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Aktion in Bern zu FAU Berlin-Gewerkschaftsverbot |
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Theme(s)
Anticapitalisme / Antiglobalisation -
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29-01-2010 22:38
Auteur : FAUista
:: : www.faubern.ch
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Heute haben Mitglieder der FAU Bern zusammen mit FreundInnen am Bahnhof Bern eine Aktion zum Gewerkschaftsverbot der FAU Berlin durchgeführt. Mit einem grossen Transpi standen wir von 11:30 bis 13:00 auf dem Bahnhofplatz und haben rund 600 Flugblätter verteilt.
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Die Reaktionen der Vorbeigehenden waren überwiegend interessiert und positiv. Einige Leute wollten genauer wissen um was es geht, worauf sich immer wieder kürzere bis längere Gespräche entwickelten.
Es war übrigens auch arschkalt. Trotzdem kann die Aktion als voller Erfolg gewertet werden.
Wir beobachten das Gewerkschaftsverbot ( http://www.fau.org/verbot) und die neuerlichen Angriffe gegen die FAU Berlin mit grosser Aufmerksamkeit. Es geht nicht zuletzt darum, ob ArbeiterInnen ihre Aktions- und Organisationsformen selber bestimmen können oder nicht. Und es könnte zu einem Präzedenzfall werden.
In den Medien wird wohl eh wieder nix kommen...
Hier als der Text des Flugis:
"Berlin: BASISGEWERKSCHAFT VERBOTEN 29. Jan. internationaler Protesttag
Die Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union (FAU) ist eine selbstorganisierte Gewerkschaft. Das heisst, dass es keine bezahlten Funktionäre, sondern nur einfache, freiwillige Mitglieder gibt. Die Gewerkschaft ist direkt-demokratisch, von unten nach oben organisiert. Die FAU wurde 1977 in Deutschland gegründet und hat heute über 30 Ortsverbände in den grösseren deutschen Städten.
Seit Juni 2009 befinden sich die FAU Berlin und ihre Betriebsgruppe im Arbeitskampf für einen Tarifvertrag im Babylon, einem halbkommunalen Kino in Berlin, das öffentlich subventioniert wird. In diesem Kino sind Hungerlöhne und Missachtung der Arbeiterrechte Realität. Ein grosser Teil der Belegschaft hat sich in der FAU organisiert. Dies ist einer der grössten Arbeitskämpfe der FAU Berlin und hat schon deutschlandweit für Furore gesorgt.
AnarchosyndikalistInnen im Arbeitskampf, ein äußerst medienwirksamer und effizienter Boykott, weitgehende und innovative Forderungen sowie die in Deutschland ungewöhnliche Partizipation der ArbeiterInnen selbst, haben in der Öffentlichkeit Eindruck gemacht.
Als der Druck so groß wurde, dass sich die Geschäftsführung nicht mehr um Verhandlungen drücken konnte, intervenierte nicht nur die Politik, sondern auch die DGB-Gewerkschaft ver.di. Diese mit der Geschäftsführung Verhandlungen auf, obwohl sie über keine Verankerung im Betrieb verfügte. Die ArbeiterInnen selbst wurden trotz ihrer Empörung nicht einbezogen. Mittlerweile ist bekannt, dass dahinter ein Deal von ver.di, der Politik und der Geschäftsführung steckt, welche so die FAU Berlin ausbooten und Ruhe in den Laden bringen wollten. Die Beschäftigten und die FAU gaben aber nicht Ruhe.
Was folgte waren mehrere juristische Knüppelschläge gegen die FAU und eine Anti-Kampagne von ver.di gegen sie. Zuerst wurden Arbeitskampfmaßnahmen wie der Boykott rechtlich untersagt und die „Tariffähigkeit“ (in Deutschland eine Vorbedingung, um Arbeitskämpfe führen zu dürfen) in Zweifel gezogen. Parallel dazu wurden andere Prozesse in Fragen der Meinungsäußerung geführt. Auch das liess die FAU Berlin nicht zurückschrecken. Dies führte dann zu dem neusten Urteil, das faktisch die FAU als Gewerkschaft verbietet.
