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 :: nationalflaggen aus schrebergarten entfernt ::
 Themen | Antifaschismus | Migration/Antira/NoBorder 24-05-2016 03:23
AutorIn : antifa sch(t)rebergarten
which color has your flag when it burns? nationalismus ist ein angriff auf das schoene leben. deshalb haben wir heute nacht alle nationalflaggen der schrebergaerten am rotsee (luzern) entfernt.
which color has your flag when it burns?
which color has your flag when it burns?
which color has your flag when it burns?
which color has your flag when it burns?
dies, nachdem die junge svp den schrebergaertnenden fehlender integrationswille vorgeworfen und ihnen durch das hissen von schweizerfahnen nationalistische symbole aufgedraengt hat.
nationalismus hetzt menschen gegeneinander auf, bewertet sie und fuehrt zu krieg und konkurrenz.
die nationalflaggen haben wir durch antifaschistische symbole ersetzt - antifaschismus bekaempft was menschen unterdrueckt und klein haelt.

lasst uns solidarisch sein und dem faschismus alle plattformen entziehen.
KEIN SCHREBERGARTEN DEM FASCHISMUS!
 :: 1 Inhaltliche Ergänzung : > Ergänze diesen Artikel (.onion )
  Es wäre gescheiter gewesen Junge SVPler durchzuledern
25.05.2016 21:07  
Der Eindruck entsteht, dass ihr einen Konflikt mit der Jungen SVP auf dem Rücken von Schrebergärtner_innen austrägt.
Wenn ihr euch mit der Geschichte des Antirassismus auseinandersetzt, werdet ihr feststellen, dass einer der erinnerungswürdigsten Momente im Kampf gegen nationalistische Ausgrenzung war, als zum ersten Mal eine italienische Familie, gegen alle Widerstände, einen Schrebergarten pachten konnte, dann eine spanische, eine portugisische usw. Unvergessen auch als erstmals Yugos ein Schrebergärtchen beackern durften.
Die nationalstaatlichen Symbole dienen vor allem dazu, klar zu machen, dass man nicht-schweizer_in ist und selbst in der dritten Generation die Nationalität der alten Heimat zu behalten hat. Patrioten wären zuhause im Vaterland geblieben und nicht geflüchtet (aus wirtschaftlichen Gründen). Wenn die Junge SVP die ausländischen Fähnchen als Provokation ihres Nationalismus auffassen, dann haben sie deren Bedeutung begriffen.
Im Schrebergarten zeigen Portugiesen Flagge. Ansonsten aber ziehen sie es vor, nicht aufzufallen und unter sich zu bleiben. Viele Migranten, die in den 80er- und 90er-Jahren in die Schweiz kamen, gingen lediglich vier Jahre zur Schule. Und die meisten absolvierten weder eine Berufslehre noch ein Hochschulstudium. Doch ihr Arbeitswille ist gross. Portugiesinnen und Portugiesen sind sehr fürsorglich und kümmern sich um ihre Verwandtschaft. «Sie sind auch sehr gastfreundlich, lebensfroh und gesellig». Das zeigt sich etwa beim Zusammensein in den Schrebergärten.

Das Neben- und Miteinander in Schrebergartenkolonien ist sicher nicht in erster Linie von nationalistischer und faschistischer Hetze bestimmt. Schrebergärten, so spiessig sie sein mögen, sind Bestandteil einer authentischen proletarischen Kultur. Dr. des. T. Scheidegger und F. Vögeli haben in „Schreber City“ im Rahmen der Ausstellung «Blicke ins geordnete Grün – Schrebergarten 07» (kuratiert von Christoph Schneider) festgestellt, dass gerade unter migrantischen Schreber_innen Sympathie für militante Linke besonders verbreitet ist und revolutionäre Solidarität als selbstverständlich betrachtet und gelebt wird. Sie kamen zum Schluss, dass es unter dem Deckmantel der Biederkeit, gewaltig brodelt und leidenschaftliche Subversion in vielen Gärtchen gedeiht.
Im Rahmen einer agressiven, gegen Arbeiter_innen gerichtete Stadtentwicklung werden Schrebergärten häufig zu Gunsten von rentablen Projekten angegriffen und aufgelöst. So wurden erst kürzlich die 48 Partien im Juchhof auf Vorrat geräumt.
 http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Schrebergaertner-zu-frueh-vertrieben/story/13162595

Das Konzept (nationalistisch aufgeladene) Symbole durch andere zu ersetzen, sollte auch überdacht werden.
Solidarität ist anders, Antifaschismus auch.


AutorIn: Juso
 :: Nicht inhaltliche Ergänzung :
  1. Coole Aktion, diese verdammten Schrebergärtler — Heldin der Arbeit
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