchaus erstaunlich. Als Antwort auf diese massive Polizeiprovokation färbten mehrere Dutzend Personen am späteren Nacmittag das Rathaus ein. Ab 19 Uhr findet in der Kanzleiturnhalle ein Polit- und Kulturprogramm mit anschliessender Party statt. Kurz nach Beginn des Politprogrammes umstellte die Polizei völlig grundlose erneut mit einem Grossaufgebot das Kanzleiareal und die umliegenden Strassen. Nach rund einer Stunde wurde diese erneute Provokation ebenso unvermittelt wieder abgebrochen. Wir halten fest, dass der Versuch die revolutionären Kräfte durch Rückzug vom 1. Mai-Fest zu isolieren und der Polizei auszuliefern, nicht aufgegangen ist. Ein gut besuchtes Konzert belegt im Gegenteil, dass der 1. Mai auch in Zukunft am 1. Mai stattfinden wird.
Revolutionärer Aufbau Schweiz |
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Ausschreitungen in Zürich und Lausanne |
2008-05-01 22:16 |
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Nach friedlichen 1.-Mai-Kundgebungen in Zürich und Lausanne ist es in beiden Städten zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Personen wurden verhaftet. In Zürich wurden bei einer Amokfahrt zwei Menschen verletzt, einer davon schwer.
Am Rand der 1.-Mai-Krawalle in Zürich raste ein Autofahrer in eine Menschenmenge und flüchtete danach, wie eine Sprecherin der Stadtpolizei Zürich sagte. Der 33-jährige Lenker konnte aber später an seinem Wohnort verhaftet werden.
Der Zwischenfall ereignete sich in der Zürcher Langstrasse, wo es nach der friedlichen Zürcher 1.-Mai-Kundgebung zu Ausschreitungen gekommen war. Die Polizei setzte Gummischrot und Wasserwerfer ein und nahm 280 Demonstranten fest. 12 Personen wurden verletzt.
Die Chaoten zündeten Container an. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Angehörige des Schwarzen Blocks und "zugewandte Chaoten" handelt. Im Vergleich zu anderen Jahren blieben die Sachschäden offenbar gering. Beziffern konnte die Polizei den Schaden noch nicht.
Die Kundgebung und das 1.-Mai-Fest in Zürich wurden in diesem Jahr getrennt durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen findet das Volksfest ab dem (morgigen) Freitag statt.
Auch in Lausanne blieben Ausschreitungen nicht aus: Nach einer friedlichen 1.-Mai-Kundgebung griffen Demonstranten eine Filiale von McDonald's im Stadtzentrum an, schlugen Scheiben ein und beschädigten Mobiliar. Später kam es zu weiteren Scharmützeln zwischen den Chaoten und der Polizei, 30 Personen wurden vorübergehend festgenommen.
In Bern hatten bereits am Nachmittag Linksautonome die von 500 bis 1000 Personen besuchte Kundgebung gestört und Stadtpräsident Alexander Tschäppät mit Pfiffen und Zwischenrufen begrüsst. Zudem bewarfen sie ihn während der Rede mit Wasserballonen.
Ausserdem hatten sich in Freiburg laut Polizei rund 60 Mitglieder der Partei national orientierte Schweizer (PNOS) versammelt. Der anvisierte Oberamtmann bewilligte kurzfristig eine Kundgebung. Eine Konfrontation mit Teilnehmern einer anderen 1.-Mai-Veranstaltung habe verhindert werden können, schrieb die Polizei. |
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http://www.swissinfo.ch
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der sommer kann kommen |
2008-05-02 00:58 |
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"und Stadtpräsident Alexander Tschäppät [...] Zudem bewarfen sie ihn während der Rede mit Wasserballonen." |
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klar.blub
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so weiter? |
2008-05-02 09:12 |
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Sehr erfreulich wie stark und kämpferisch wir den ersten Mai "verteidigt" haben. Denoch muss mensch an den riots eine gewisse "Kritik" äussern. Der 1. Mai in Züri zieht immer viele Leute an, dies ist erfreulich. Auch dieses Jahr haben einige aus Wut gegenüber der Polizei ihren Widerstand in Form von riots geleistet. Aber der Anteil der Linken war im Vergleich zu den Letzten Jahren kleiner. Mehr randallfreudige Fussballhools, kleine "Gangster" usw. Auch dies wäre soweit eigentlich noch nichts schlimmes. Aber wenn man die Entwicklung der Verletzten anschaut (letztes Jahr 5 (die währrend der Nachdemo verletzt wurden)) (dieses Jahr 10 (ohne Amokfahrt)), so hat sich die Zahl der Verletzten fast verdoppelt. "Wir" Linken hatten immer einen "Kodex" die Gewalt gegen Bankscheiben oder BMWs zu richten und verletzte Personen nicht in Kauf zu nehmen. Natürlich gibts für Zivis oder Nazis aufs Maul. Aber wenn ich sehe dass ein alter Renter Steine an den Kopf geschossen bekommt, dann können wir das so nicht akzeptieren. Holen wir uns als Linke die "Militanz" zurück und lassen uns auf die billigen Versuche der Bullerei nicht ein. Welche von einem "Erfolg" redet weil die Sachbeschädigungen tiefer waren als letztes Jahr, was sind schon paar Verletzte Menschen.
bis zum nächsten 1.Mai AM 1.Mai 2009 |
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anarchist
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Brennende Autos in der Nacht |
2008-05-02 09:39 |
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AM SAMSTAG ERNEUT AUF DIE STRASSEN VON ZÜRICH: DANN WIRD ZUSÄTZLICH NOCH DAS GROSSE FEST STATTFINDE. (VON FREITAG BIS SONNTAG). DAS NEUE KONZEPT GEHT NICHT AUF. ZEIGEN WIR DIES DEN POLITIKERINNEN UND DER POLIZEI. AUF 3 TÄGIGE RIOTS.
Fahrzeuge in der Nacht in Brand gesteckt
Die Ausschreitungen am 1. Mai in der Stadt Zürich haben zum Teil bis nach Mitternacht gedauert. Mehrere Fahrzeuge wurden angezündet.
Kurz vor Mitternacht wurden in Zürich-Altstetten bei einem Autohändler vier Personenwagen in Brand gesteckt. Kurze Zeit später brannte im Quartier ein Motorrad. Rund 30 Minuten später brannte im Kreis 2 am Joachim Hefti-Weg ein weiteres Fahrzeug.
Kurz vor 1 Uhr beobachteten zivile Fahnder der Stadtpolizei, wie am Werdplatz mehrere Jungendliche ein Gebäude mit Farbe besprayten. Die Polizisten konnten in der Folge neun Personen anhalten und überprüfen. Sechs wurden zu weiteren Abklärungen auf eine Polizeiwache geführt. Drei Deutsche und ein Schweizer im Alter von 18 bis 31 Jahren wurden in Haft genommen, die anderen beiden wurden entlassen.
Eine ausführliche Bilanz über den Schaden und die Gesamtzahl der Verhafteten will die Polizei gegen Mittag bekannt geben.
(raa/sda) |
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bambule
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Anti-Repressionsdemo morgen!! |
2008-05-02 11:48 |
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Gegen den Polizeiterror in Zürich Polizeiterror am 1. Mai
Antirepressions-Kundgebung
Samstag, 3. Mai um 15.00h
Revolutionärer Treff, Kanzleiareal beim Helvetiaplatz, Zürich |
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festen
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