Das Gewerkschaftsverbot gegen die FAU Berlin (man mag von ihr halten, was man will) betrifft uns alle, da damit das Recht aller Beschäftigten auf gewerkschaftliche Selbstorganisation ausgehebelt wird. Die Unternehmer und der Staat wollen definieren können, was eine Gewerkschaft ist – nicht die ArbeiterInnen. Die zahmen und korrupten Einheitsgewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) spielen das Spiel mit, da die unabhängige und kämpferische FAU deren Monopol gefährden könnte. Das letzte Mal, dass SyndikalistInnen in Deutschland die Vertretungsrechte für ihre Mitglieder abgesprochen wurde, war 1930 durch die rechtkonservative Weimarer Justiz. Das erste was dann die Nazis 1933 machten, war die Gewerkschaften zu zerschlagen. Heute kauft man sie sich.
Wer sich nicht kaufen lässt, den will man verbieten und mundtot machen. Das darf nicht geschehen! Bitte unterstützt uns - auch im Interesse aller kämpferischen ArbeiterInnen.
Infomationen zum Gewerkschaftsverbot: http://www.fau.org/verbot Blog der Beschäftigten des Kino Babylon Mitte: http://prekba.blogsport.de
FAU Bern | www.faubern.ch | info(ät)faubern.ch" |
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| > verteiltes Flugblatt |
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| > beim Baldachin |
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| > vor dem Bahnhof |
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...noch was vergessen |
2010-01-29 22:45 |
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Berichte von den INTERNATIONALEN Aktionstagen gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit finden sich hier: http://www.fau.org/artikel/art_100128-225439
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Camilo Berneri
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Schön |
2010-01-30 00:15 |
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Ich finde es gut, dass es noch Jugendliche gibt, die nicht nur Drogen nehmen und in die Reithalle gehen, sondern auch was sinnvolles tun. |
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grossmutter
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Legal Illegal scheissegal |
2010-01-30 01:23 |
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ist es nicht bissel ironisch das einen Anarcho-Syndikalistische Gewerkschaft die eigentlich das Ziel haben solte den Staat abzuschaffen dann sein "recht" beim Staat auf eine Legale Gewerkschaft einfordert.... |
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Ironie
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fau zürich ja auch anwesend |
2010-01-30 02:30 |
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leute der fau zürich waren auch anwesend. |
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jap
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Leute der fau Murifeld ja auch anwesend |
2010-01-30 09:03 |
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leute der fau Murifeld waren auch anwesend. |
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Jap
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Die sollen doch zu uns kommen... |
2010-01-30 10:14 |
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... denn in der Schweiz gibt es zur Zeit noch kein so krasses Gewerkschafts-Verbot. Ich finde, die Freiheit auf gewerkschaftliche Betätigung, gerade für freie Arbeiterinnen und Arbeiter, ist ein Menschenrecht. Es ist auch wichtig sich darauf einzustellen, dass bei der nächsten 1.Mai-Demo vorwiegend hochdeutsch gesprochen werden wird. Das sind wir unseren Genossinnen und Genossen, die jetzt auch langsam unsere Genossenschaftswohnungen besetzen, schuldig.
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Schampi
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fau Murifeld ja auch anwesend |
2010-01-30 11:38 |
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leute der fau Engadin waren auch anwesend. |
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Jap
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Jap |
2010-01-31 01:55 |
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leute der fau schindellegi waren auch anwesend. |
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fau schindellegi ja auch anwesend
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potz |
2010-01-31 19:17 |
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so viele fau-sektionen - und doch nur 15 leute!
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tuusig
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fau Konolfingen ja auch anwesend |
2010-01-31 20:35 |
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leute der fau Konolfingen waren auch anwesend. |
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jap
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Vielleicht auf diesem Weg |
2010-01-31 20:57 |
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Ich (m, pandahassi), suche dich (w, zu jung, glätzende Schuhe) aus Konolfingen. Bitte melden, kann dich nicht vergessen. |
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Verliebter
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